AT124076B - Trockene Gleichrichterzelle. - Google Patents
Trockene Gleichrichterzelle.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Trockene Gleichricl1terzelle. Die Erfindung betrifft eine trockene Gleichrichterzelle mit in der elektrochemischen Reihe verhältnismässig weit auseinanderliegenden elektropositiven und elektronegativen Elektroden. Zweckmässig enthält die elektropositive Elektrode ein metallisches Element oder eine metallische Verbindung, vorzugsweise ein Amalgam aus den leichteren Metallen der zweiten und dritten periodischen Gruppe, und wird an die elektronegative Elektrode unter einem Druck angepresst, der genügt, um der Wirkung der an den Berührungsflächen auftretenden elektrostatischen Abstossung zu widerstehen. Erfindunggemäss wird in einem solchen Gleichrichter eine elektronegative Elektrode verwendet, die aus der ehemischen Verbindung von Messing mit Schwefel und Selen im Mischungsverhältnis von eins zu fünf bis sechs Gewichtsteilen besteht oder diese enthält. Besonders günstige Ergebnisse liefert eine Messingmischung mit einem verhältnismässig hohen Zinkgehalt, z. B. eine Mischung von 80% Kupfer, 20% Zink. Eine solche Messingmasse wird vorzugsweise zunächst mit Quecksilber amalgamiert, bevor sie mit den chemischen Elementen der 6. Gruppe des periodischen Systems verbunden wird, da die Verbindung sich besser vollzieht, wenn das Messing vorher amalgamiert ist. Die ehemische Umsetzung zwischen der Messingmasse und den chemischen Elementen der 6. Gruppe des periodischen Systems kann in irgendeiner geeigneten Weise erfolgen. Man kann z. B. die Masse in einer nicht oxydierenden Atmosphäre einer Temperatur von 150 bis 500 C aussetzen. Elektronegativ Elemente, welche Selen oder Tellur enthalten, haben in besonders hohem Grade EMI1.1 körper in einer nichtoxydierenden Atmosphäre in einer Reaktionskammer mit einem Gemisch von Schwefel und Selen im Verhältnis von 1 : 5 oder 6 Gewichtsteilen zusammenzubringen und die Reaktionskammer bis auf eine Temperatur von etwa 8000 C zu erhitzen. EMI1.2 von Gleichrichterzellen zusammenstellt oder weiter bearbeitet, werden sie vorzugsweise erneut verhältnismässig hoch in freier Luft erhitzt und dann wieder abgekühlt, da auf diese Weise Gase, welche in den Seleniden aus der Behandlung in der Reaktionskammer okkludiert zurückbleiben, herausgetrieben werden, wodurch die Gleichrichtewirkung der Zelle verbessert wird. Der entstandene elektronegative Körper wird nach der Hitzebehandlung vorzugsweise einem Schleifprozess oder einer sonstigen Bearbeitung unterworfen, um ihm eine glatte Oberfläche zu geben. Derselbe besitzt einen höheren spezifischen Widerstand als reines Kupfersulfid. Wenn eine solche Elektrode in eine Gleichrichterzelle eingebaut wird, dann bedarf es keines Überzuges oder Zwischenschicht, um den Gleichrichteeffekt hervorzurufen. Als elektropositives Elektrodenelement wird ein Metallkörper gewählt, der verhältnismässig stark elektropositiv gegenüber den Elementen der 6. Gruppe im elektronegativen Element ist, da im allgemeinen der Gleichrichteeffekt um so grösser ist, je grösser der Abstand zwischen den zur Herstellung der elektropositiven Elektrode und der elektronegativen Elektrode benutzten Stoffe in der elektrochemischen Reihe ist. Die chemischen Elemente der sogenannten Erdalkaligruppe bilden im allgemeinen passende metallische <Desc/Clms Page number 2> Grundstoffe zur Herstellung des Anodenelements. Die bevorzugten Elemente sind z. B. Aluminium, Kalzium und Zink oder deren Legierungen mit Quecksilber. Die Amalgame können für diesen Zweck in irgendeiner geeigneten Weise hergestellt werden, z. B. indem man die zu amalgamierenden Metalle in eine geeignete Lösung von Quecksilberchlorid bringt. Die scheibenförmigen, elektropositiven Elektroden können aus Blech von den letzterwähnten Metallen erzeugt werden, wobei die Bleche mit Quecksilber überzogen werden, falls die Anwendung einer Legierung gewünscht wird. Um den Kontaktwiderstand an den Berührungsflächen der Elektroden unabhängig von dem elektronegativen Element zu variieren, kann auch die Oberfläche der elektropositiven Elektroden oxydiert werden. Wenn die elektronegative Elektrode Selen oder Tellur enthält, dann empfiehlt es sieh, Magnesium oder ein Magnesiumamalgam als Material für die elektropositive Elektrode zu verwenden, da diese Zusammenstellung besonders gute Gleichrichteeffekte ergibt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Trockene Gleichriehterzelle mitin der elektrochemischen Reihe verhältnismässig weit auseinanderliegenden elektropositiven und elektronegativen Elektroden, welche unter einem zum Widerstand gegen die Wirkung der an den Berührungsflächen auftretenden elektrostatischen Abstossung genügenden Druck zusammengepresst werden, wobei die elektropositive Elektrode ein metallisches Element oder eine metallische Verbindung, vorzugsweise ein Amalgam aus den leichteren Metallen der zweiten und dritten periodischen Gruppe enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronegative Elektrode aus der chemischen Verbindung von Messing mit Schwefel und Selen im Mischungsverhältnis von eins zu fünf bis sechs Gewichtsteilen besteht oder diese enthält.
Claims (1)
- 2. Verfahren zur Herstellung von elektronegativen Elektroden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Messingmasse amalgamiert und der Einwirkung einer nicht oxydierenden Atmosphäre mit einem Gehalt an Schwefel- und Selen dämpfen bei etwa 8000 C ausgesetzt wird.3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse nach der Erwärmung auf etwa 8000 C noch einer Erhitzung auf so hohe Temperatur ausgesetzt wird, dass die okkludierten Gase ausgetrieben werden und dass schliesslich die Oberfläche der Masse geglättet wird.
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