AT124218B - Vorrichtung zum elektrischen Schweißen von Punktnähten. - Google Patents
Vorrichtung zum elektrischen Schweißen von Punktnähten.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Es sind verschiedene Vorschläge bekanntgeworden, Punktschweissmaschinen mechanisch anzutreiben, um ein rasches Schweissen von längeren Punktnähten ohne Ermüdung des Bedienenden zu erzielen. In der Regel bestehen derartige Vorrichtungen einfach in einem motorischen Antrieb der sonst von Hand oder Fuss auf-und abbewegten Elektroden. Der wesentlichste Nachteil dieser bekannten Ein- richtung ist, dass der Vorschub des Bleches dem Arbeiter überlassen bleibt, so dass die Abstände der einzelnen Schweisspunkte ungleichmässig ausfallen. Ferner stellt das schnelle Auf-und Abbewegen der Elektroden eine starke mechanische Beanspruchung der Maschine dar, und das richtige und rasche Fortschieben der Bleche erfordert grosse Aufmerksamkeit. Um diese Nachteile zu vermeiden, ist bereits vorgeschlagen worden, Punktnähte mittels gleichmässig umlaufender Elektrodenrollen herzustellen. Dabei ergab sich aber der Nachteil, dass entweder eine vollkommene Durchsehweissung der einzelnen Schweisspunkte nicht erreicht werden konnte oder dass die Punkte nicht gleichmässig genug auf der Naht verteilt waren. Erfindungsgemäss wird auch in dieser Hinsicht eine vollkommene Punktnahtschweissung durch eine Vorrichtung erreicht, bei der eine Sehaltwalze und ein durch ein 2. Vlaximalstromrelais betätigter elektromagnetischer Schalter derart zusammenwirken, dass jede Punktschweissung durch die Schaltwalze eingeleitet und durch das Maximalstromrelais beendigt wird. In der Zeichnung sind beispielsweise zwei Ausführungsformen der Erfindung schematisch dar- gestellt. Gemäss Fig. 1 werden bei der neuen Anordnung an Stelle der gebräuchlichen Punktelektroden die an sich bekannten Rollenelektroden a verwendet, die mechanisch so angetrieben werden, dass die zwisehengelegten Bleche kontinuierlich durchlaufen. Der Antrieb erfolgt beispielsweise durch einen Elektromotor b, welcher gleichzeitig über eine veränderliche Übersetzung (nicht dargestellt) eine Schaltwalze c antreibt, Ausserdem sind ein Maximalstromrelais d sowie zwei magnetisch betätigte Schalter e und f vorgesehen. Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende : In der dargestellten Stellung fliesst, sobald der Schalter h geschlossen ist, Strom über die Magnet- aussehalter e und f zum Transformator i und von dort zurück zum Netz. Zwischen den Rollen entsteht infolgedessen eine Schweissung ; die Schweissenergie wird nun so hoch gewählt, dass die Zeitdauer bis zur Vollendung der Schweissung so kurz wird, dass die Rollenelektroden a inzwischen keinen nennenswerten Weg zurückgelegt haben. In bekannter Weise spricht nun nach Beendigung der Sehweissung infolge Ansteigen des Schweissstromes das : Maximalstromrelais d an und schliesst seine beiden Kontakte kl. Dadurch erhält die untere Spule el des Schalters e Spannung, öffnet die beiden Kontakte k2 des Schalters und unterbricht den Schweissstrom. Es fliesst lediglich noch der verschwindend kleine Strom über die im Neben- schluss liegende obere Spule e2, die die Kontakte k2 geöffnet hält. Die Schaltwalze c befindet sich während dieser Vorgänge einschliesslich des Schweissvorganges in einer Stellung, in der sie keine leitende Verbindung der zugehörigen Kontakte k herstellt. Die Kontakte schleifen dabei auf der Isolierschicht der Schaltwalze. Dreht sich die Schaltwalze weiter, so gelangt sie in eine Stellung, in der sie die Kontakte k leitend verbindet. Dadurch erhält die Zugspule fi des Sehalters f Spannung und öffnet die Kontakte k3 des Schalters, wodurch der Stromweg der Haltespule e2 des Schalters e unterbrochen wird, so dass sich der Schalter e mit seinen Kontakten k2 durch Federkraft wieder schliesst. Schalter (bleibt nun so lange geöffnet, <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 ein und eine neue Schweissung beginnt, worauf sich das eben beschriebene Spiel wiederholt. Eine Ausführungsform, bei der nur ein einziger magnetischer Schalter zur Anwendung kommt, zeigt Fig. 2. In diesem Falle hat die Schaltwalze c nur eine kurze Unterbrechung, so dass sie auf dem grösseren Teil ihres Umfanges die Kontakte k leitend verbindet. Im übrigen ist die Arbeitsweise ähnlich der oben geschilderten. Nach erfolgter Schweissung wird durch Ansprechen des Relais d und Öffnen des EMI2.2 so lange geöffnet, bis die Unterbrechung auf der Schaltwalze c in Berührung mit den Kontakten k kommt. In diesem Augenblick schaltet der Schalter g wieder ein und das Spiel beginnt von neuem. Der Vorteil der Ausführungsform nach Fig. 1 liegt darin, dass stets der eine Schalter nur einschaltet, während der andere nur ausschaltet. Die Einzelteile erfahren also eine geringe Beanspruchung, doch stellt sieh die Maschine teurer als die nach Fig. 2. Die Entfernung der Schweisspunkte voneinander ist durch das Verhältnis der Geschwindigkeiten von Schweissrolleund Schaltwalze gegeben. Durch Verändern dieses Verhältnisses lässt sich die Ent- fermmg der Punkte in weiten Grenzen regeln. Immer aber werden die Schweisspunkte in gleichmässigem Abstand aufeinanderfolgen und in einer Linie liegen. Die Güte der einzelnen Schweissungen wird durch das Maximalstromrelais in bekannter Weise kontrolliert, ist daher stets gleichmässig, während bei den früheren Verfahren und Einrichtungen nur die Schweisszeit konstant bleibt, was nicht unbedingt gleiche Qualitäten der Punkte verbürgt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum elektrischen Schweissen von Punktnähten mittels gleichmässig umlaufender Elektrodenrollen, gekennzeichnet durch eine Schaltwalze (e) und einen durch ein Maximalstromrelais (d) betätigten elektromagnetischen Schalter (e), die derart zusammenwirken, dass jede Punktsehweissung durch die Schaltwalze (e) eingeleitet und durch das Maximalstromrelais (d, e) beendigt wird.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung zum Schweissen von Punktnähten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der durch das Maximalstromrelais (d) betätigte elektromagnetische Ausschalter (g) eine besondere Haltespule besitzt, deren Stromkreis durch die Schaltwalze (e) geöffnet wird, um eine neue Punkt- schweissung einzuleiten. EMI2.3 schweissung einzuleiten.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit der Rollenelektroden (a) unter Berücksichtigung der verfügbaren elektrischen Energie und der Blechstärken so gewählt ist, dass während der Vollendung eines Schweisspunktes keine merkliche Drehung der Elektroden erfolgt.5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltwalze (e) im Primärstromkreis oder in einem Nebenschluss zu diesem angeordnet ist und durch einen Elektromotor, vorzugsweise den Antriebsmotor (b) für die Rollenelektroden angetrieben ist.6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Schaltwalze über ein veränderliches Übersetzungsgetriebe erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE124218X | 1928-10-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT124218B true AT124218B (de) | 1931-08-25 |
Family
ID=5658148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT124218D AT124218B (de) | 1928-10-03 | 1929-09-23 | Vorrichtung zum elektrischen Schweißen von Punktnähten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT124218B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740262C (de) * | 1938-02-22 | 1943-10-15 | Starrbau G M B H | Handgeraet fuer elektrische Widerstandspunkt- oder Nahtschweissung mit zwei an einem Handgriff nebeneinander angebrachten Elektroden |
| DE762504C (de) * | 1939-12-17 | 1952-12-15 | Siemens Schuckertwerke A G | Einrichtung zum Steuern einer Reihenpunktschweissmaschine |
-
1929
- 1929-09-23 AT AT124218D patent/AT124218B/de active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740262C (de) * | 1938-02-22 | 1943-10-15 | Starrbau G M B H | Handgeraet fuer elektrische Widerstandspunkt- oder Nahtschweissung mit zwei an einem Handgriff nebeneinander angebrachten Elektroden |
| DE762504C (de) * | 1939-12-17 | 1952-12-15 | Siemens Schuckertwerke A G | Einrichtung zum Steuern einer Reihenpunktschweissmaschine |
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