DE762504C - Einrichtung zum Steuern einer Reihenpunktschweissmaschine - Google Patents

Einrichtung zum Steuern einer Reihenpunktschweissmaschine

Info

Publication number
DE762504C
DE762504C DES139567D DES0139567D DE762504C DE 762504 C DE762504 C DE 762504C DE S139567 D DES139567 D DE S139567D DE S0139567 D DES0139567 D DE S0139567D DE 762504 C DE762504 C DE 762504C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
welding
relay
switched
time
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES139567D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dipl-Ing Adler
Ernst Dipl-Ing Beckert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES139567D priority Critical patent/DE762504C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE762504C publication Critical patent/DE762504C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/24—Electric supply or control circuits therefor
    • B23K11/248—Electric supplies using discharge tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Steuern einer Reihenpunktschweißmaschine Die Erfindung bezieht sich auf,die Steuerung einer Reihenpunktschweißmasch.ime (Sernenpunktschweißurng), d. h. einer Schweißmaschine, bei der in regelmäßigen Zeitabständen der Schweißstromkreis unter Innehaltu.ng der für die Punktschweißung notwendigen Voraussetzungen geschlossen wird. Für,die Steuxerung einer solchen Schweißmaschine sind mechanische Steuereinrichtungen bekanntgeworden, bei denen ein Nockenschalter oder eine ähnliche Schalteinrichtung vorgesehen ist, wielche einerseits den Abstand zwischen deneinzelnen Punlebsdhweißungen und andererseits, für jeden Schweißpunkt die Dauer der Schweißung bestimmt. Andere bekannte Steuerungen arbeiten mit rein elektrischen Steuerungsmitteln und sind insbesondere für Punktschwe.ißm-aschinen entwickelt worden,, bei denen steuerbare Lichtbogenentladungsgefäße angewendet werden, um den Schweißstromkrei,s, während der für -die Schweißung erforderliehen Zeiten an die speisende Stromquelle anzuschließen. Gegenstand der Erfindung ist eine neuartige Steuerung für Reihen punktschweißmas,chinen,, welche gegenüber bekannten Steuerungen in mancher Hinsicht eine Vereinfadhung und byetriebste:chn@ische Verbesserung mit sich bringt. Gemäß der Erfindung wird durch einen Nocl;enschalter oder einen gleichwertigen mechanischen Schalter nur der Beginn eines Schweißpunktes bestimmt, während die Schweißdauer von einem durch den Lockensehalter ausgelösten Zeitrelais überwacht wird. Dieses Zearelais ist vorzugs«-eis-e ein rein elektrisch arbeitendes Relais, wie es in verschiedenen Ausführungen für die Steuerung von Schweißmaschinen bereits bekanntgeworden ist. Die Erfindung vereinigt somit eine mechanische Steu°ruiig mit einer el@htrischen Steuerung. Dermechanisch° Schalter bestimmt nur den ZcitB:jinn. eines jeden Schweißpunktes. Er steuert damit den zeitlichen Abstand zwischen den regelmäßig aufeinanderfolgenden Punl:tschweiß.ungen. Läßt man den N ockenschalter durch einen Eleiktroinotor antr, ib°n, so hat man es in der Hand, durch Einstellen der Drehzahl dieses 1lotors den Lockenschalter mehr oder weniger schnell laufen zu lassen und dadurch die Pausen zwischen den einzelnen Punktschwei-ßung:n zu verlängern oder zu verkürzen. Die Dauer jeder einzelnen Punktschweißung wird nicht durch den -Nockenschalter, sondern durch ein Zeitrelais bestimmt, welches nur durch den Nockenschalter ausgelöst wird. Di=es°s Re1a:s bestimmt die Dauer der Stromführung in dem Schweißstromkreis. Außerdem können noch andere mit der Schweißung zwangsläufig verbundene Größen, Beispielsweise der mechanische Druck, der auf die Schweißelektroden ausgeübt wird, indirekt mit der Zeitrelaissteuerung verbunden werden. Dermcchanisch: ockenschalter kann zunächst ein Einlaßventil für das Druckmitt1 der SchweiLelektroden öffnen, Grobei dann abhängig von dem Err°iehen eines bestimmten Elektrodendruches der elalctrische@ch@i,-eißstromkreis einglIschaltet und dann durch ein Zeitrelais iili°rwac"lit wird. In jedem Fall ist der mechanische Schalter nur für die Einleitung der Pu.nktschweißung maßgebend, während d-er weitere Verlauf des Schweißvorganges für diesen Schweißpunkt von anderen Steuermitteln abhängig ist.
  • Es sei noch darauf hingewiesen, daß eine Punktsehweißanordnung bekannt ist. hei der ein umlaufender Kontaktapparat mit einem Relais zusammenarbeitet. Der Kontaktapparat bestimmt dabei den Zeitpunlzt der Einschaltung für jeden Schweißpunl~t, während ein Stromrelais dafür sorgt. daß erst dann ausgeschaltet wird. wenn der Schw-eihstrom einen bestimmten 1lindestwert erreicht hat. Durch diese stromabhängig Steuerung der Schweißzeit soll bei der bekannten Anordnung eine möglichst vollkommene Durchschweißung der einzelnen Sch-,veirpunlzt. erreicht @r-erden. Von der Erfindung unterscheidet sich diese bekannte Steuerungsanordnung dadurch, daß befußt auf eine Zeitsteuerung verzichtet und zur stromabhängigen Steuerung der Schweißzeit übergegangen wird.
  • Der Vorteil der erfindungsgemäßen Komhination zwischen einem mechanischen Schalter und einem durch diesen aus,-elösten Zeitrelais liegt zunächst darin, da?) der Lockenschalter sehr einfach ausgeführt werden kann. Es genügt ein Nockenschalter, der bei seinem Umlauf einmal einen Arl)#citslcontal;t öffnet oder schließt. Die Dauer dieser Schaltbewegung ist nicht wesentlich und kann vor allen Din-:n für alle Arten der Punktschweißung immer die gleiche bleiben. Für die Änderung der Zeitabstände zwischen den einzelnen @unktschw.ißungen geniigt es, die Umlaufzahl des \ochenschalters durch Regeln eines ihn aiitreil-#"nden Motors einzustellen. Es ist nicht erforderlich, an dem lock°nschalter selbst etwas zu ändern, um etwa bei verschiedenen Zeitahständ-eil der Schweißpunkte dafür zu sorgen. daß für jeden Schweißpunkt die Dauer der Einschaltung des elektrischen Stromkreis°s die gleiche bleibt: denn diese Zeitdauer «wird ja _rlinduizgsge:näß nicht durch d"en Zocixensehatter. sondern durch das von ihm abhängige Zeitrelais bestimmt. Mit Bezug auf den elektrischen Teil der Steuerung hat die Erfindung ebenfalls den Vorteil einer w:sentlichen Vereinfachung gegenüber anderen Steuerungen für R°_illezipunktschweißmaschinen, Lei denen sowohl die Zeitdauer des -,einzelnen Sch 5ve-ißpunktes als auch der Zeitabstand zwischen den Sch Weißpunkten durch Zeitrelais überwacht «wird. Bei der erfindungsgemäßen Steuerung fällt dem elektrischen Zeitrelais nur die Auf"l,al;e zu. die Dauer eines Schweißpunktes zu überwachen. Diese Zeitdatt°r kann völlig unabhängig voll dein mechanischen \ockenschalter so eingestellt werden. wie es für d:-@ je z-eils vorliegenden @etri-el>sbedingungrn. Art und -@1>m-°_s-#ungen des Werkstoffes usw., erforderlich ist.
  • Gemäf'i einer weiteren Ausgestaltung des Erfindun-sgedanl:ens ist -es vorteilhaft. in den Stromkreis des die Schweißung einteaeuden Schalters, der im allgemeinen als Fußschalter ausgebildet i-st, ein Hilfsrelais zu schalten. welches nur während der Pause des @t;ckenschalters eingeschahet werden kamt. Durch dieses Relais wird Gewähr dafür e:@@e@en. dah der erste Punkt bei ReihenpunktLetrieh finit der richtigen Schweißzeit gesteuert wird. Da# Hilfsrelais sorgt dafür, daß der B:.fetil für die Ein-feitu-ng des ersten Schweißvorganges nur während der Pause des mechanischen loehenschalters gegeben bzw. auf den @ch@riifstromkreis übertragen werden kann. Nur während der Pause des Nockenschalters kann also beispielsweise das E?nlaßventil für das Druckmittel der '---,ciiweißelektrod°n geöffnet und dann. abhängig von diesem Elektrodezidruck. auch .der elektrische Schweißstromkreis geschlossen werden. Das erfindungsgemäß cingeschalteteHilf srelais macht den,erstenSchwe:ißpunkt unabhängig von dem Zeitpunkt, zu dem der Fußschalter betätigt wird.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, noch eine Vorrichtung vorzusehen, welche dafür sorgt, daß auch der letzte Schweißpunkt einer Punktreihe ordnungsgemäß ausgeführt wird, unabhängig ,davon, wann der Fußschalter der Schweißmaschine abgehoben wird. Erfindungsgemäß wird zu dem Zweck ein. vom Schweißstrom abhängiges Relais vorgesehen, welches unabhängig von der Stellung des die Schweißung einleitenden Schalters, und auch unabhängig von dem mechanischen Nockenächalter den Elektrodcndruck so lange aufrechterhält, wie der Schweißstrom fließt. Auch wenn also der Fußschalter geöffnet werden sollte, bevor der Schweißvorgang eines Schweißpunktes ordnungsgemäß beendet ist, werden durch das vom Schweißstrom abhängige Relais alle für die Schweißung erforderlichen Bedingung ensoa lange aufrechterhalten, bis der Schweiß-. punkt tatsächlich beendat ist.
  • Nähere Einzelheiten -der Erfindung ergeben sich aus dem in der Zeidhnung dargestellten Ausführungsbeispiel. Es sei angenommen, daß ein Schweißtransformator i über zwei steuerbare Lichtb:og enentladung sgef äße 2 und 3 an ein Wechselstromnetz q. angeschlossen .ist. Im Steuerstromkreis der beiden Entladungsgefäße liegt eine an sich bekannte Steaüereinrichtung 5, durch ,die, abhängig von einem Steu errelaits 6, der Stromkreis dies Schweißtransformators i während einer bestimmten Zeit geschlossen un@d-,dann wieder geöffnet `verden kann. Es ist weiterhin angenommen, daß der mechanische Druck -der Schweißelektroden durch ein e'lektrisc'hes Ventil 7 überwacht wird. Außerdem ist ein Druckmanometer mit einem Maximalkontakt 8 vorgesehen, welches das Steuerrelais für die beiden tntl,adungsge ,fäße 2 und 3 betätigt, sobald der Elektroden,druck die für die Schweißung erforderliche Grenze erreicht hat.
  • Zu der mit 5 bezeichneten Steuereinrichtung der beiden Entladungsgefäße :2 und 3 gehört auch ein Zeitrelais, welches dazu bestimmt ist, den Stromkreis des Schweißtransformators jeweils während einer vorbestimmten Zeit, beispielsweise während einer bestimmten Anzahl von HaAwellen des speisenden Wechselstromnetzes, geschlossen zu halten. Dieses Zeitrelais wird durch das vom Maximalkontakt 8 abhängige Steuerreltais 6 ausgelöst.
  • Zur Steuerung des zeitlichen Abstandes zwischen den einzelnen Schweißpunkten bei der Reihenpunkts,chweißung dient.ein inechanischer Nockenschalter 9, der über ein Getriebe i o von einem Eleletromotor i i - angetrieben wird. Ein Regler 12 bestimmt die: Umlaufzahl des Nockenschalters. Der Nockenschalter steuert zwei Kontakte, und zwar einen Ruhekontakt 13 und einen Arbeitskontakt 14. Der Ruhekontakt 13 ist während der Pause des Nockenschalte.rs geschlossen. Während der im allgemeinen wesentlich kürzeren Arbeitszeit hält der Nockenschalter den Arbeitskontakt geschlossen. Mit dem Ruhekontakt 13 in Reihe liegen ein Fußschalter FR und die Erreger--wicklung 15 eines Hilfsrelais. Dieses Relais kann nur dann eingeschaltet werden, wenn der Fußschalter FR und der Kontakt 13 des Nokkenschalters-9 gleichzeitig eingeschaltet sind. Das Hilfsrelais besitzt einen Haltekontakt 16 und einen Arheitsikontakt 17. Letzterer liegt in Reihe mit dem Arbeitskontakt 14 des Nokkenschalters und einem Umschalter U im Steuerstromkreis des Einlaßventil's 7 für den Elektrodendruck. Wenn der Umschalter U auf seine Stellung R (Reihenpunktschweißung) gelegt ist, wird das Einlaßventil eingeschaltet, sobald der Arbeitskontakt 17 des Hilfsrelais und außerdem der Arbeitskontakt des Nockenschalters geschlossen sind.
  • Um auch mit Einzelpunktsteue rung arbeiten zuhönnen, ist noch ein weiterer Fußschalter FE vorgesehen, der zu der Stellung E (Einzelpunktschweißu.ng) des Umschalters U gehört. Für die Eiuzelpunktsteuerung sind die mit dem Nockenschalter 9 in Verbindung -stehenden Steuerungsteile außer Wirkung gesetzt.
  • Wesentlich für die Steuerungsanordnung ist noch ein stromabhängiges Relais 18, dessen Erregerwicklung an die Klemmendes Schweißtransformators i angeschlossen ist. Der Arbeitskontakt dieses Relais hält den Erregerstromkreis des Einlaßventils 7 für den Elektrodendruck so lange geschlossen, wie der Schweißstrom fließt bzw. die Spannung an der Primärwicklung des Schwei.ßtransformatorrs aufrechterhalten bleibt. Dieses Relais könnte auch noch in irgendeiner anderen Art und Weise vom Schweißstrom abhängig gemacht werden.
  • Die Wirkungsweise oder vorstehend beschriebenen SehaUung ist folgende: Es sei angenommen, daß der Umschalter U auf die Stellung R, d. h. für keirhenpunktsc-hweißung umgelegt ist. Wenn der die Schweißmaschine Bedienende den Fußschalter FR schließt, wird auch die Relaiswicklung 15 eingeschaltet, jedoch nicht eher, als bis während der Schaltpause des Nockenschalters 9 der von diesem Schalter gesteuerte Ruhekontakt 13 geschlossen ist. Das Hilfsrelais schließt dann seinen Haltekontakt 16 und wird dadurch unabhängig von dem Nockenkontakt 13. Außerdem schließt das Relais seinen Arbeitskontakt 17. Sobald in der darauffolgenden Arbeitsphase des Nockenschalters 9 ,dessen Arbeitskontakt 14 geschlossen wird, erhält die Erregerspule dos Einlaßventils 7 für den Elektrodendruck übzr die Kontakte 1q. und 17 sowie den Umschalter L' Strom. Das Druckmittel wird dadurch wirksam, und sobald der Elektrodendruck einen bestimmten Mindestwert erreicht hat, schließt der Maximalkontakt und schaltet das Steuerrelais 6 ein. Letzteres löst die Steuereinrichtung 5 im Steuerstromkreis der beiden Entladungsgefäße -a und 3 aus und schließt dadurch den Stromkreis des Schweißtransformators i. Die Dauer der Schließung dieses Stromkreises wird ausschließlich durch das zu der Steuereinrichtung 5 gehörige Zeitrelais bestimmt. Das von dem Schweißstrom abhängige Relais 18 sorgt dafür, daß während dieser Zeit der Elektrodendruck unabhängig von der Einstellung der übrigen Steuerungsmittel mit Sicherheit aufrechterhalten bleibt.
  • Kurze Zeit nach dem Schließen des Arbeitskontaktes i.1 des Nockenschalters 9 endet die Arbeitsphase des NTockenschalters, und dieser Kontakt 1.t wird wieder geöffnet. Abhängig von der Umlaufsdrehzahl des Nockenschalters wird nach einer bestimmten Zeit der Kontakt 14 wieder geschlossen und der Schweißvorgang von neuem ausgelöst. Während der dazwischenliegenden Schaltpause des Nockenschalters endet der von dem Zeitrelais abhängige Schweißvorgang, und ebenfalls -während dieser Pause wird auch-das Druckmittel für die Schweißelektroden abgeschaltet.
  • In Fig. -2 ist der zeitliche Verlauf der für die Punktschweißung wesentlichen Größen im Diagramm dargestellt. Es bedeuten pdenElektrodendruck, i. den Schweißstrom, n die Dauer der Kontaktbetätigung des Nockenschalters während seiner Arbeitsphase. Das Diagramm zeigt, daß im Zeitpunkt to die Arbeitsphase des Nackenschalters beginnt und daß gleichzeitig durch Öffnen des Einlaßventi.ls 7 der Elektrodendruck ansteigt. Im Zeitpunkt t1 schließt der Maximalkontakt 8, und etwa gleichzeitig setzt der Schw:cißstrom i. ein. Im Zeitpunkt t2 endet die Arbeitsphase des N ockensclialters. Unabliängig davon fließt der Schweißstrom i noch bis zum Zeitpunkt t. weiter. Bis zu diesem Zeitpunkt hält das Relais 18 seinen Kontakt geschlossen, und dementsprechend bleibt bis zu diesem Zeitpunkt auch d°r Elektrodendruck p aufrechterhalten. Erst dann schließt das Ei.nlaßvzntil 7 uni öffnet gleichzeitig den Auspuffweg. und der Druck sinkt. Nach Ablauf einer bestimmten Pause, die von der Umlaufsdrehzahl des Nackenschalters abhängig :st, setzt im Zeitpunkt t@ der gleiche Vorgang von neuem ein. Der Ablauf dieses Vorganges ist der vorstehend beschriebene. Die Zeiten t1', t,', t.;,` entspr echen dabei den oben angeg°b@enen Zeiten t1, t., t3. Aus dem Diagramm ist ersichtlich, daß 1--e Dauer der Arbeitsphase ja des Glockenschalters für den Ablauf des Schweißvorganges eines Schweißpunktes belanglos ist. Wesentlich ist nur der Beginn der Arbeitsphasen und der Abstand zwischen den Zeitpunkten to und t n`. Dieser Abstand allein wird durch den mechanischen Lockenschalter bestimmt. Die übrigen für den Schweißvorgang wesentlichen Größen «-erden durch andere Steuerungsmittel bestimmt, die nur insofern von dem loekenschalter abhängig sind, als sie durch diesen Schalter ausgelöst werden. Der Abstand zwischen den Zeitpunkten to und t3 hängt dementsprechend nicht von dem @Tockenschalter, sondern vcn dem Zeitrelais in Verbindung mit dem vom Elektrodendruck abhängigen Steuerrelais ab.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß die in der Zeichnung in Fig. i dargestellten Schaltungsteile nur als eine Möglichkeit der Ausführung unter Benutzung des der Erfindung zugrunde liegenden Gedankens anzusehen sind. Die Schaltung kann in ihren Einzelheiten vielfach abgeändert «-erden, ohne dabei den Erfindungsgedanken zu verlassen. So ist beispielsweise die Ausbildung und Ausgestaltung des zu der Steuereinrichtung 5 der beiden Entladungs-gefäße 2 und 3 gehörigen Zeitrelais von den jeweils vorliegenden Betriebsbedingungen der Schweißmaschine abhängig, im übrigen aber für die Erfindung gleichgültig. Es ist auch nicht unbedingt irot«-.endig, daß ein besonderes Elektrodendruckmittel angewendet wird. Die Erfindung läßt sich auch bei Schweißmaschinen anwenden, bei denen der von Hand ausgeübte Druck der Schweißelektroden als ausreichend angesehen -,wird. Die konstruktive Ausgestaltung des Nackenschalters 9 ist für die Erfindung belanglos. Wesentlich ist nur, daß auf irgendeine Weise durch ein mechanisch arbeitendes Mittel in regelmäßigen Zeitabständen die zu dem \ockenschalter gehörigen Arbeitskontakte betätigt werden.
  • Die Erfindung ist zwar von besonderer Bedeutung für solche Schweißmaschinen. welche über steuerbare Entladungsgefäfie an die speisende Stromquelle ang11schlossen werden: dieses Schaltungsmerkmal ist jedoch nicht unbedingt erforderlich. Die Erfindung kann vieltiieir auch für Schweißmaschinen Anwendung finden. bei denen anders Schaltmittel zwischen den Schweißtransformator und das speisende N:tz geschaltet sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Eitirichtutig zum St;uern .einer Reih°npunktscliweil3mascliine mit Hilfe eines mechanischen Lockenschalters, durch den jeweils nur der Beginn eines Schweißpunktes bestimmt wird. dadurc;i g:kennze ichnet, daß die Schweißdauer von einem durch den Nockenschalter ausgelösten Zeitrelais überwacht wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreis des die Schweißung einleitenden Schalters (Fußschalter) ein Hilfsrelais geschaltet ist, welches nur während der Schaltpause des Nodkenschalters eingeschaltet werden. kann.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, bei der durch den die Schweißung einleitenden Schalter (Fußschalter) ein Druckmittel für die Schweißelektroden eingeschaltet und abhängig von dem Elektrodendruck,der Schweißstrom eingeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein vom Schweißstrom abhängiges Relais vorgesehen ist, welches unabhängig von der Stellung des die Schweißung einleitenden Schalters und des Nockenschalters den Elektrodendruck so lange aufrechterhält, wie der Schweißstrom fließt. ZurAbgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 665 937; österreichische Patentschrift Nr. i24 2i8; französische Patentschriften N.r. 582 146, 719 548; USA.-Patentschriften Nr. 2 054 343, 2111014.
DES139567D 1939-12-17 1939-12-17 Einrichtung zum Steuern einer Reihenpunktschweissmaschine Expired DE762504C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES139567D DE762504C (de) 1939-12-17 1939-12-17 Einrichtung zum Steuern einer Reihenpunktschweissmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES139567D DE762504C (de) 1939-12-17 1939-12-17 Einrichtung zum Steuern einer Reihenpunktschweissmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE762504C true DE762504C (de) 1952-12-15

Family

ID=7541129

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES139567D Expired DE762504C (de) 1939-12-17 1939-12-17 Einrichtung zum Steuern einer Reihenpunktschweissmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE762504C (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR582146A (fr) * 1923-05-11 1924-12-12 Thomson Houston Comp Francaise Nouveau mode de réglage des fours électriques
AT124218B (de) * 1928-10-03 1931-08-25 Aeg Union Elek Wien Vorrichtung zum elektrischen Schweißen von Punktnähten.
FR719548A (fr) * 1930-06-24 1932-02-06 Thomson Houston Comp Francaise Perfectionnements apportés aux procédés et dispositifs pour le réglage automatique de courants électriques
US2054343A (en) * 1933-08-16 1936-09-15 Sciaky David Electric spot welding apparatus
US2111014A (en) * 1934-02-07 1938-03-15 Westinghouse Electric & Mfg Co Synchronizing apparatus
DE665937C (de) * 1935-06-28 1938-10-07 Aeg Einrichtung zur elektrischen Punktnahtschweissung

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR582146A (fr) * 1923-05-11 1924-12-12 Thomson Houston Comp Francaise Nouveau mode de réglage des fours électriques
AT124218B (de) * 1928-10-03 1931-08-25 Aeg Union Elek Wien Vorrichtung zum elektrischen Schweißen von Punktnähten.
FR719548A (fr) * 1930-06-24 1932-02-06 Thomson Houston Comp Francaise Perfectionnements apportés aux procédés et dispositifs pour le réglage automatique de courants électriques
US2054343A (en) * 1933-08-16 1936-09-15 Sciaky David Electric spot welding apparatus
US2111014A (en) * 1934-02-07 1938-03-15 Westinghouse Electric & Mfg Co Synchronizing apparatus
DE665937C (de) * 1935-06-28 1938-10-07 Aeg Einrichtung zur elektrischen Punktnahtschweissung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19803746C2 (de) Stromversorgungsschaltung für einen Mikrowellenofen
DE10022722C5 (de) Sicherheitsschaltgerät zum sicheren Ein- und Ausschalten eines elektrischen Verbrauchers
DE1540789A1 (de) Steuerung fuer eine Lichtbogenschweissvorrichtung
DE734410C (de) Einrichtung zur Punktschweissung mit Hilfe von steuerbaren Entladungsstrecken
DE1463215B2 (de) Elektrische Sicherheitssteuerung für Pressen, Stanzen oder dgl
DE970768C (de) Wechselstromgespeiste Widerstands-Schweissmaschine zum Schweissen mit Gleich- oder Wechselstrom
DE2347433C3 (de) Steuervorrichtung für Schweißanlagen
DE2435086B2 (de) Feuerschutzanlage
DE931574C (de) Ausstossvorrichtung mit Wandersaugduese fuer Karden
DE738940C (de) Selbsttaetig arbeitende elektrische Abbrennschweissmaschine mit einem Steuerorgan
DE828749C (de) Zeitschaltvorrichtung
EP0313803A1 (de) Haarbehandlungsgerät
DE718908C (de) Einrichtung zur elektrischen Punkt- und Punktnahtschweissung mit in den Stromkreis eingeschalteten, als Schalter dienenden steuerbaren Entladungsstrecken
DE2150460A1 (de) Steuerschaltung fuer Hebemechanismus eines Kraftfahrzeugfensters
DE407303C (de) Verfahren zum Schalten von Drehstromtransformatoren fuer elektrisch beheizte Schmelzbaeder bei Glueh- und Haerteanlagen
DE921766C (de) Schaltanordnung zum Punktschweissen
DE883930C (de) Schaltvorrichtung mit einem Hilfsrelais und einem Hauptrelais
DE913213C (de) Einrichtung zum kurzzeitigen Einschalten eines elektrischen Verbrauchers, insbesondere einer Punktschweissmaschine
DE2436671A1 (de) Verfahren zur steuerung der elektrischen arbeit bei punktschweissmaschinen bei gleichzeitiger beruecksichtigung des einem schweisspunkt zugefuehrten elektrischen arbeitsintegrals
DE758819C (de) Stufenschalteinrichtung fuer Starkstrom
DE1463215C (de) Elektrische Sicherheitssteuerung für Pressen, Stanzen oder dgl
DE2349722C2 (de) Zahnärztliches Handstück
CH404797A (de) Verfahren zum selbsttätigen Anlauf und zum Betrieb eines Stromrichtermotors mit ausgeprägtem Gleichstromzwischenkreis
DE2446623C3 (de) Stromrichterschaltung
DE1540792A1 (de) Elektroschweissgeraet