AT124404B - Verfahren zur Aufnahme von Tonfilmen. - Google Patents

Verfahren zur Aufnahme von Tonfilmen.

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  Verfahren zur Aufnahme von Tonfilmen. 



   Bei dem bisher üblichen Aufnahmeverfahren für Tonfilme entsteht oft die Schwierigkeit, die Aufnahmemikrophone so zu placieren, dass sie im Filmbild nicht miterscheinen, anderseits aber eine akustisch einwandfreie Aufzeichnung der Töne ergeben. Dies letztere ist bekanntlich nur dann zu erzielen. wenn das Mikrophon sich in entsprechend grosser Nähe der Schallquelle befindet. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren, das diese Schwierigkeiten behebt. Es besteht darin, dass man zunächst gleichzeitig mit der Filmaufnahme eine Tonaufnahme nach dem Licht-,   Nadel-oder Magnettonverfahren   herstellt, ohne hiebei Rücksicht auf Nebengeräusche und Tonqualität zu nehmen, so dass man einen nur provisorischen, weil verunreinigten, mit   Neben- und Störgeräuschen   versehenen   Tonträger   erhält.

   Man stellt sodann einen endgültigen und akustisch hochwertigen, völlig reinen   Tonträger   in der Weise her, dass man, zweckmässig unter gleichzeitiger Vorführung der Filmaufnahmen, in einem schalldicht abgeschlossenen Raume von den Darstellern des Films, denen man gleichzeitig durch Kopfhörer die synchron ablaufenden, provisorischen Tonaufnahmen zuführt, Mikrophone, die in optimaler Entfernung aufgestellt sind, neu besprechen lässt. Der Synchronismus dieser zweiten, endgültigen Tonaufnahme mit dem Filmbild kann also in doppelter Weise gesichert werden. 



  Einerseits akustisch, indem der das Mikrophon Besprechende seine Rolle vermittels des Kopfhörers mithört, und anderseits optisch, indem er gleichzeitig in dem synchron ablaufenden Filmbild die entsprechenden Lippenbewegungen sieht. Das Verfahren hat aber nicht nur den Vorzug der akustisch hochwertigen Aufnahme und der Verwendbarkeit der bisher üblichen Filmateliers, sondern es bedeutet noch nach folgenden andern Richtungen einen technischen Fortschritt. 
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