AT124434B - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

Info

Publication number
AT124434B
AT124434B AT124434DA AT124434B AT 124434 B AT124434 B AT 124434B AT 124434D A AT124434D A AT 124434DA AT 124434 B AT124434 B AT 124434B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
wall
substance
discharge
tube
tube wall
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gillis Holst
Gustav Zecher
Jan Hendrik De Boer
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Application granted granted Critical
Publication of AT124434B publication Critical patent/AT124434B/de

Links

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrische Entladungsröhre. 



   Die Erfindung betrifft eine elektrische Entladungsröhre zum Aussenden von Strahlen, bei der die Entladung ganz oder teilweise von einem Stoff getragen wird, der die Röhrenwandung angreifen oder sich auf ihr absetzen kann. Dies kann z. B. der Fall sein, wenn die Entladung von einem Metalldampf, z. B. von Magnesium oder Natrium, getragen wird. Das Angreifen der Röhrenwandung oder das Niederschlagen auf ihr kann sehr unerwünscht sein, u. a. weil dadurch die   Durchlässigkeit   der. Wand für in der Röhre erzeugte Strahlen wesentlich verringert werden kann. 



   Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden. Zu diesem Zweck wird der zum Durchgang von Strahlen bestimmte Teil der Röhrenwandung, der mit dem Stoff, der die Röhrenwandung angreifen oder sich auf ihr absetzen kann, in Berührung kommen kann, wenigstens teilweise mit einem Stoff überzogen, der die Verringerung der   Durchlässigkeit   der   Röhrenwandung für   die auszusendenden Strahlen unter dem Einfluss des die Entladung tragenden Stoffs bekämpft. 



   Der betreffende Teil der Röhrenwandung kann mit einem Stoff überzogen werden, der verhindert, dass der die Entladung tragende Stoff sich auf ihm absetzt. Zu diesem Zweck kann vorteilhaft Caleiumfluorid auf einen Teil der   Röhrenwandung   aufgebracht werden. Besteht dabei der die Entladung tragende 
 EMI1.1 
 dem Calciumfluorid, sondern auf dem nicht mit diesem Stoff überzogenen Wandteil absetzt, so dass die   Durchlässigkeit   des zuerst erwähnten Teiles für die auszusendenden Strahlen nicht durch konden- siertes Quecksilber verringert wird. 



   Es ist auch möglich, den zum Aussenden der Strahlen bestimmten Teil der   Röhrenwandung   mit einem Stoff zu überziehen, der den sich auf ihm absetzenden, die Entladung tragenden Stoff in Produkte überführt, die entweder flüchtig sind oder die auszusendenden Strahlen praktisch nicht absorbieren. 



   Es kann empfehlenswert sein, zwischen der Röhrenwandung und der auf ihr angebrachten Substanz einen Stoff anzubringen, der die Substanz besser adsorbiert als die Röhrenwandung. Dies gibt die Mög-   lichkeit, eine   etwas flüchtige Substanz besser auf der Wand festzuhalten. Es ist darauf zu achten, dass die auf die Wand gebrachte Substanz die auszusendenden Strahlen nicht oder nur wenig absorbiert. 



   Die Erfindung ist besonders für Entladungsröhren von Bedeutung, die zum Aussenden von ultravioletten Strahlen dienen, da besonders bei diesen Röhren oft der Nachteil auftritt, dass die Röhrenwandung, die in diesem Fall aus einem für ultraviolette Strahlen   durchlässigen   Stoff, etwa Quarz, besteht, angegriffen oder mit einem ultraviolette Strahlen absorbierenden Stoff überzogen wird. 



   Es ist leicht, in jedem besonderen Fall einen oder mehrere Stoffe anzugeben, die fähig sind, mit dem die Entladung tragenden Stoff eine solche Reaktion einzugehen, dass die gebildeten Produkte flüchtig sind oder die auf der Röhrenwand zurückbleibenden Produkte die Strahlen, welche die Entladungsröhren aussenden sollen, gar nicht oder nur in geringem Masse absorbieren. 



   Erfolgt die Entladung z. B. in Magnesium, das bekanntlich Glas und Quarz angreifen und auf ihnen einen Niederschlag bilden kann, so lassen sich gute Ergebnisse dadurch erzielen, dass der zum Durchgang der von der Entladung erzeugten Strahlen bestimmte Teil der Röhrenwandung, der mit dem Magnesiumdampf in Berührung kommt, mit Kaliumchlorid überzogen wird. Das Magnesium und   Kaliumehlorid   werden miteinander eine Reaktion eingehen, bei der Magnesiumchlorid und Kalium gebildet werden. Der Magnesiumdampf kommt infolgedessen nicht mit der Röhrenwandung in 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Berührung, so dass ein Angreifen und   Schwarzen   dieser Wand vermieden wird.

   Das bei der Reaktion gebildete Kalium verflÜchtigt sich von der Röhrenwandung, und das auf der Wand zurückbleibende Magnesiumchlorid ist für die in der Rohre erzeugten Strahlen, insbesondere die ultravioletten Strahlen, gut durchlässig. 



   Ein anderer Stoff, der im angedeuteten Fall auf die Wand aufgebracht werden könnte. ist Kaliumfluorid, das mit Magnesiumdampf Magnesiumfluorid und Kalium bildet. Letzterer Stoff   verflüchtigt   sich von der Wand, während das Magnesiumfluorid auf ihr zurückbleibt und die Durchlässigkeit der Wand praktisch nicht verringert. 
 EMI2.1 
 worden, dass die Innenfläche der Wand mit Kaliumborfluorid überzogen wird. Enthält die Röhre Queeksilberdampf, so können auch mit Ammoniumehlorid gute Ergebnisse erzielt werden. 



   Wenn die Entladungsröhre Natriumdampf enthält, kann die Wand vorteilhaft mit Schwefel oder Phosphor überzogen werden. Bei einer solchen Röhre wird auf der Wand   Natriumsulfid   oder Natriumphosphid gebildet. Diese Stoffe lassen die von der Entladung in Natriumdampf erzeugten Strahlen ungehindert durch und   verhindern, dass   der Natriumdampf mit der Röhrenwand in   Berührung   kommt. 



   Es ist empfehlenswert, den Schwefel oder Phosphor nicht unmittelbar auf die   Röhrenwand auf-   
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 


AT124434D 1929-06-22 1930-06-10 Elektrische Entladungsröhre. AT124434B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL124434X 1929-06-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT124434B true AT124434B (de) 1931-09-10

Family

ID=19775579

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT124434D AT124434B (de) 1929-06-22 1930-06-10 Elektrische Entladungsröhre.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT124434B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE542965C (de) Gasgefuellte oder luftleere elektrische Gluehlampe mit Wasserentziehungsmitteln als Fangstoff
AT124434B (de) Elektrische Entladungsröhre.
DE626399C (de) Elektrische Entladungsroehre zum Aussenden von Strahlen, bei der die Entladung ganz oder teilweise von dem Dampf eines Metalls getragen wird, der die Roehrenwandung angreift
DE864133C (de) Elektronenoptischer Bildverstaerker
CH149560A (de) Elektrische Entladungsröhre.
DE871823C (de) Verfahren zur Herstellung desinfizierender und heilender Verbandstoffe
DE862806C (de) Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Entladungsroehre
AT144826B (de) Elektrische Glühlampe mit Glühkörper, insbesondere aus Wolfram und Wolframbogenlampen.
DE844492C (de) Verfahren zur Vermeidung der Verschleierung von Leuchtstoffschichten, insbesondere in Niederdruck-Entladungslampen mit einer Gas- und Quecksilberdampffuellung
DE485727C (de) Entladungsroehre mit Steuergitter, bei welcher eine Hilfsentladung als Elektronenquelle dient
DE701087C (de) Elektrische Entladungslampe oder Leuchtroehre mit einer Fuellung aus Edelgasen und Quecksilber und einer durch die Quecksilberstrahlung angeregten Luminophorschicht
DE648445C (de) Mit fluoreszierenden Stoffen belegter Schirm zu Beleuchtungszwecken
DE522316C (de) Verfahren zum Vergasen mit zersetzlichen Cyaniden
DE529983C (de) Elektrische Metalldrahtgluehlampe
DE1592920C3 (de) Leuchtstoff für Leuchtschichten von Farbfernsehröhren
DE690929C (de) Vorrichtung zum Herstellen von Durchleuchtungs- und Reflexkopien
AT136264B (de) Entladungsröhre.
DE886637C (de) Verfahren zur Herstellung von fluoreszierenden UEberzuegen, insbesondere in Vakuumgefaessen
AT156752B (de) Verfahren zur Herstellung durchscheinender bzw. durchsichtiger Photokathoden.
DE893568C (de) Lumineszenzstoff
DE415899C (de) Verfahren zur Herstellung von Kathoden fuer Hochvakuumroehren, insbesondere Roentgenroehren
DE724431C (de) Elektrische Alkali-, insbesondere Natriumdampfentladungslampe mit einer oder mehreren Erdalkalimetall enthaltenden Gluehelektroden
DE747696C (de) Elektrische Entladungsroehre mit lumineszierender Glaswand
AT120587B (de) Elektrische Glühlampe.
DE697396C (de) Elektrische Entladungslampe oder Leuchtroehre mit einer Fuellung aus Edelgasen und Quecksilber und einer durch die Quecksilberstrahlung angeregten Luminophorschicht