AT124588B - Schraubenfeder. - Google Patents

Schraubenfeder.

Info

Publication number
AT124588B
AT124588B AT124588DA AT124588B AT 124588 B AT124588 B AT 124588B AT 124588D A AT124588D A AT 124588DA AT 124588 B AT124588 B AT 124588B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
spring
bulges
helical
coil spring
screw
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Rafflenbeul
Original Assignee
Rudolf Rafflenbeul
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rudolf Rafflenbeul filed Critical Rudolf Rafflenbeul
Application granted granted Critical
Publication of AT124588B publication Critical patent/AT124588B/de

Links

Landscapes

  • Springs (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schraubenfeder. 



   Die Erfindung betrifft eine aus einer grösseren Anzahl von Windungen bestehende Schraubenfeder, welche als Pufferfeder, Wagenfeder u. dgl. Verwendung findet und deren technische Wirkung ausschliesslich auf ihrem Federspiel beruht. 



   Bei aus einem Abschnitt einer   Sehraubenfeder   bestehenden Schraubensicherungen ist es an sich bekannt, die Windung bzw. bei doppelten Federringen die beiden Windungen mit Wölbungen zu versehen. 



  Diese Wölbungen dienen dazu, der Schraubensicherung eine   möglichst   hohe Spannkraft zu erteilen, welche beim Anzug der Schraube auf das Höchstmass gebracht wird und während des Gebrauches in stets gleicher Höhe dauernd erhalten bleiben soll. Bei solchen   Schraubensieherungen   treten weder wechselnde Spannungen auf, welche durch Spiel der Feder abgefangen werden sollen, noch kommt es überhaupt auf ein Federspiel an. Dieses muss vielmehr mit Rücksicht auf die Sicherung der Schraube gegen Lockern gerade vermieden werden, was dadurch erreicht ist, dass sich der kurze Abschnitt der die Schraubensicherung bildenden Schraubenfeder während des Gebrauches in dauernd stark zusammengepresstem Zustande befindet. 



   Die Erfindung bezweckt. bei als Pufferfeder, Wagenfeder od. dgl. benutzten regulären Schraubenfedern, bei welchen es ausschliesslich auf das Spiel der Feder und die hiebei auftretenden wechselnden Spannkräfte ankommt, beim   Zusammendrücken   der Schraubenfeder gegen Ende des Federhubes eine besonders starke Steigung der Spannkraft zu erzielen, so dass bei eintretenden Überbelastungen der
Schraubenfeder deren Windungen nicht stossartig zur gegenseitigen Anlage kommen, sondern hiebei jeweils noch eine entsprechend hochgespannte, abfedernde Wirkung ausgeübt wird. Dies ist erfindung- gemäss dadurch erreicht, dass die Windungen der Schraubenfeder abwechselnd entgegengesetzt gerichtete, fortlaufend wellenförmige Wölbungen aufweisen.

   Die beste Wirkung, d. h. eine starke, die Schraubenfeder tunlichst   gleichmässig   beanspruchende zusätzliche Spannkraft, wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass in jeder Windung drei, fünf oder eine höhere ungerade Anzahl von Wölbungen vorgesehen sind. Hiedurch wird der Vorteil erzielt, dass bei Abwechslung der   Wölbungsrichtung   an den in gleicher radialer Richtung liegenden Stellen benachbarter Schraubenwindungen die Wölbungen ausserdem sämtlich gleichmässig bzw. gleichförmig ausgebildet sein können, so dass eine einheitliche Federwirkung und eine Verringerung der Bruchgefahr der Schraubenfeder auf   das Mindestmass gewährleistet   ist. Ausserdem wird durch die   Möglichkeit,   die Wölbungen gleichmässig auszubilden, die Herstellung der Schraubenfeder vereinfacht und verbilligt. 



   Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 und 2 den Grundriss und den Aufriss eines Ausführungsbeispieles der neuen Feder, bei welcher drei Wölbungen in jedem Gang vorgesehen sind. Der Federdraht besitzt bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel einen flach rechteckigen Querschnitt ; statt dessen kann der Querschnitt auch eine   belieb ; ge   andere Gestalt, z. B. abgerundete Ecken oder ovale Form, aufweisen. 



  Ausserdem veranschaulicht die Zeichnung schematisch das   Ileistellungsverfahren   der Feder. 



   Im Grundriss und Aufriss sind drei   Mantellinien j ?,   2 und 3 der Schraubenfeder eingezeichnet, längs welcher die benachbarten Schraubengänge abwechselnd   ihien   grössten und geringsten Abstand aufweisen. An diesen Mantellinien liegen also die Scheitelpunkte der Wölbungen. Durch die im Grundriss eingezeichneten Radien   4,. S   und 6 der Schraubenfeder sind die drei Sektoren jedes Schraubenganges begrenzt, welche je eine abwechselnd nach oben und unten gerichtete Wölbung aufweisen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Verfolgt man den Verlauf der Federwindung vom oberen Federende 7 beginnend, so weist das erste Gangdrittel eine aus der normalen Schraubenlinie nach   unten   abweichende Wölbung auf. deren Scheitelpunkt auf der   Mantellinie   liegt. Beim Radius 5 schneidet die Schraubenwindung dann die normalen Schraubenlinien, um anschliessend auf der Vorderseite der Feder in eine nach oben gerichtete Wölbung überzugehen, deren Scheitelpunkt bei'der Mantellinie 2 liegt.

   Dieses Spiel wiederholt sich fortlaufend, wobei infolge der Anordnung einer ungeraden Anzahl von Wölbungen in jedem Schraubengang erreicht ist, dass zur Schraubenachse 8 in gleicher radialer Richtung liegende Teile benachbarter 
 EMI2.1 
 zweckmässig etwas zugespitzten Dorne 9, 10 und 11 werden in radialer Richtung zwischen jedem zweiten Gang der zunächst in normaler Schraubenlinie aufgewundenen Feder eingeführt und   die Wölbungen   dann durch Pressung erzeugt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schraubenfeder, die als Pufferfeder, Wagenfeder od. dgl. dient. dadurch gekennzeichnet, dass ihre Windungen abwechselnd entgegengesetzt gerichtete, fortlaufend wellenförmige   Wölbungen   aufweisen.

Claims (1)

  1. 2. Schraubenfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Windung drei, fünf oder eine höhere ungerade Anzahl von Wölbungen vorgesehen sind, so dass bei gleichförmigem Verlauf dieser Wölbungen letztere an in gleicher radialer Richtung liegenden Stellen benachbarter Schraubenwindungen entgegengesetzt gerichtet sind. EMI2.2
AT124588D 1927-03-16 1928-01-21 Schraubenfeder. AT124588B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE124588X 1927-03-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT124588B true AT124588B (de) 1931-09-25

Family

ID=5658314

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT124588D AT124588B (de) 1927-03-16 1928-01-21 Schraubenfeder.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT124588B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2327796C3 (de) Verfahren zum Herstellen von ösen an Schraubenzugfedern
DE2209928C3 (de) Gefüge, bestehend aus nebeneinanderliegenden Wendeln
AT124588B (de) Schraubenfeder.
DE2264971C3 (de) Verbindung zwischen einer Weblitze und einer elastischen Zugkordel bei einer Jacquard-Maschine
DE490814C (de) Schraubenfeder
EP1153558A2 (de) Federvorrichtung
DE912037C (de) Wellenkupplung
WO2006082023A1 (de) Mehrstöckiger matratzenkern aus spiralfedern mit ebenen, durch spiraldrähte verbundenen innenringen
AT251354B (de) Vibrationsdämpfer
DE1801263A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Zylinderspulen fuer elektrische Maschinen
AT237833B (de) Druckfeder für Federkerne von Polstermöbeln, Matratzen u. dgl.
DE2003082C3 (de) Federanordnung mit mehreren Reihen Schraubenfedern
DE575448C (de) Zylindrische Schraubenfeder
CH129963A (de) Schraubenfeder.
DE697122C (de) Federnde Einlage fuer Matratzen, Kissen, Polstermoebel o. dgl. mit schraeg ansteigender Oberflaeche
DE451480C (de) Aus zwei ineinandergeschraubten Keilschraubenfedern bestehende Federsaeule mit Federtellern auf den Enden
DE635626C (de) Vorrichtung zum Zusammenhalten loser gelochter Blaetter mittels Aufreihringe aus Draht
AT108319B (de) Aus einer Schraubenfeder bestehende Schraubensicherung.
DE3005972A1 (de) Verfahren zum herstellen einer hochbelastbaren schenkelfeder
AT44589B (de) Netzwerk für Metallmatratzen.
DE937924C (de) Schraubenzugfeder
DE601082C (de) Federnder Boden oder Einlage fuer Matratzen, Kissen, Polstermoebel o. dgl.
AT125994B (de) Haarnadel.
DE90581C (de) Verfahren und dorn zur herstellung von sprungfedern mit eckigen enden
AT132368B (de) Verfahren zum Standfestmachen von aus schlangenförmig gewundenem Draht bestehenden, in gebogenem Zustande zu verwendenden Flachfedern und gemäß diesem Verfahren hergestellte Feder.