CH129963A - Schraubenfeder. - Google Patents

Schraubenfeder.

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CH129963A
CH129963A CH129963DA CH129963A CH 129963 A CH129963 A CH 129963A CH 129963D A CH129963D A CH 129963DA CH 129963 A CH129963 A CH 129963A
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Rudolf Rafflenbeul
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Rudolf Rafflenbeul
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  Schraubenfeder.    Die Erfindung     betrifft    eine Schraubenfeder,  welche dadurch gekennzeichnet ist, dass jede  Windung mehrere, von der normalen Schrau  benlinie aus abwechselnd entgegengesetzt ge  richtete     Ausbiegungen    aufweist. Durch diese  eigenartige Gestaltung der Federwindungen  wird eine starke Erhöhung der Spannkraft  der Feder, zumal gegen Ende des Federhubes  erreicht.  



  Die abwechselnd nach der einen und an  dern Seite vom normalen Verlauf der Schrau  benlinie abweichenden     Ausbiegungen    sind  zweckmässig in solcher Folge angeordnet, dass  die einander gegenüberliegenden     Ausbiegungen     der Windungen benachbarter Schraubengänge  entgegengesetzt gerichtet sind. Die beste  Wirkung, das heisst eine starke, das gesamte  Fasermaterial der Feder tunlichst gleichmässig  beanspruchende, zusätzliche Spannkraft der  Feder wird durch die Anordnung einer un  geraden Anzahl von     Ausbiegungen,    beispiels  weise drei oder fünf in jedem Gang der  Schraubenfeder erreicht.

   Hierdurch ist eine  genaue Abwechslung der     Biegungsrichtung     in allen benachbarten Teilen der nebenein  ander liegenden Federgänge     gewährleistet,       Eine Schraubenfeder von dieser Ausfüh  rungsform kann dadurch gewonnen werden,  dass zwischen jeden zweiten Schraubengang  des zunächst in normaler Schraubenlinie auf  gewundenen Federdrahtes in Richtung von  Mantellinien des die Schraubenfeder     umhiil-          lenden    Zylinders Reihen von Dornen in radia  ler Lage eingeführt werden und die Schrau  benfeder darauf einer starken Pressung  unterworfen wird.  



  Die Zeichnung zeigt in     Abb.    1 und 2 den  Grundriss und den Aufriss eines Ausführungs  beispielen der neuen Schraubenfeder, bei  welcher jede Windung drei     Ausbiegungen     aufweist. Der Federdraht besitzt bei dem  gezeichneten Ausführungsbeispiel einen flach  rechteckigen Querschnitt; statt dessen kann  der Querschnitt auch eine beliebige andere  Gestalt, z. B. abgerundete Ecken oder ovale  Form aufweisen. Die Zeichnung veranschau  licht schematisch auch ein beispielsweises  Herstellungsverfahren der Schraubenfeder.  



  Im Grundriss und Aufriss sind drei Mantel  linien 1, 2 und 3 des die Schraubenfeder  umhüllenden Zylinders eingezeichnet, längs  welcher die benachbarten Schraubengänge      abwechselnd ihren grössten und geringsten  Abstand aufweisen. An diesen Mantellinien  liegen die Scheitelpunkte der Abbiegungen.  Durch die im Grundriss eingezeichneten Radien  4, 5 und 6 der Schraubenfeder sind die drei  Sektoren jedes Schraubenganges begrenzt,  welche je eine abwechselnd nach oben und  unten gerichtete     Ausbiegung    aufweisen.  



  Verfolgt man den Verlauf der Federwin  dung vom obern Federende 7 beginnend, so  weist das erste Gangdrittel eine aus der  normalen Schraubenlinie nach unten abwei  chende     Ausbiegung    auf, deren Scheitelpunkt  auf der Mantellinie 1 liegt. Beim Radius 5  schneidet die Schraubenwindung die normale  Schraubenlinie, um anschliessend auf der Vor  derseite der Feder in eine nach oben gerich  tete     Ausbiegung    überzugehen, deren Scheitel  punkt bei der Mantellinie 2 liegt. Beim Radius  6 schneidet die Schraubenwindung wiederum  die normale Schraubenlinie, um anschliessend  wieder in eine nach unten gerichtete und im  ersten Drittel des nächsten Schraubenganges  in eine nach oben gerichtete     Ausbiegung     überzugehen.

   Dieses Spiel wiederholt sich  fortlaufend, und ergibt sich hierbei infolge  der Anordnung einer ungeraden Anzahl von       Ausbiegungen    in jedem Schraubengang, dass  zur Schraubenachse 8 in gleicher radialer  Richtung liegende Teile benachbarter Gänge  stets entgegengesetzt ausgebogen sind.  



  Ein beispielsweises Herstellungsverfahren  der Schraubenfeder ist durch die gestrichelt  eingezeichneten Dornreiben 9, 10 und 11  veranschaulicht, welche längs der Mantellinien  1, 2 und 3 angeordnet sind. Die an ihren  Enden zweckmässig etwas     zugespitzten    Dorne    9, 10 und 11 werden in radialer Lage zwi  schen jedem zweiten Gang der zunächst in  normaler Schraubenlinie     aufgewundenen    Feder  eingeführt und die     Ausbiegungen    der Win  dungen dann durch starkes Zusammenpressen  der ganzen Schraubenfeder erzeugt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRt\CHE: I. Schraubenfeder, dadurch gekennzeichnet, dass jede Windung mehrere von der nor malen Schraubenlinie aus abwechselnd entgegengesetzt gerichtete Ausbiegungen aufweist. II. Verfahren zur Herstellung von Schrauben federn nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dasszwischenjeden zweiten Schraubengang des zunächst in normaler Schraubenlinie aufgewundenen Federdrah tes in Richtung von Mantellinien des die Schraubenfeder umhüllenden Zylinders Reihen von Dornen in radialer Lage ein geführt und die Schraubenfeder darauf einer starken Pressung unterworfen wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Schraubenfeder nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die einander gegenüberliegenden Ausbiegungen der Windungen benachbarter Schraubengänge entgegengesetzt gerichtet sind. 2. Schraubenfeder nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass jede Windung eine ungerade Anzahl von Ausbiegungen aufweist.
CH129963D 1927-03-16 1928-01-21 Schraubenfeder. CH129963A (de)

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CH129963D CH129963A (de) 1927-03-16 1928-01-21 Schraubenfeder.

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