AT124614B - Elektro-Verdampfer für schwere Brennstoffe. - Google Patents

Elektro-Verdampfer für schwere Brennstoffe.

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AT124614B
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intake air
fuel
electric evaporator
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Rudolf Mayer
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Rudolf Mayer
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  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

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    Elektro-Verdampfer   für schwere Brennstoffe. 



   Der Zweck vorliegender Erfindung besteht darin, hochsiedende Brennstoffe, wie Petroleum, Benzol Naphtalin oder Dieselöl, auch für schnellaufende, mit normaler Kompression arbeitende Brennkraftmaschinen als Treibmittel verwenden zu können. 



   Ferner soll dieses auf möglichst billige und einfache Art erreicht werden und   umständliche   Ver- änderungen an der Motorenanlage entbehrlich machen, u. zw. durch einfache Montierung des Elektroverdampfers an den Ansaugstutzen des Motors. 



   Ausserdem soll der thermische Effekt im Verhältnis bestehender   ähnlicher   Vorrichtungen verbessert werden. Dies wird erreicht durch die Trennung von Brennstoff und Ansaugluft, wobei die eigentliche Vermischung erst kurz vor dem Zylindereintritt erfolgt, so dass die reine Ansaugluft nur sehr wenig durch Auspuffwärme vorgewärmt und dadurch der volumetrisehe Wirkungsgrad nicht schädlich beeinflusst wird. 



   Als Hauptvorteil kann das schnelle und sichere Anlassen des Motors auch in kaltem Zustande 
 EMI1.1 
 gewährleistet. 



   In der Annahme, dass bei den meisten motorischen Anlagen elektrische Energie (Anlassbatterie oder Dynamo) vorhanden ist und sich der Verbrauch an elektrischer Energie in   mässigen   Grenzen bewegt, stehen dem Betrieb durch den erfindungsgemässen Elektroverdampfer keine Hindernisse entgegen. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



   Hiebei ist ein von einer Akkumulatorenbatterie 18 unter Zwischenschaltung eines Regulierwiderstandes 17 und der Leitung 21 gespeister Heizwiderstand 8 vorgesehen. Derselbe wird von dem Mantel   M und   der
Isoliermasse   ?'eingeschlossen, welche   gegen Wärmeverluste durch die Aussenluft   schützen   soll. Der aus einer Drahtspirale 8 bestehende Heizwiderstand ist auf einem elektrisch isolierten Körper   25   montiert und mit den Anschlussenden der elektrischen Leitung 21 verbunden. 



   Die mit einem Filter 14 versehene Brennstoffdüse 13 reicht mit ihrem oberen Teil in den Heizkörper   25hinein,   womit eine Vorwärmung des Brennstoffes erreicht wird. Die Zufuhr des Brennstoffes erfolgt durch den Anschluss 19 selbstsaugend oder durch nattirliches Gefälle. 



   In der Brennstoffdüse 13 sind am oberen konischen Teil feine kalibrierte Öffnungen 20 gebohrt, welche den vorgewärmten Brennstoff fein zerteilt, während der Saugperiode an den   wellenförmigen   Wandungen der Teile 25 und 11 der Verdampfung zuführen. Der Brennstoffdampf gelangt längs des Zwischenraumes zwischen den Teilen 25 und 11 und durch die Öffnungen 33 in den Kanal 22 der Düse 3, wo er sich mit der Ansaugluft in der   Misehdüse   27 innig vermengt. 



   Zur Regelung der Drehzahl ist ein Regelschieber   5 zwangläufig durch   das Gelenk   28,   das Gestänge 15 und den Hebel 30 mit der Drosselklappe 2 bzw. dem Hebel 16 verbunden. 



   Der Regelschieber 5 mit dem Kanal 4 ist zwischen Brennstoffdüse   25 und Misehdüse 27 angebracht.   



   Zur Ableitung eines   eventuellen Überdruckes durch grössere Dampfentwieklung   ist das Sicherheitventil 24 im Ventilkörper 6 vorgesehen, dessen Feder 29 durch die Schraube 26 eingestellt werden kann. 



  Ein Kanal 23 im Gehäuse 32 führt zum Ventil 24. 



   Das unbeabsichtigte Ausfliessen des Brennstoffes während des Stillstandes des Motors wird durch ein die Düsenöffnungen dicht   abschliessendes   und mit einer schwachen Feder 10 belastetes   Abschluss-   ventil 12 mit   Ventilführung   9 verhindert, das sich beim Anlassen durch den herrschenden Unterdruck automatisch öffnet. 



   Das Einschalten des Stromes geschieht vom Schaltbrett des Führersitzes aus durch Regelung des Vorschaltwiderstandes 17. Die Zeit zur Inbetriebsetzung ist auf ein Minimum herabgesetzt. 



   Der komplette Apparat kann mittels des Flansches   34   des Luftansaugrohres 1 am Saugstutzen des Motors befestigt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Elektroverdampfer für schwere Brennstoffe, bei welchem ein elektrisch vorgewärmter Brennstoff getrennt von der Ansaugluft zur Verdampfung gelangt, dadurch gekennzeichnet, dass eine von einer Stromquelle entnommene elektrische Energie auf bekannte Weise mittels eines Heizwiderstandes Flächen erhitzt, welche teils zur Vorwärmung des noch flüssigen Brennstoffes, teils zur Verdampfung desselben herangezogen werden und dass der dadurch erhaltene Brennstoffdampf unter Passierung eines Regelschiebers und eines getrennt von der Ansaugluft laufenden Kanals zu einer Mischdüse geleitet wird, wo sich der Brennstoffdampf erst kurz vor Zylindereintritt mit der Ansaugluft innig vermengt, wodurch ein homogenes Gasgemisch für eine gute Verbrennung erreicht wird.
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AT124614D 1930-05-06 1930-05-06 Elektro-Verdampfer für schwere Brennstoffe. AT124614B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1086485B (de) * 1953-10-29 1960-08-04 Metaalindustrie Post & Eger Nv Fuer Brennkraftmaschinen bestimmter Verdampfer fuer Kohlenwasserstoffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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