AT125112B - Anode für Quecksilberdampfgleichrichter. - Google Patents

Anode für Quecksilberdampfgleichrichter.

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AT125112B
AT125112B AT125112DA AT125112B AT 125112 B AT125112 B AT 125112B AT 125112D A AT125112D A AT 125112DA AT 125112 B AT125112 B AT 125112B
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Anode für Quecksilberdampfgleichlichter. 



   Die Anoden von Quecksilberdampfgleichrichtern mit Metallgehäuse werden im allgemeinen mit dem Anodenbolzen unter Verwendung eines Gewindes verschraubt, indem der Anodenkopf einen Gewindezapfen erhält, der in eine Gewindemuffe des Anodenbolzens eingreift. Mit   Rücksicht   auf die verschiedenen thermischen Eigenschaften der eng miteinander vereinigten verschiedenen Materialien hat man dem Gewindebolzen des Anodenkopfes in der Gewindemuffe des Anodenbolzens sowohl in axialer als auch in radialer Richtung genügend Spiel gegeben, so dass Brüche während des Betriebes nach Möglichkeit vermieden sind. Besteht aber der Anodenkopf z. B. aus Graphit, so besitzen die bekannten Anordnungen den Nachteil, dass die Graphitanode beim Befestigen mechanisch ungünstig, z. B. auf Torsion beansprucht ist.

   Graphit soll aber zur Vermeidung von Beschädigungen nur auf reinen Druck beansprucht werden. 



   Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass der Anodenkopf aus zwei Teilen besteht, die büchsenartig miteinander verschraubt sind und einen wulstartigen Rand des Gewindezapfens mit Spiel in axialer und radialer Richtung umfassen, wobei der Bodenteil der Büchse durch den wulstartigen Rand des Gewindezapfens gegen den Rand des   Einfiihrungsisolators   angepresst wird. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung im Längsschnitt in Fig. 1 und 2 dargestellt, die hinsichtlich der   Ausführung   des Anodenkopfes zwei Möglichkeiten angeben. In den 
 EMI1.1 
 riehtergehäuses. Der Anodenkopf besteht aus einem büchsenartig verschraubten Bodenteil d und einem Deekelteil e. Beide durch Gewinde miteinander verschraubten Teile des Anodenkopfes umschliessen einen wulstartigen Rand g des Gewindebolzens a, der in eine Gewindemuffe des Anodenbolzens zweckmässig mit Spiel in radialer und axialer Richtung eingeschraubt ist und durch einen Stift b am Verdrehen gehindert ist.

   Der Wulst g besitzt in der zweiteiligen Anode ebenfalls Spiel sowohl in axialer als auch in radialer Richtung um die verschiedenen Wärmeausdehnungen auszugleichen. k ist die Druckfeder, die den Anodenkopf gegen den Rand des Einführungsisolators fest anpresst, um den unwirksamen Raum zwischen Ein-   führnngsisolator   und Anode abzuschliessen, und die gleichzeitig den für die Stromüberleitung zwischen Anodenbolzen und Anodenkopf erforderlichen Kontaktdruck liefert. Durch die Anordnung gemäss der Erfindung wird das Material der Anode ausschliesslich auf Druck beansprucht. 



   Gemäss   Fig. l   wird der zweiteilige Anodenkopf gebildet aus einem büchsenartigen Bodenteil d, der von der Wulst des Anodenbolzens gegen den Isolatorrand angepresst wird und einem in dessen hochstehenden Rand eingeschraubten Deckelteil e. Um zu verhüten, dass der Deckel sich während des Betriebes 
 EMI1.2 
 sparungen des Deckelteils e hineinragen oder umgekehrt. Der Deckelteil kann aber auch gemäss Fig. 2 als Schraubenkappe den von der Wulst an den   Binführungsisolator   angepressten ringförmigen Bodenteil e übergreifen und mit diesem   versehraubt   sein. Die die Drehung der beiden Teile gegeneinander verhindernden Stifte t bestehen dann   zweckmässig   ebenfalls aus Graphit. 



   Anstatt das den Druck und den Kontakt vermittelnde Zwischenglied als Gewindezapfen auszubilden, kann auch eine andere Form der Verbindung der Anode mit dem Anodenbolzen, z. B. Bajonett-   verschluss   od. dgl., verwendet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Anode für Quecksilberdampfgleichrichter, bestehend aus einem Anodenkopf aus Graphit, der mit dem Anodenbolzen durch ein als druck-und kontaktübertragendes Glied dienendes Zwischenglied vereinigt und durch eine Druekfeder gegen den Rand des Einführungsisolators fest angepresst wird, dadurch <Desc/Clms Page number 2> gekennzeichnet, dass der Anodenkopf ans zwei Teilen besteht, die büchsenartig miteinander verschraubt sind und einen wulstartigen Rand des Anodenbolzens mit Spiel in axialer und radialer Richtung derart umfassen, dass der Bodenteil der Büchse durch den wulstartigen Rand des Anodenbolzens gegen den Rand des Einführungsisolators angepresst wird.
    2. Anode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelteil des zweiteiligen Anodenkopfes an der Verdrehung gegenüber dem gegen den Isolatorrand festgepressten Bodenteil gesichert ist.
    3. Anode nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelteil in den überstehenden Rand des büchsenartigen Bodenteils eingeschraubt ist und dass die Drehung des Deckelteils in dem Gewinde durch in der Stirnfläche der Wulst des Gewindezapfens angebrachte Sperrstifte verhindert wird. die in Aussparungen des Deckelteils hineinragen.
    4. Anode nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelteil als Schraubkappe den ringförmigen Rand des Bodenteils übergreift und dass beide Teile gegeneinander durch Stifte gegen Verdrehung gesichert sind. EMI2.1 Anodenkopf und Anodenbolzen mit Spiel in axialer und radialer Richtung mit dem Anodenbolzen vereinigt und an seiner Drehung gegenüber letzterem nach erfolgtem Einschrauben gesichert ist.
    6. Anode nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die Drehung beider Teile gegeneinander verhindernden Stifte aus Graphit bestehen. EMI2.2
AT125112D 1930-03-24 1930-07-09 Anode für Quecksilberdampfgleichrichter. AT125112B (de)

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