CH151493A - Anode für Quecksilberdampfgleichrichter. - Google Patents
Anode für Quecksilberdampfgleichrichter.Info
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Description
Anode für Quecksilberdampfgleichrichter. Die Anoden von Quecksüberdampf- 0 <B>0'</B> eichrichtelln mit Metallgehäuse werden im allgemeinen mit dem Anodenbolzen unter Verwendung eines Gewindes verschraubt, in dem der Anodenkopf einen Gewindezapfen erhält, der in eine Gewindemuffe des Ano denbolzens eingreift.
Mit Rücksicht auf die verschiedenen thermischen Eigenschaften der eng miteinander vereinigten verschiedenen Materialien hat man dem Gewindebolzen des Anodenkopfes in der Gewindemuffe des Anodenbolzens sowohl in achsialer, als auch in radialer Richtung genügend Spiel ge geben, so dass Brüche während des Betriebes nach Möglichkeit vermieden sind. Besteht aber der Anodenkopf zum Beispiel aus Gra phit, so besitzen die bekannten Anordnungen den Nachteil, dass die Graphitanode beim Be festigen mechanisch ungünstig, zum Beispiel auf Torsion beansprucht ist. Graphit soll aber zur Vermeidung von Beschädigungen nur auf reinen Druck beansprucht werden.
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass der Anodenkopf aus zwei Tei- len besteht, die büchsenartig miteinander verschraubt sind und einen wulstartigen Rand des Gewindezapfens mit Spiel in ach- sialer und radialer Richtung umfassen, wo bei der Bodenteil der Büchse durch den wulstartigen Rand des Gewindezapfens gegen den Rand des Einführungsisolators angepresst wird.
In der Zeichnung sind zwei Ausführixngs- beispiele der Erfindung im Längsschnitt in Abb. 1 und 2 dargestellt, die hinsichtlich der Ausführung des Anodenkopfes zwei Mög lichkeiten angeben. In den Abbildungen ist c der Einführuugsisolator für den Anoden bolzen i durch den Deckel des metallischen Gleichrichteigehäuses. Der Anodenkopf be steht aus einem büchsenartig verschraubten Bodenteil d und- einem Deckelteil e.
Beide durch Gewinde miteinander verschraubten Teile des Anodenkopfes umschliessen einen wulstartigen Rand<I>g</I> des Gewindebolzens<I>a,</I> der in eine Gewindemuffe des Anodenbolzens zweckmässig mit Spiel in radialer und ach sialer Richtung eingeschraubt ist und durch einen Stift b am Verdrehen gehindert ist.
Der Wulst g besitzt in der zweiteiligen Anode ebenfalls Spiel sowohl in achsialer. als auch in radialer Richtung, um die ver schiedenen Wärmeausdehnungen auszuglei chen. k ist die Druckfeder, die den Anoden kopf gegen den Rand des Einführungsisola tors fest anpresst, um den unwirksamen Raum zwischen Einführungsisolator und Anode abzuschliessen, und die gleichzeitig den für die Stromüberleitung zwischen Anodenbolzen und Anodenkopf erforder lichen Kontaktdruck liefert. Durch die An ordnung gemäss der Erfindung wird das Ma terial der Anode ausschliesslich auf Druck beansprucht.
Gemäss Abb. 1. wird der zweiteilige Anodenkopf gebildet aus einem büchsen artigen Bodenteil d, der von der Wulst des Anodenbolzens gegen den Isolatorrand an gepresst wird und einem in dessen hoch stehenden Rand eingeschraubten Deckelteil e. Um zu verhüten, dass der Deckel sich wäh rend des Betriebes in dem Gewinde löst, sind Stifte f vorgesehen, die in die Stirnfläche der Wulst eingesetzt sind und in Aussparun gen des Deckelteils e hineinragen, oder .um gekehrt. Der Deckelteil kann aber auch ge mäss Abb. 2 als Schraubkappe den von der Wulst an den Einführungsisolator angepress- ten, ringförmigen Bodenteil e übergreifen und mit diesem verschraubt sein.
Die die Drehung der beiden Teile gegeneinander ver hindernden Stifte f bestehen dann zweck mässig ebenfalls aus Graphit.
Anstatt das den Druck und den Kontakt vermittelnde Zwischenglied als Gewinde zapfen auszubilden, kann auch eine andere Form der Verbindung der Anode mit den Anodenbolzen, zum Beispiel Bajonettver- schluss oder dergleichen, verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anode für Quecksilberdampfgleichrichter, bestehend aus einem Anodenkopf aus Gra phit, der mit dem Anodenbolzen durch ein Zwischenglied vereinigt und durch eine Druckfeder gegen den Rand des Einfüh- rungsisolators fest angepresst wird, wobei das Zwischenglied als druck- und kontaktüber tragendes Glied dient, dadurch gekennzeich net, dass der Anodenkopf aus zwei Teilen be steht, die büchsenartig miteinander ver schraubt sind und einen wulstartigen Rand des Gewindezapfens mit Spiel in achsialer und radialer Richtung umfassen,wobei der Bodenteil der Büchse durch den wulstartigen Rand des Gewindezapfens gegen den Rand des Einführungsisolators angepresst wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Anode nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Deckelteil des zwei teiligen Anodenkopfes gegen Verdrehung gegenüber dem gegen den Isolatorrand festgepressten Bodenteil gesichert ist. 2.Anode nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Deckelteil in den überstehenden Rand des büchsenartigen Bodenteils eingeschraubt ist, und dass die Drehung des Deckelteils in dem Gewinde durch in der Stirnfläche der Wulst des Gewindezapfens angebrachte Sperrstifte verhindert wird, die in Aussparungen des Deckelteils hineinragen. 3. Anode nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Deckelteil als Schraubkappe den ringförmigen Rand des Bodenteils übergreift, und dass beide Teile gegeneinander durch Stifte gegen Ver drehung gesichert sind. 4.Anode nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass .das Zwischenglied zwischen Anodenkopf und Anodenbolzen mit Spiel in achsialer und radialer Richtung mit dem Anoden bolzen vereinigt und an seiner Drehung gegenüber letzterem nach erfolgtem Ein schrauben gesichert ist. 5. Anode nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Drehung beider Teile gegeneinander verhindernden Stifte aus Graphit bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE151493X | 1930-03-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH151493A true CH151493A (de) | 1931-12-15 |
Family
ID=5674512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH151493D CH151493A (de) | 1930-03-24 | 1930-11-22 | Anode für Quecksilberdampfgleichrichter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH151493A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959301C (de) * | 1952-10-21 | 1957-03-07 | Siemens Ag | Sicherung gegen unbeabsichtigtes Loesen der auf dem Anodenschaft befestigten Anodenkoepfe, insbesondere Graphitanodenkoepfe bei elektrischen Entladungsgefaessen, z.B. bei pumpenlosen Gleichrichtern |
-
1930
- 1930-11-22 CH CH151493D patent/CH151493A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959301C (de) * | 1952-10-21 | 1957-03-07 | Siemens Ag | Sicherung gegen unbeabsichtigtes Loesen der auf dem Anodenschaft befestigten Anodenkoepfe, insbesondere Graphitanodenkoepfe bei elektrischen Entladungsgefaessen, z.B. bei pumpenlosen Gleichrichtern |
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