AT125430B - Einrichtung zur Frequenzkonstanthaltung von Piezokristallen. - Google Patents
Einrichtung zur Frequenzkonstanthaltung von Piezokristallen.Info
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Classifications
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zur Frequenzkonstanthaltung von Piezokristallen. Insbesondere für den Gleichwellenrundfunk ist es erforderlich, Kristallanordnungen zur Verfügung zu haben, die imstande sind, eine äusserst genaue Frequenzkonstanthaltung zu gewährleisten. Zur Ver- deutlichung des Anwendungsgebietes sei zunächst gesagt, dass es sich bei dem genannten Gleichwellen- rundfunk nicht um ein System handelt, bei welchem von einer zentralen Sendestelle aus eine Grund- frequenz nach den einzelnen Sendestellen übermittelt wird, sondern um Sender, die auf gleicher Welle arbeiten und örtlich synchronisiert werden. Um hiebei genau dieselbe Frequenzkonstanz durchführen zu können, wie sie bei dem Gleichwellelirundfunk mit übermittelter Grundfrequenz gewährleistet wird, müssen an die Quarze ausserordentlich hohe Anforderungen gestellt werden. Es ist, um ein Zahlen- beispiel zu nennen, bei einer 300-m-Welle unbedingt erforderlich, dass die Frequenz auf zirka 20 Hertz genau eingehalten wird. Aus diesen Zahlenangaben ergibt sich schon, dass man mit den einfachen Mitteln zur Frequpnzkonstanthaltung bei Quarzen nicht auskommen kann. Es ist zwar vorgeschlagen worden, den Quarz in ein Eiswassergemisch zu bringen. und hiedurch kann auch eine äusserst genaue Konstanthaltung erreicht werden, jedoch bietet die Beschaffung des erforderlichen Eises manchmal Schwierigkeiten. Die Vorschläge, Quarze in einem künstlieh geheizten Thermostaten unterzubringen, vermögen nicht, die gewünschte Frequenzkonstanz zu erreichen. Der bekannte Vorsehlag lässt sieh erst durch die vorliegende Erfindung in eine brauchbare Form bringen, indem mehrere Thermostaten ineinander angeordnet sind und sich im innersten Thermostaten der Quarz befindet. Eine derartige Einrichtung ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt. In einem äusseren Kasten 1, der aus Blech oder Holz mit wärmebeständiger Ausfütterung bestehen kann, befindet sieh ein Metallkasten 2, der selbst wiederum einen Metallkasten J enthält, während der Quarz selbst in dem Kasten 4 eingebaut ist. Die in den einzelnen Kästen einzuhaltenden Temperaturen werden mit Hilfe von temperaturempfindliclen Einrichtungen, vorzugsweise Quecksilberthermometern mit eingeschmolzenen Kontakten, selbsttätig reguliert. Die Umgebungstemperatur des Quarzes Q, der sich im Kasten 4 befindet, wird durch das Thermometer T, gemessen. Die Kontaktleitungen des Thermometers sind über einen Sperrkreis) S'i nach aussen aus der Anordnung herausgeführt. Ausserhalb der Gesamtanordnung befinden sieh nicht dargestellte Relais und Stromquellen, durch welche die Heizspirale H, im Quarzraum geheizt wird. In diese Leitungen ist wiederum eine Sperranordnung 82 eingeschaltet. Die an die Quarze angeschlossenen Leitungen 6, 6 führen zum Gitterkreis der Röhre R, deren Schwingungen durch den Quarz konstant gehalten werden sollen. Der Kasten 3, in dem sich sowohl der Quarzkasten 4 als auch die Röhre R mit ihren Se1lwingungskreisen befindet, wird durch das Thermometer T2 auf konstanter Temperatur gehalten. Die Leitungen von den Thermometerkontakten sind abermals über eine Sperranordnung nach aussen zugeführt, während zur Erhaltung der Temperatur die Heizwicklung H2 vorgesehen ist. Diese befindet sich jedoch nicht, ähnlich wie beim Quarzkasten, im Innnern des Kastens 3, sondern ausserhalb des Kastens 2 zwischen den mit Wärmeschutz versehenen Kasten 1 und dem Metallkasten 2. Die Speisestromleitungen der Röhre sind über die Siebanordnung S4, durch welche ein Hoehfrequenzfluss über die Gitter-, Heiz-und Anodenspeiseleitungen verhindert wird, geführt. Die Einstellung der Thermometer ist so getroffen, dass durch das Kontaktthermometer T, eine EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> sowohl den Quarzkasten als auch die Röhre mit ihren Abstimmitteln enthält, wird auf eine Temperatur von + 10 Genauigkeit einreguliert. Nur bei einer derartigen Anordnung ist es möglich, die erforderliche Konstanz erzielen zu können, da bei einem Vorhandensein von nur einer Abschirmung, wie bei dem bis- EMI2.1 der Röhre verursachen. Um die geforderte Temperaturkonstanz im Kasten 3 besonders wirksam durchführen zu können, ist es erforderlich, hochwertige Giimmerblockkondensatoren mit Silberbelegungen zu verwenden, oder auch hochwertige Luftkondensatoren mit besonders starken Platten, damit eine Erwärmung durch Dielektrikumsverluste im Kasten tunlichst vermieden wird. Der Kondensator C wird als hochwertiger Drehkondensator mit starken Platten, guter Isolation und Feineinstellung versehen, damit auch hier Frequenzänderungen vermieden werden. Die Verwendung von den Siebmitteln B, bis 8., erfolgt, um die durch die Thermometer gesteuerten Relais ausserhalb des Kastens unterbringen zu können. Dies bedeutet einen weiteren Vorteil gegenüber der bekannten Anordnung, bei welcher das Relais direkt im Innern des Kastens sitzt. Es mag ja zunächst einfacher erscheinen, die Steuerrelais direkt in den Kasten einzubringen, jedoch muss man bedenken, dass derartige Relais eingestellt werden und einer dauernden Kontrolle zugänglich sein müssen. Werden dieselben jedoch innerhalb des Kastens angeordnet, so ist die Kontrolle nur durch Öffnen der gesamten, umfangreichen, dargestellten Anordnung möglich. Befinden sich dieselben jedoch ausserhalb, so kann EMI2.2 die Siebkreise, wie beschrieben, einzuschalten. Weiterhin ist es natürlich vorteilhaft, die sämtlichen Zuleitungen in bekannter Weise gegen Hochfrequenz abzuschirmen. um ein Eindringen jeglicher Hoch- frequenz zu vermeiden. Die an die Induktivität L angekoppelte nächste Stufe wird vorteijhafterweise so dimensioniert, EMI2.3 änderungen in wirksamer Weise vermieden. Durch diese Anordnung kann eine Frcquenzkonstanz erzielt werden, die derjenigen des heute gebräuchlichen Gleiehwellenrundfunks mit übermittelter Grundfrequenz gleichwertig ist. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Frequenzkonstanthaltung von Piezokristallen, dadurch gekennzeichnet, dass der Piezokristall sieh im Innnern von mindestens zwei ineinander angeordneten Thermostaten befindet.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführungsleitungen zu den in den Thermostaten angeordneten, temperaturempfindlichen Einrichtungen durch Hochfrequenzdrosselkreise blockiert sind.3. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführungsleitungen zu den in den Thermostaten angeordneten Heizwicklungen durch Hochfrequenzdrosselkreise Mockiert sind.
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