AT125723B - Auf einer Tragstange, die in einer Platte befestigt ist, aufgehängte Marionette. - Google Patents

Auf einer Tragstange, die in einer Platte befestigt ist, aufgehängte Marionette.

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AT125723B
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marionette
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Richard Heideklang
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Richard Heideklang
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  Auf einer Tragstange, die in einer Platte befestigt ist, aufgehängte Marionette. 



   Marionetten wurden bisher in den meisten Marionettentheatern durch Fäden von oben bewegt, was aber gewisse Nachteile hat. Die Fäden werden von den   Zusschauern   gesehen, können sich leicht 
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 unten geführt werden. Sie ruhen mit einem Gestell auf einem Rost aus parallelen Stäben. Die Führungsfäden bzw. -drähte enden unterhalb dieses Gitterrostes. Solehe   Marionetten   können nur seitlich auf den Gleitschienen verschoben, nicht aber beliebig nach vorn und hinten schräg oder in Kurven bewegt werden.   Auch   ist es unvorteilhaft, dass die   Führung   der Figuren unterhalb des tragenden Rostes erfolgt, weil die   Führungsfäden   bei   Drehungen   der Figuren an die Gitterstangen stossen. 



   Den Gegenstand der Erfindung bilden Marionetten, welche die Nachteile der bisher bekannten nicht aufweisen. Fig. 1 zeigt die Vorderansicht einer bekleideten Figur, soweit sie für den Zuschauer sichtbar ist,   Fig. 2   die   Rücken-und Fig.   3 die Seitenansicht einer   unbekleideten Figur mit   den Bewegungsvorrichtungen. 
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 von den beiden Oberarmen der Marionette ausgehen, an den beiden Hebeln c derart befestigt, dass ein Druck auf den Hebel ein Emporheben des Armes bewirkt.   Auch   die Beine werden von unten her durch Fäden bewegt, die an der als Hebel ausgebildeten Fläche der Oberschenkel befestigt sind. 



   Bei der auf den Zeichnungen Fig. 2 und 3   dargestellten Ansführungsform der   Marionette sind die von den beiden Oberschenkeln herabhängenden   Führungsfäden     unten   an einem zweiarmigen zur Laufrichtung der Marionette senkrecht stehenden Hebel d so befestigt, dass sie bei Auf-und Abwärtsbewegungen des Hebels beide gleichzeitig bewegt werden. Oben sind die Fäden über dem   Drehpunkt/'   der am Beckenblock e drehbar angeordneten Beine, n. zw.   zweckmässig   nicht weit von der Mitte an den mit g bezeichneten Punkten befestigt. Um die Fäden nahe an die Tragstange b heranzubringen, sind sie gekreuzt. 



   Der bewegbare Rumpf besteht aus einer auf dem Beckenblock e befestigten Spiralfeder h, welche den Kopf und einen als Brust fungierenden Klotz i trägt, an welchem die Fäden zur Beugung des Rumpfes befestigt sind. Bei vorliegender Abbildung ist nur ein unten am Hebel k angebrachter Faden dargestellt. 



  Mit einem zweiten auf der Rückseite des Brustklotzes   i   befestigten könnte eine   Rüekwärtsbewegung   des Rumpfes bewirkt werden. 



   Die Marionette nach der Erfindung kann also auf einem aus einer zusammenhängenden Fläche bestehenden   Buhnenboden,   z. B. einem beliebigen Tisch, unter   Verwendung eines Bühnenrahmens   von genügender Höhe einfach mit einer Hand in jeder Richtung hin und her geschoben werden, und mit derselben Hand können auch die einzelnen Teile der Marionette bewegt werden, was eine grosse Vereinfachung 

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 des Betriebes bedeutet. Dazu kommt noch, dass die sämtlichen Bewegungsvorrichtungen für den Zuschauer ganz oder fast unsichtbar sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Auf einer Tragstange, die in einer Platte befestigt ist, aufgehängte Marionette, dadurch gekenn- 
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 ist, an dem   Bewegungsvorriehtungen angebracht   sind, die mit den einzelnen Körperteilen der Marionette in Verbindung stehen und von der den Sockel   (al und a2) umschliessenden,   die Marionette   führenden  
Hand jede für sich betätigt werden können.

Claims (1)

  1. 2. Marionette nach Anspruch 1 mit einem zu einem Hebel am Unterteil führenden Fadenzug für die Arme, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende des Fadens an einem Hebel (e) befestigt ist, der an dem säulenförmigen Soekelteil (a2) angebracht ist.
    3. Marionette nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass von der Oberkante der Oberschenkel Fäden herabhängen, die direkt vom Sockel der Marionette aus betätigt werden können.
    4. Marionette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Beinen ausgehenden Fäden an am säulenförmigen Sockelteil (a2) angebrachten Hebeln befestigt sind.
    5. Marionette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Zugfäden an einem zweiarmigen am säulenförmigen Soekelteil (ap) angebrachten Hebel (d) so befestigt sind, dass bei Auf-und Abwärtsbewegen dieses Hebels die beiden Beine schreitende Bewegungen machen.
    6. Marionette nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass je ein Faden oben über dem Drehpunkt (f) der am Beckenblock (e) drehbar angeordneten Beine zweckmässig nahe seiner Mitte (bei g) befestigt ist und unten an einem zur Laufrichtung der Marionette senkrecht stehenden Hebel (d).
    7. Marionette nach den Ansprüchen 1 bis 6 mit beugbarem Rumpf, dadurch gekennzeichnet, dass am Beekenbloek (e) eine einen Kopf und als Brust einen Klotz (i) tragende Feder (h) angebracht ist, die durch einen oder mehrere Fäden herabgebogen werden kann, deren eines Ende an am Sockel EMI2.2
AT125723D 1930-01-29 1930-01-29 Auf einer Tragstange, die in einer Platte befestigt ist, aufgehängte Marionette. AT125723B (de)

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