AT126043B - Einzelantrieb für die Zylinder der Trockengruppe von Papiermaschinen. - Google Patents

Einzelantrieb für die Zylinder der Trockengruppe von Papiermaschinen.

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AT126043B
AT126043B AT126043DA AT126043B AT 126043 B AT126043 B AT 126043B AT 126043D A AT126043D A AT 126043DA AT 126043 B AT126043 B AT 126043B
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machines
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Ferdinand Dipl Ing Schiller
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Siemens Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Einzelantrieb   für die Zylinder der   Trockengruppe von Papiermaschinen.   



   Bisher verwendete man zum Antriebe der Trockenzylinder von Papiermaschinen Gleichstrommotoren, die ihre Energie vielfach von einem Drehstromnetz durch Umformung erhielten und die durch Asynchronansgleichsmaschinen synchronisiert wurden. Diese Anordnung ist   verhältnismässig   leer, da für jeden Zylinder ein Gleichstrommotor als Antriebsmaschine angeordnet ist. Ausserdem macht die Unterbringung von zwei Maschinen bei jedem Trockenzylinder Schwierigkeiten. Ferner muss die ganze von der Trockenpartie benötigte Leistung von den 
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 energie zum Teil   oder ganz unmittelbar aus dem Drehstromnetz ohne vorherige Umformung   in Gleichstrom zu entnehmen. 



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die   Asynchron-Ausgleiehs-oder   An-   triebsmaschinen primär an   das Netz und   sekundär   auf eine gemeinsame   Drehstromhintermaschine   geschaltet sind. Eine solehe Drehstromhintermaschine kann   zweckmässig   eine DrehstromkollektorHintermaschine oder auch eine einfache gewöhnliche Asynchronhintermaschine sein. Die Hintermaschinen werden von einem Gleichstrommotor angetrieben. Bei Verwendung einer Kollektorhinter- 
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 mittels der   Zugregelvorriehtting, erfolgen.   Um die Belastung der Gleichstrommotoren an den Zylindern auf bestimmter   Hoche   zu halten, kann die aus dem Gleichstromnetz entnommene Leistung mittels eines Stromrelais konstant gehalten werden.

   Das Stromrelais kann auch an die Kollektorhintermaschine gelegt werden, während die   Zugregelvorrichtung   auf die Gleichstrommotoren wirkt. 



   Die Gleichstrommotoren können auch vollkommen wegfallen. In diesem Falle wird die gesamte Antriebsleistung der Trockenpartie unmittelbar vom Drehstromnetz aufgebracht. Statt einer   Kollektorhintermaschine konnte auch   ein Widerstand angeordnet werden, über den die   Rotorschleifringe   der   Asynchronmaschine geschlossen sind.   Diese Anordnung hat jedoch gegen- über der Anordnung einer Kollektorhintermaschine den Nachteil, dass der Widerstand im Sekundärkreis einen dauernden Verlust   dedeutet.   



   Auf   der Zeichnung sind Ausfülhrungsbeispiele nach   der Erfindung dargestellt. Fig 1 zeigt eine Anordnung, bei der die   Trockenzvilnder   von Gleichstrommotoren 1 mit Asynchron-   lusgleichsmaschinen   2 angetrieben werden. Die Ausgleichsmaschinen 2 sind primär an das Drehstromnetz   3 angeschlossen. Sekundär   sind sie parallel an die Drehstromkollektorhinter-   naschine 4 gelegt,   die von einer Synchronerregermaschine 5 erregt wird. Diese ist beispielsweise mit einem von den Trockenzylindern gekuppelt. Die Regelung der Erregung der Kollektormaschine, die je nach der Arbeitsgeschwindigkeit der Papiermaschine eingestellt werden muss, wird durch   Veränderung der Erreger C der Synchronerregermaschine   5 mittels des Reglers 7 bewirkt.

   Die Zugregelung erfolgt durch   Verränderung   der Erregung 6 der Synchron- 
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   3-leichstromerregernetz.   Die Kollektorhintermaschine 4 ist mit einem Synchron-Leonard-Umformer 12, l3 gekuppelt. 12 ist eine   Synchronmaschine,   die an das Drehstromnetz 3 angeschlossen ist und 

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 schwindigkeit der Papiermaschine eingestellt werden kann. Mit dem Leonard-Umformer ist die Erregermaschine 17 gekuppelt. die das Erregernetz 11 speist. 



   JenachderEinstellungderErregung6derSynchronerregermaschine5verteiltsichdieBelastung auf die   Asynchronausgleichsmaschinen und   die Gleichstrommotoren in verschiedenem 
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 wird ein Teil mechanisch umgewandelt, der Rest geht über die Drehstromkollektormaschine und den Umformer an   das Netz zurück.   Der Vorteil der Änordnung besteht darin, dass die GleichstrommotorenkleinergewähltwerdenkönnenundeinTeilderAntriebsleistungdirekt aus dem Drehstromnetz bezogen wird. 
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 der Regler 18 für die Erregung der Gleichstrommotoren in Abhängigkeil von dem Gesamtstrom der   Gleichstrommaschinen   gesteuert. 



   Bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung werden die Trockenzylinder lediglich durch parallelgeschaltete Asynchronmotoren 22 synchron angetrieben. Die Schaltung unterscheidet 
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 auch der zu ihrer Speisung dienende Leonard-Satz fehlen. Die   Erregung 6 der Synchron-   maschine 5 kann statt durch zwei Regler 7 und 10 der Fig. 1 auch   lediglich durch den von   der Zugregelvorrichtung 9 gesteuerten Regler 10 geregelt werden. Die   gesamte Leistung der     Trockengruppc wird   hier aus dem Drehstromnetz gedeckt. wobei die Schlupfleistung der Teil- 
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 und primär gemeinsam an das Drehstromnetz 33 gelegt. 



   Die   Hintermaschine-3. 2 ist mit   dem Gleichstrommotor 34 gekuppelt, der von dem Gleich strombauptnetz. 35 gespeist wird. Seine Erregung 36 ist über die Zugregelvorrichtung 38 an ein besonderes   Erregernetz   37'angeschlossen. Der zu   der Trockengrtmpe gehörige Teil der   
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   maschine   39 angetrieben und synchronisiert. Der andre Teil der Zugregelvorrichtung 38 wird von der Leitwelle 40 angetrieben. Der Antriebsmotor 39 für die Zugregelvorrichtung ist ebense 
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   geschaltet.   



   Es ist auch möglich. nur einzelne Zylinder von Asynchrommaschinen antreilen zu lassen und die übrigen von Gleichstrommotoren mit Asynchronausgleichsmaschinen. 
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AT126043D 1928-12-20 1929-06-24 Einzelantrieb für die Zylinder der Trockengruppe von Papiermaschinen. AT126043B (de)

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