AT126677B - Verfahren und Maschine zum Fertigmachen der Kanten von Lederstücken od. dgl. - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Fertigmachen der Kanten von Lederstücken od. dgl.

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AT126677B
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burner
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  • Gas Burners (AREA)

Description


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 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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Der wirksame Teil des Schutzsehildes 19 ist ein an seinem Ende ausgebildeter kleiner Quersteg 119. 



  Dieser Quersteg erstreckt sich längs einer Seite des Pfluges 11 und bildet auch einen das   Lederstuck   gegen den Tisch haltenden Drucker. Der Pflug ist bei 20 (Fig. 3) ausgeschnitten, damit ein etwa von dem Lederstück abgelenkter Teil der Flamme Durchgang in dem Pflug findet. Neben dem Pflug befindet sieh an der der Vorschubrichtung zugekehrten Seite ein Hammer 28 (Fig. 4, Fig. 5), der auf den sich noch in plastischem Zustand befindlichen Teil des vorgeschobenen   Lederstuckes einwirkt   und das Fertigmachen der Lederkante durch Abrunden der Narbenseite wesentlich unterstützt. 



   Der Vorschub des   Lederstückes   erfolgt in bekannter Weise durch ein unteres und ein oberes Vorschubglied 27 und 25. Der Antrieb der Vorschubglieder und des Hammers kann im wesentlichen derselbe sein wie in dem D. R. P. Nr. 445186. Das Anlassen der Maschine erfolgt durch einen Riemenrücker A. 



   Damit das   Lederstuck auf   dem Tisch 9 festgehalten wird, ist ein Druckrad 29 vorgesehen, das sich auf einem Ende einer kleinen Stange 31 drehen kann. Das andere Ende der Stange 31 ist an der Nabe 33 einer Schwingwelle 35 festgeklemmt. An einem festen Arm 37 der Schwingwelle 35 ist das untere Ende einer Feder 39 angehängt, deren oberes Ende mit einer flachen Stange 41 verbunden ist. An der in einem Schlitz einer Konsole 43 untergebrachten Stange 41 sind Stifte 44 vorgesehen. 



  Die Stange 41 kann durch einen Handgriff 45 bewegt werden, um irgendeinen der Stifte 44 auf das obere Ende der Konsole 43 aufzulegen. Der Arm 37 liegt gewöhnlich an einer Anschlagschraube 47 an. Auf diese Weise kann die Lage des Druckrades oberhalb des Tisches verändert und die Spannung der Feder 39 geregelt werden. 



   Der Schutzschild 19 ist waagrecht in einem Schlitz der unteren Seite eines Blockes 49 verschiebbar, der einen senkrechten Stiel aufweist. Eine durch einen Schlitz des Blockes 49 hindurchgehende
Schraube 51 ist in den Schutzschild eingeschraubt Der senkrechte Stiel des Blockes 49 ist in einem zweiten Block 53 senkrecht verschiebbar. Eine Schraube 55 ragt in eine konische Aussparung des Stieles des Blockes 49 hinein. Der Block 53 ist an einer Stange 57 befestigt, die in einer waagrechten Führung des Maschinengestelles verschiebbar ist. Ein Bund 60 einer in das Ende der Stange 57 eingeschraubten
Schraube 59 findet in einer Nut des Maschinengestelles Aufnahme. Durch Drehung der Schraube 59 wird die Stange 57 mit dem Schutzschild quer zu der Vorschubrichtung des Lederstückes eingestellt. 



   Eine Stellsehraube 61 sichert die Stange 57 in der eingestellten Lage. Damit der Stiel des Blockes 49   herabgedrückt wird,   ist an dem Block 49 durch eine Schraube 6. 3 ein zylindrisehes Glied 65 befestigt. 



   In einer, in das zylindrische Glied 65 eingeschraubten Muffe 67 findet eine kleine Stange 69 Aufnahme.
Zwischen dem Boden der Muffe 67 und der oberen Fläche eines festen Bundes   73   der Stange 69 befindet sich eine Druckfeder 71. Durch Drehung der Muffe 67 kann die Spannung der Feder 71 geregelt werden. 



  Unbeabsichtigte Drehung der Muffe 67 wird durch eine   Spemnutter   68 verhindert. Der Schutzschild 19 kann auch durch die Schraube 55 senkrecht verstellt werden, die beim Einschrauben auf die konische Aussparung im Block 49 einwirkt und diesen unter Überwindung der Spannung der Feder 71 anhebt. Eine Einstellung des Schutzschildes in einer, einen Winkel mit der Vorschublinie bildenden Richtung kann nach dem Lockern der Schraube 51 vorgenommen werden. 



   Der Brenner besteht aus der Düse 15 und aus einer   Mischkammer   75, u. zw. sind diese Teile durch einen Hohlkörper 77 miteinander verbunden. Die Düse 15 ist ein kleines Kupferrohr, deren unteres abgeflachtes Ende eine Anzahl sehr kleiner Löcher 79 aufweist. (Fig. 7 stark   vergrösserter Massstab.)   Die Flamme erhält hiedurch die Gestalt einer kleinen, dünnen Flachbürste. Das obere Ende der Düse 15 ist zu einem Bund ausgebildet (Fig. 8), der an dem Hohlkörper 77 durch einen auf das untere Ende des letzteren aufgeschraubten hohlen Deckel 81 festgeklemmt ist. Diese Anordnung ermöglicht rasches Auswechseln der Düsen. In die Mischkammer 75 münden zwei kleine Röhren   83,   85, die durch biegsame Röhren 87, 89 mit Acetylen bzw. Sauerstoff gespeist werden.

   Die Röhren 83,85 sind an nicht dargestellte, verdichtete Gase enthaltende Stahlflaschen angeschlossen. Die Zufuhr der verdichteten Gase kann durch übliche, an den Stahlflaschen vorgesehene Reduzierventile geregelt werden. Solange die Maschine in Gebrauch ist, brennt die Flamme ununterbrochen, doch kann der Brenner mit brennender Flamme aus der unwirksamen Lage (Fig. 1, 4 und   5)   in wirksame Lage (Fig. 8) bewegt werden. Wenn der Brenner seine unwirksame Lage einnimmt, so spielt die Flamme in eine seitliche Kammer 90 eines aus Asbest od. dgl. bestehenden Blockes 92. Wenn der Brenner seine wirksame Lage einnimmt, so strömen die durch die Einwirkung der Flamme auf das Lederstück entstehenden Abgase in eine Leitung   94   des hohlen Armes 98 und von dort durch eine Röhre 96 in einen nicht dargestellten Kamin. 



   Die Bewegung des Brenners aus der unwirksamen Lage in wirksame Lage wird durch Schwingung eines Hebels 91 um einen in den ortsfesten Arm 98 eingesetzten Zapfen   93   herbeigeführt. Das obere Ende einer um den Zapfen 93 des Hebels 91 herumgewickelten Feder 95 ist an dem ortsfesten Arm 98 befestigt. Das untere Ende der Feder 95 ist unter dem Hebel 91 abgebogen. Die Feder sucht das vordere
Ende des Hebels 91 in eine durch eine   Anschlagschraube   198 begrenzte Lage anzuheben. Das rück- wärtige Ende des Hebels 91 ist durch einen Winkelhebel 97 mit einer Trethebelstange 99 verbunden. 



    Der Brenner ist folgendermassen mit dem Hebel 91 und mit einem ortsfesten Teil des Maschinengestelles verbunden. Der Hohlkörper 77 des Brenners ragt durch eine, durch eine Schraube 103 anziehbar   

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 Schelle 101 hindurch. Die Schelle 101 besitzt einen zylindrischen Stiel, der lose durch einen exzentrischen Bund 105 hindurchgeht. Der Bund 105 ist in einer Bohrung des äusseren Endes des Hebels 91 untergebracht und wird durch eine Stellschraube 107 in eingestellter Winkellage gesichert. 



  Der zylindrische Stiel der Schelle 101 weist ein abgesetztes Ende auf, welches zur Aufnahme eines Unterlagsringes 109 und zweier Muttern 111 dient. Durch die bisher beschriebene Anordnung wird durch Schwingung des Hebels 91 der Brenner angehoben und gesenkt, aber nicht in der beschriebenen Bahn bewegt. Damit der Brenner sowohl Winkelbewegungen als auch Bewegungen als Ganzes ausführt, trägt er eine Rolle 113, die in einem Kurvenschlitz 115 einer ortsfesten Konsole 117 bewegbar ist. Die   Rolle-   ist nicht unmittelbar an dem Brenner, sondern an dem obern Ende einer Schwalbensehwanzführungsstange 119 angebracht. Eine Nabe des unteren Endes dieser Führungsstange kann sich auf dem zylindrischen Stiel der   Schelle 101   drehen.

   Die Führungsstange 119 findet in einer Führung der Seite des Gehäuses der Mischkammer   7.   5 Aufnahme. Eine in die Schelle 101 eingeschraubte Stellschraube 121 ermöglicht senkrechte Einstellung des Brenners auf der Führungsstange 119. Der Brenner wird gewöhnlich in der in den Fig. 1, 4 und 5 dargestellten unwirksamen Lage gehalten. Wenn die Trethebelstange 99 herabgezogen wird, so schwingt der Brenner um den Zapfen 93 herab und dreht sich auch unter dem Einfluss des   Kurvensehlitzes   115 etwas um die Achse des Stieles der Schelle 101 und erreicht schliesslich die in der Fig. 8 dargestellte Lage.

   Senkrechte Einstellungen des Brenners in bezug auf das   Werkstück   können durch die Schraube   121 herbeigefÜhrt   werden, und eine Einstellung des Brenners quer zu der Vorschublinie kann durch den exzentrischen Bund   105   bewerkstelligt werden. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Verfahren zum Fertigmachen der Kanten von Lederstücken od. dgl. durch Schrumpfen einer
Seite, so dass sich die ungeschrumpfte Seite gegen die geschrumpfte Seite des Materials   krümmt,   dadurch gekennzeichnet, dass das Schrumpfen des Randteiles des Materials durch einen geneigt zu der Materialebene gegen die äussere   Materialkante gerichteten Flammenstrahl   eines unter Druck stehenden Gases bewirkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Maschine zum Ausüben des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schrumpfen des Materials durch einen Brenner (15), z. B. einen Acetylensauerstoffbrenner, bewirkt wird, der zwecks Ausschaltung seiner Wirkung aus seinem Wirkungsbereiche auf das Material gebracht wird.
    3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Brenner (15) ein auf das Material drückender Sehutzschild 9 vorgesehen ist, der die Einwirkung der Flamme des Brenners (15) auf eine gegebene Breite des Randteiles des Materials beschränkt.
    4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei wirksamer Lage des Brenners (15) der Flammenstrahl in einen hohlen, den Brenner tragenden Arm (98) übertritt, durch den die Ver- brennungsstoffe abgeleitet werden. EMI3.1
AT126677D 1930-10-16 1930-10-16 Verfahren und Maschine zum Fertigmachen der Kanten von Lederstücken od. dgl. AT126677B (de)

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