CH150898A - Verfahren und Maschine zum Fertigmachen des Randes von Lederstücken. - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Fertigmachen des Randes von Lederstücken.

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CH150898A
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leather
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Inventor
United Shoe Machinery C Boston
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United Shoe Machinery Corp Pat
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/32Working on edges or margins
    • A43D8/42Working on edges or margins by singeing, contracting, dyeing

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  • Gas Burners (AREA)

Description


  Verfahren und Masehine zum Fertigmaehen des Randes von Lederstücken.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  verfahren zum Fertigmacken des Randes  von Lederstücken und eine zum Ausüben  dieses Verfahrens dienende Maschine. In  der Patentschrift Nr. 62831 ist ein Verfah  ren beschrieben, gemäss dem eine Seite des  Lederstückes zum Schrumpfen gebracht  wird, so dass sich die ungeschrumpfte Seite  gegen die     geschrumpfte    Seite krümmt oder  kräuselt und dem     Rand    des Lederstückes  ein fertiggemachtes Aussehen verleiht. Da  bei wird das Schrumpfen des Lederrandes  durch ein erhitztes, aus Metall bestehendes  Werkzeug bewerkstelligt.

   Dieses Werkzeug  musste ziemlich schmal und kurz sein, damit  nur ein beschränkter Teil des     Lederrandes     der Hitze ausgesetzt ist und damit scharf  gekrümmte Teile des Lederstückes der Be  arbeitung unterzogen werden können. Die  Lebensdauer derartiger Werkzeuge     ist-    mit       Rücksicht    auf den ständigen Glühstand ver  hältnismässig kurz.    Das Verfahren gemäss der Erfindung be  steht nun darin, dass das Schrumpfen des  Randes des Werkstückes durch einen geneigt  zu dessen Ebene gegen den fertigzumachen  den Rand gerichteten Flammenstrahl eines  unter Druck stehenden Gases bewirkt wird.  



  Die zum Ausüben dieses Verfahrens ge  eignete Maschine zeichnet sich dadurch aus,  dass zum Bilden des Flammenstrahls ein  Brenner vorgesehen ist, der so einstellbar ist,  dass er mit Bezug auf das Werkstück wirk  sam oder unwirksam gemacht werden kann.  Unter diesem Brenner ist zweckmässig ein  als Stoffdrücker wirkender Schutzschild vor  gesehen, der die     Einwirkung    des Brenners  auf eine gegebene     Breite    des Randteils des  Stoffes einschränkt. Als Brenner wird  zweckmässig ein     Acetylen-Sauerstoffbrenner     verwendet.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbei  spiel einer zur Ausführung des     Verfahrens     geeigneten Maschine dar, und zwar zeigt      Fig. 1 eine Vorderansicht;  Fig. 2 ist ein Schnitt eines durch die  Maschine bearbeiteten Lederstückes;  Fig. 3 ist ein Schaubild eines Pfluges  und eines Schutzschildes;  Fig. 4 ist ein Schaubild, das die einzel  nen mit dem Werkstück in Berührung tre  tenden Teile darstellt;  Fig. 5 ist eine Seitenansicht der in der  Fig. 4 dargestellten Teile;  Fig. 6 ist eine Einzelansicht des Schutz  schildes;  Fig. 7 ist ein Schaubild des äussern En  des eines Acetylen-Sauerstoffbrenners;  Fig. 8 ist eine Einzelansicht im Schnitt  und zeigt ein in Bearbeitung befindliches  Lederstück.  



  Die dargestellte Maschine soll das Fertig  machen des Randes von Lederstücken da  durch bewerkstelligen, dass eine Seite, in  der Regel die Fleischseite, dem Rand ent  lang zum Schrumpfen gebracht wird, so  dass sich die andere Lederseite (die Narben  seite) gegen die Fleischseite krümmt. Hier  durch wird dem Rand des Lederstückes das  Aussehen der Narbenseite verliehen. In der  Fig. 2 stellt 100 das Lederstück, 200 die  Fleischseite und 300 die Narbenseite des Le  ders dar. Durch Schrumpfen des Randes  der Fleischseite 200 hat sich der Rand der  Narbenseite 300 gegen die Fleischseite     ge-          lkrümmt,    so dass sich die Ledernarbe bis zu  der Linie 400 erstreckt.  



  Der Rand des auf einem Tisch 9 vor  geschobenen Lederstückes wird durch einen  Pflug 11 aufgebogen, und der Einwirkung  einer äusserst heissen Flamme 13 ausgesetzt.  Das Erzeugen der Flamme 13 erfolgt durch  Verbrennung einer Mischung von Acetylen  und Sauerstoff. Diese Mischung wird durch  die Düse 15 eines geeigneten Brenners ge  leitet. Der Pflug biegt nicht nur den Le  derrand auf, um den letzteren in der beab  sichtigten Weise der Einwirkung der  Flamme 13 auszusetzen, sondern der Pflug  führt auch das Einstellen des Lederstückes  auf dem Tisch herbei und bewirkt das Füh  ren des vorgeschobenen Lederstückes. Da-    mit nur ein schmaler Teil des Lederrandes  bearbeitet wird, ist ein Schutzschild 19 vor  gesehen, dessen Lage mit Bezug auf den  Pflug in der Fig. 3 durch gestrichelte Li  nien angedeutet ist.  



  Der wirksame Teil des Schutzschildes  19 ist ein an seinem Ende ausgebildeter  kleiner Quersteg 119. Dieser Quersteg er  streckt sich längs einer Seite des Pfluges 11  und bildet auch einen das Lederstück<B>gegen</B>  den Tisch haltenden Drücker. Der Pflug  ist bei 20 (Fig. 3) ausgeschnitten, damit ein  etwa von dem Lederstück abgelenkter Teil  der Flamme Durchgang in dem Pflug fin  det. Neben dem Pflug befindet sich an der  der     Vorchubrichtung    zugekehrten Seite ein  Hammer 28, der auf den sich noch in pla  stischem Zustand befindlichen Teil des vor  geschobenen Lederstückes einwirkt und das  Fertigmachen der Lederkante durch Ab  runden der Narbenseite wesentlich unter  stützt.  



  Der Vorschub des Lederstückes erfolgt  in bekannter Weise durch ein unteres     und.     ein oberes     Vorschubglied    27 und 2,5. Der  Antrieb der     Vorschubglieder    und des Ham  mers kann im wesentlichen derselbe sein, wie  in der Patentschrift Nr.<B>1,00162</B> dargelegt ist.  Das Anlassen der Maschine erfolgt durch  einen     Riemenrücker    A.  



  Damit das     Lederstück.    auf     dein    Tisch 9  festgehalten wird, ist ein Druckrad 29- vor  gesehen, das sich auf einem Ende einer klei  nen Stange 31 drehen     kann.    Das andere  Ende der Stange 3.1 ist an der Nabe 33 einer  Schwingwelle     .3,5    festgeklemmt. An einen  festen Arm 37 der Schwingwelle 3,5 ist das  untere Ende einer Feder 39 angehängt, deren  oberes Ende mit einer flachen Stange 41  verbunden ist. An der in einem Schlitz einer  Konsole 43 untergebrachten Stange 41 sind  Stifte 44 vorgesehen. Die     Stange    41 kann  durch einen Handgriff 45 bewegt werden,  um irgend einen der Stifte 4-1 auf das obere  <B>Ei</B>     nde    der Konsole 43 aufzulegen.

   Der Arm  37 liegt gewöhnlich an einer Anschlag  schraube 47 an. Auf diese Weise kann die  Lage des Druckrades oberhalb des Tisches      wärtige Ende des Hebels 91 ist durch einen  Winkelhebel 97 mit einer Tretlhebelstange 99  verbunden.  



  Der Brenner ist folgendermassen mit dem  Hebel 91 und mit einem ortsfesten Teil des  Maschinengestelles verbunden. Der Hohlkör  per 77 des Brenners ragt durch eine, durch  eine Schraube 103 anziehbare Schelle 101  hindurch. Die Schelle 101 besitzt einen zy  lindrischen Stiel, der lose durch eine exzen  trische Büchse 105 hindurchgeht. Die  Büchse 105 ist in einer Bohrung des äussern  Endes des Hebels 91 untergebracht und wird  durch eine Stellschraube 107 in eingestell  ter Winkellage gesichert. Der zylindrische  Stiel der Schelle 101 weist ein abgesetztes  Ende auf, welches zur Aufnahme eines Un  terlagsringes 109 und zweier Muttern 111  dient. Durch die soweit beschriebene Anord  nung wird durch     Schwingung    des Hebels 91  der Brenner angehoben und gesenkt, aber  nicht in der gewünschten Bahn bewegt.

   Da  mit der Brenner sowohl Winkelbewegungen,  als auch Bewegungen nach oben und unten  ausführt, trägt er eine Rolle 113, die in  einem Kurvenschlitz 115 einer ortsfesten  Konsole 117 bewegbar ist. Die Rolle 113 ist  nicht unmittelbar an dem Brenner, sondern       an        dem        obern        Ende        einer     119 angebracht. Eine Nabe  des untern Endes dieser Führungsstange  kann sich auf dem zylindrischen Stiel der  Schelle 101 drehen. Die Führungsstange 119  findet     in    einer Führung der Seite des Ge  häuses der Mischkammer 75 Aufnahme.  Eine in die Schelle 101 hineingeschraubte  Stellschraube 121 ermöglicht eine Einstel  lung des Brenners relativ zur Führungs  stange 119.

   Der Brenner wird gewöhnlich  in der in den Fig. 1, 4 und 5 dargestellten  unwirksamen Lage gehalten. Wenn die  Trethebelstange 99 herabgezogen wird, so  schwingt der Brenner um den Zapfen 93  herab und dreht sich auch unter dem Ein  fluss des Kurvenschlitzes 115 etwas um die  Achse des Stiels der Schelle 101, und er  reicht schliesslich die in der Fig. 8 darge-    stellte Lage. Senkrechte Einstellungen des  Brenners mit Bezug auf das Werkstück  können durch die Schraube 121 herbeigeführt  werden, und Einstellung des Brenners quer  zu der Vorschublinie kann durch den ex  zentrischen Bund 105 bewerkstelligt werden.    PATENTANSPRÜCHE  I.

   Verfahren zum Fertigmacken des Ran  des von     Lederstücken    durch Schrump  fen einer Seite, so dass sich die     uuge-          schrumpfte    Seite gegen die geschrumpfte  Seite des Randes krümmt, dadurch ge  kennzeichnet, dass das Schrumpfen des  Randteils des Stückes durch einen ge  neigt zur     Werkstückebene    gegen den  fertigzumachenden Rand gerichteten  Flammenstrahl eines unter Druck stehen  den Gases bewirkt wird.  



       1I.    Maschine zum Ausüben des Verfahrens  nach Patentanspruch I, dadurch ge  kennzeichnet,     da,ss    zum Bilden des Flam  menstrahls ein Brenner vorgesehen ist,  der so einstellbar ist, dass er mit Bezug  auf das     Werkstück    wirksam oder un  wirksam gemacht werden kann.         UNTERANSPRüC1M     1.

   Maschine nach     Patentanspruch        II,    da  durch gekennzeichnet, dass     unter    dein  Brenner ein als Stoffdrücker     wirkender     Schutzschild vorgesehen ist, der die       Einwirkung    der Flamme des     Brenners     auf eine     gegebene    Breite des Randteils  des Werkstückes     beschränkt.     



  2. Maschine nach Patentanspruch     II,    da  durch gekennzeichnet, dass bei wirksamer  Lage des Brenners die durch die Ein  wirkung des Flammenstrahls auf das  Leder     entstehenden    Gase in einen hohlen  Arm     übertreten    können, durch den sie  abgeleitet werden.      verändert und die Spannung der Feder 39  geregelt werden.  



  Der Schutzschild 19 ist wagrecht in  einem Schlitz der untern Seite eines Blockes  49 verschiebbar, der einen senkrechten Stiel  aufweist. Eine durch einen Schlitz des  Blockes 49 hindurchgehende Schraube 51 ist  in den Schutzschild hineingeschraubt. Der  senkrechte Stiel des Blockes 49 ist in einem  zweiten Block 53 senkrecht verschiebbar.  Eine Schraube 55 ragt in eine konische Aus  sparung des Stiels des Blockes 49 hinein.  Der Block 53 ist an einer Stange 57 befe  stigt, die in einer     wagrechten    Führung des  Maschinengestelles verschiebbar ist. Ein  Bund 60 einer in das Ende der Stange 57  hineingeschraubten Schraube 59 findet in  einer Nut des Maschinengestelles Aufnahme.  Durch Drehung der Schraube 59 wird die  Stange 57 mit dem Schutzschild quer zu der  Vorschubrichtung des Lederstückes einge  stellt.

   Eine Stellschraube 61 sichert die  Stange 57 in eingestellter Lage. Damit der  Stiel des Blockes 49 herabgedrückt wird, ist  an dem Block 49 durch eine Schraube 63 ein  zylindrisches Glied 65 befestigt. In einer,  in das zylindrische Glied 65 hineinge  schraubten Muffe 67 findet eine kleine  Stange 69 Aufnahme. Zwischen dem Bo  den der Muffe 67 und der obern Fläche  eines festen Bundes 73 der Stange 69 be  findet sich eine Druckfeder 71. Durch Dre  hung der Muffe 67 kann die Spannung der  Feder 71 gerebelt werden. Unbeabsichtigte  Drehung der Muffe 67 wird durch eine  Sperrmutter 68 verhindert. Der Schutz  schild 19 kann durch die Schraube b5 senk  recht verstellt werden, die beim Einschrau  ben auf die konische Aussparung im Block  49 einwirkt und diesen unter Überwindung  der Spannung der Feder 71 anhebt.

   Eine  Einstellung des Schutzschildes in einer,  einen Winkel mit der Vorschublinie bilden  den Richtung kann nach dem Lockern der  Schraube 51 vorgenommen werden.  



  Der Brenner besteht aus der Düse 15 und  aus einer Mischkammer 75, und zwar sind  diese Teile durch einen Hohlkörper 77 mit-    einander verbunden. Die Düse 15 ist ein  kleines Kupferrohr, deren unteres abgeflach  tes Ende eine Anzahl sehr kleiner Löcher  79 aufweist     (Fig.    7, stark vergrössert). Die  Flamme erhält hierdurch die Gestalt einer  kleinen, dünnen Flachbürste. Das obere  Ende der Düse 15 ist zu einem Bund aus  gebildet     (Fig.    8), der an dem Hohlkörper  77 durch einen auf das untere Ende des  letzteren aufgeschraubten hohlen Deckel 81  festgeklemmt ist. Diese Anordnung ermög  licht rasches Auswechseln der Düse.

   In die       Mischkammer    75 münden zwei kleine Röh  ren 83, 86, die durch biegsame Röhren 87,  89 mit Acetylen     bezw.    Sauerstoff gespeist  werden. Die Röhren 83, 85 sind an nicht  dargestellte, die verdichteten Gase enthal  tende Stahlflaschen angeschlossen. Die Zu  fuhr der verdichteten Gase kann durch übliche  an den Stahlflaschen vorgesehene     Reduzier-          ventile    geregelt werden. Solange die Maschine  in Gebrauch ist, brennt die Flamme ununter  brochen, doch kann der Brenner mit brennen  der Flamme aus der unwirksamen Lage       (Fig.    1, 4 und 5) in wirksame Lage     (Fig.    8)  bewegt werden.

   Wenn der Brenner seine       unwirksame    Lage einnimmt, so' spielt die  Flamme in eine seitliche Kammer 90     eines     aus Asbest oder dergleichen bestehenden  Blockes 92. Wenn der Brenner seine wirk  same Lage einnimmt, so strömen die durch  die Einwirkung der Flamme auf das Leder  stück entstehenden Abgase in eine Leitung  94 des hohlen Armes     9$    und von dort durch  eine Röhre 9,6 in einen nicht dargestellten  Kamin.    Die Bewegung des Brenners aus der un  wirksamen Lage in wirksame Lage wird  durch     Schwingung    eines Hebels 91 um einen  in den ortsfesten Arm 98 eingesetzten Zap  fen 93 herbeigeführt. Das obere Ende einer  um den Zapfen 93 des Hebels 91 herumge  wickelten Feder 95 ist an dem ortsfesten  Arm 9,8 befestigt.

   Das untere Ende der Fe  der 95 ist     unter    dem Hebel 91 abgebogen.  Die Feder sucht das vordere Ende des He  bels 91 in eine, durch eine Anschlagschraube  198 begrenzte Lage anzuheben. Das rück-

CH150898D 1930-10-16 1930-10-16 Verfahren und Maschine zum Fertigmachen des Randes von Lederstücken. CH150898A (de)

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