AT126712B - Verfahren zur Erzeugung von Ozon mittels Entladungen, vorzugsweise für Hochfrequenzbetrieb. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Ozon mittels Entladungen, vorzugsweise für Hochfrequenzbetrieb.

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AT126712B
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ozone
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air
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Wilhelm Esmarch
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Siemens Ag
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    • C01B13/00Oxygen; Ozone; Oxides or hydroxides in general
    • C01B13/10Preparation of ozone
    • C01B13/11Preparation of ozone by electric discharge
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    • C01B2201/00Preparation of ozone by electrical discharge
    • C01B2201/60Feed streams for electrical dischargers
    • C01B2201/66Pretreatment of the feed

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  • Drying Of Gases (AREA)

Description


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  Verfahren zur Erzeugung von Ozon mittels Entladungen, vorzugsweise für Hoch- frequenzbetrieb. 



   Es ist bekannt, dass man die einem Ozonisierungsapparat zugeführte Luft bzw. Sauerstoff vor dem Eintritt in den Apparat trocknen muss. Bei der Anwendung von Hochfrequenzwechselstrom für Ozonerzeugung war es bisher nur möglich, verhältnismässig geringe Ozonkonzentrationen zu erreichen, weil sich häufig   Sekundärprodukte dabei   bildeten, insbesondere Stickoxyde. die zersetzend auf das Ozon einwirkten. 



   Die Erfindung bezweckt, insbesondere bei Anwendung von Hochfrequenzwechselstrom, den Betrieb von Ozonapparaten erheblich wirtschaftlicher zu gestalten. Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass das dem Ozonisierungsapparat zugeführte Gas, insbesondere Luft, durch Kieselsäuregel getrocknet wird. Hiedurch wird gegenüber andern Trocknungsmitteln die Ozonkonzentration und die Ausbeute überraschend hoch gesteigert. 



    Ausführungsbeispiel.   



   Eine grosse Ozonröhre, die mit 10   cm3   Luft pro Stunde beschickt wurde, lieferte unter Anwendung eines Wechselstromes von 10.000 Per. und einer Spannung von 7500 Volt eine Ozonkonzentration von ungefähr 3 g pro cm3, wenn man die zugeführte Luft mittels Chlorkalzium trocknete. Die Ausbeute pro Stunde betrug mithin 30 q Ozon. 



   Wenn man unter den gleichen Betriebsverhältnissen, die oben angegeben sind, die gleiche Röhre verwendet, aber als Trocknungsmittel Kieselsäuregel benutzt, so steigt überraschenderweise die Ozonkonzentration auf ungefähr 10   9   pro   e ? ? , und   die Ausbeute pro Stunde beträgt in diesem Falle 100 g. 



   Aus dem vorstehenden Ausführungsbeispiel ist die ausserordentlich grosse Überlegenheit des neuen Verfahrens deutlich erkennbar. 



   Kieselsäuregel ist als Trocknungsmittel aber nicht nur dem Chlorkalzium überlegen, was ja auf Grund der bekannten trocknenden Eigenschaften dieser beiden Mittel zu erwarten war, sondern auch die Ausbeute an Ozon wird gesteigert, wenn man an Stelle von Phosphorpentoxyd Kieselsäuregel zum Trocknen der zu ozonisierenden Luft benutzt. Durch eine Ozonröhre, die mit 10.000 Hz und einer Spannung von 7200 Volt betrieben wurde, wurde die Luft mit Hilfe eines Kompressors geschickt. Die Geschwindigkeit der Luft betrug 6   cm3   pro Stunde und die aufgenommene Leistung war   1'1   Kilowatt.

   Wurde die Luft, bevor sie in die   Ozonrohre   eintrat, mit Hilfe von Chlorkalzium und Phosphorpentoxyd getrocknet, so war die Luft vollkommen frei von Wasserdampf, und die Ausbeute an Ozon betrug   7'4   g pro   cow3.   Wurde dagegen an
Stelle des Phosphorpentoxyds zum Trocknen Kieselsäuregel benutzt, so enthielt die Luft noch ganz geringe Mengen Wasserdampf, die sich mit Hilfe von Phosphorpentoxyd nachweisen liessen.
Trotzdem stieg die Ausbeute an Ozon auf   9. 2 9   pro   eis.   Die Steigerung der Ausbeute ist wahrscheinlich auf das Fehlen von   Öldämpfen   in der Luft bei der Benutzung von Kieselsäuregel   zurückzuführen.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Erzeugung von Ozon aus getrockneten sauerstoffhaltigen Gasen, insbesondere Luft, mittels stiller Entladungen, vorzugsweise Hochfrequenzentladungen, dadurch gekennzeichnet. dass das Gas durch Kieselsäuregel geleitet wird, bevor es in den Ozonisator gelangt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT126712D 1930-02-13 1931-02-12 Verfahren zur Erzeugung von Ozon mittels Entladungen, vorzugsweise für Hochfrequenzbetrieb. AT126712B (de)

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