AT126826B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer nahtartigen Verbindung für Metalltücher. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer nahtartigen Verbindung für Metalltücher.

Info

Publication number
AT126826B
AT126826B AT126826DA AT126826B AT 126826 B AT126826 B AT 126826B AT 126826D A AT126826D A AT 126826DA AT 126826 B AT126826 B AT 126826B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
connection
welding
wire
seam
producing
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Oberdorfer G M B H F
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oberdorfer G M B H F filed Critical Oberdorfer G M B H F
Application granted granted Critical
Publication of AT126826B publication Critical patent/AT126826B/de

Links

Landscapes

  • Paper (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer   nahtartigen   Verbindung für Metalltücher. 



   Bei den für die Papierherstellung bestimmten Metalltüchern oder Sieben macht die Ver-   bindung   der Gewebeenden nicht unerhebliche Schwierigkeiten, weil die Verbindung nicht nur mechanisch fest und nachgiebig   sein muss, sondern auch ebenso glatt über die Walzen usw.   laufen soll, wie der Hauptteil des Siebes und weil endlich die Porosität des Siebes an der Verbindungsstelle nicht wesentlich anders sein soll als im   übrigen.   damit diese Stelle sich auf dem erzeugten Papier nicht allzu störend bemerkbar macht. 



   Diesen Anforderungen entsprechen die bisher verwendeten Nahtverbindungen für solche Siebe nicht in vollem Masse. Die gebräuchlichsten Verbindungen mittels Nähdrahtes. der hinter an den Kettendrähten besonders festgelegte   Schussdrähte     fasst, sind zwar mechanisch genügend   fest und auch nachgiebig. aber der   Nähdraht   trägt unvermeidlich auf und verengt die Maschenzwischenräume. 



   Man hat schon, unter Vermeidung eines besonderen Nähdrahtes. die Gewebeenden durch Verlöten. Verschweissen oder Verschmelzen unmittelbar miteinander verbunden. allein dann wurde die Verbindungsstelle in störender Weise verdickt oder in   unerwünschter   und für die Haltbarkeit des ganzen Metalltuches nachteiligen Weise versteift. infolge der   Einbeziehung   von   Schussdrähten   in die Lot-oder Schweissverbindung. 



   Die neue Erfindung erst macht es   möglich, auch an   der   Verbindungsstelle dem Metall-   tuch, sieb oder Drahtgewebe dieselbe Schmiegsamkeit und dieselben Maschenöffnungen zu 
 EMI1.1 
 nächst in richtige gegenseitige Lage gebracht und dann je für sich miteinander verschweisst   werden, ohne dass Schussdrähte   in die Schweissung mit einbezogen werden. 



   Die Erfindung besitzt weiter den Vorzug, dass sie mit einfachen Mitteln rasch und vor allem   sehr gleichmässig durchgeführt werden   kann. 



   Zur   Erläuterung   der Erfindung ist in der   Zeichnung     eine hiefür besonders geeignete   Vorrichtung schematisch dargestellt worden, sowie mehrere Benützungsweisen dieser Einrichtung und Beispiele der damit hergestellten Verbindungen. 



   Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer   Vorrichtung   gemäss der ersten Ausführungsform, Fig.   @   zeigt den obersten Teil dieser Vorrichtung in grösserem Massstab, Fig. 3 isl eine   Drauf-   sicht auf eine hiemit hergestellte   Verbindung in starker Vergrösserung.   Fig. 4 zeigt in Seitenansicht eine   ähnliche Vorrichtung,   die jedoch für eine etwas anders geartele Verbindung vorbereitet ist, Fig. 5 stellt eine weitere Benützungsart in derselbe Darstellnungsweise dar. Fig. 6 zeigt die gemäss Fig. 5 hergestellte Verbindung Im Grundriss. 



   Die beiden   Randpartien ss und b   des zu verbindenden Metalltuehes oder Drahtgewebes 
 EMI1.2 
 Augen einer   Grundplatte     ; o festgestellt werden können.   



   Die   Einstellbarkelt bezweckt   je   nach   Bedarf den für die Herstellung der   Verbindung   günstigen Winkel einzustellen. Zum Niederhalten der Raudpartien a und b der Siehe auf den   Unterlagplatten e und d dienen Metallplatten n bzw. o.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 die Lage. den Raumbedarf und die Wirkung eines der   Schussfäden,   so dass das Sieb sowohl in seinem mechanischen Verhalten als auch insbesondere in seiner Wirkung auf die Papiermasse an der Verbindungsstelle fast ebenso wirkt wie an den übrigen Stellen. 



   Bei   Ausführung   des Verfahrens wird in entsprechender Weise verfahren. Man kann das Erhitzen behufs Schweissung mittels über die ganze Breite des Metalltuches sich erstreckender Stichflammen   herbeiführen   oder einfacher einen oder eine Gruppe von   Schweissbrennern   langsam über die ganze Breite der Naht von einem Seitenrand zum andern führen. 



   Es ist   keineswegs unbedingt nötig,   die Schweissung mittels einer Stichflamme herbeizuführen, vielmehr könnte auch irgendein andres Schweissverfahren, z. B. elektrische   Schweissung   Anwendung finden. 



   Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel wird an der   Schweissstelle durch die     Schweissung   ein Querverband zwischen den   Kettendrähten.   hergestellt. der an die Stelle eines   Schussdrahtes   tritt. Um auf diese Weise eine möglichst gleichmässige Struktur des Siebes an der Schweissstelle zu erzielen, ist eine gewisse Geschicklichkeit erforderlich. 



   Mit leichterer Mühe kann diese   Gleichmässigkeit erreicht werden,   wenn die   Kettendrähte   an den zu verbindenden Enden nicht gewissermassen zahnartig aneinandergefügt, sondern derart 
 EMI2.2 
 dabei ebenso nahe   aneinandergerückt wie   die übrigen   Schussdrähte   zueinander liegen. Die Schweissung erstreckt sich dann nur jeweils vom Ende des einen Kettendrahtes zum Ende des andern Kettendrahtes und eine besondere Querverbindung durch die   Schweissung ist   vermieden. 



   Gemäss Fig. 4 ist ein Kettendraht   1- des   einen Siebendes, der mit einem Kettendraht s des andern Siebendes durch   Schweissung   verbunden werden soll. in solche Lage zu ihm gebracht, dass nach hergestellter   Schweissung   und Flachlegen des Siebes die Wellenlinie des Kettendrahtes ununterbrochen durchläuft, d. h. ein von oben   kommender Kettendraht f igt mit   einem von unten kommenden Kettendraht s zusammengebracht. Die äussersten   Schnssdrähte     t   bzw.   it   liegen etwa im Abstand der übrigen   Schussdrähte.   



   Wie die Fig. 6 erkennen   lässt.   ist es möglich, nach dem neuen Verfahren gleichmässige Struktur des ganzen Siebes anch über die Verbindungsstellen binweg zu erreichen, u. zw. einfach dadurch, dass die Siebe vor der   Schweissung   in der erforderlichen Weise zusammengelegt werden. 



   Man kann ohne wesentliche Nachteile auch die einzelnen   Schweissstellen   verdicken, wenn 
 EMI2.3 
 oben erstrecken, also auf der der Laufseite des Siebes entgegengesetzten Seite sich befinden und gegeneinander versetzt sind. derart, dass das eine   Schweissknötchen     sich'näher dem Schuss-   draht t, das andre sich näher dem Schussdraht   1 (" das   dritte wieder näher dem Schussdraht t befindet, usw. 



   Auch hiebei können zur Herstellung der einzelnen   Schweissverbindungen   die verschiedensten an sich bekannten Schweissverfahren angewendet werden, sei es, dass mit oder ohne Schweisspulver oder Lot geschweisst oder verschmolzen wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.4 
 vorstehenden Kettendrahtenden diese bis zum   Aneinanderschweissen   niedergeschmolzen werden, ohne dass die   Schussdrähte   in die   Schweissung   einbezogen werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu verbindenden Ränder behufs Schweissung derart aneinandergelegt werden. dass die Kettendrähte des einen Randes mit denen des andern Randes (im Grundriss) in eine Flucht gebracht werden und die äussersten Schussdrähte voneinander etwa denselben Abstand haben wie die übrigen Schussdrähte voneinander.
    3. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe zwecks Erhaltung der beiden miteinander zu verbindenden Enden EMI2.5 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2
AT126826D 1929-03-15 1930-03-11 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer nahtartigen Verbindung für Metalltücher. AT126826B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE126826X 1929-03-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT126826B true AT126826B (de) 1932-02-10

Family

ID=29277469

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT126826D AT126826B (de) 1929-03-15 1930-03-11 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer nahtartigen Verbindung für Metalltücher.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT126826B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT126826B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer nahtartigen Verbindung für Metalltücher.
DE372606C (de) Brennstoffilter fuer Verbrennungskraftmaschinen, bei dem in einem topffoermigen Filtergehaeuse, das an dem einen Ende mit einem Zulauf und an seinem anderen Ende mit einem Ablauf versehen ist, ein mit doppeltem Boden versehenes, durch Federdruck in seiner Lage gesichertes und gegebenenfalls mit einer losen Filtermasse gefuelltes Sieb angeordnet ist
DE2608154C2 (de) Fischernetz
DE455281C (de) Spinnduese zur Herstellung von Kunstfaeden
DE728483C (de) Widerstandsschweissvorrichtung fuer die Herstellung von Drahtnetzen
DE1115699B (de) Verfahren zum Herstellen feinporiger Lochbleche aus feinen metallischen Drahtgeflechten
DE559903C (de) Verfahren zur Herstellung einer Schweissverbindung fuer Drahtgewebe, insbesondere fuer Papiermaschinensiebe, durch Verschweissen der Kettendrahtenden
DE927858C (de) Verfahren zur Herstellung von Spannkanten an Drahtgeweben fuer Drahtsiebboeden u. dgl.
DE485802C (de) Verfahren zum Verbinden mehrerer, z. B. zweier Stoffbahnen mit Hilfe zweier oder mehrerer Stichreihen und Saum nach dem Verfahren
DE662477C (de) Verfahren zum Verbinden der Enden von Drahtgeweben
DE511246C (de) Verfahren zur Herstellung eines Rollschutzgitters
DE627827C (de) Verfahren zur Herstellung einer Schweissverbindung fuer Drahtgewebe, insbesondere fuer Papiermaschinensiebe
DE433516C (de) Verfahren zum Verbinden der Enden von Metalltuechern oder Metalldrahtgeweben, insbesondere fuer die Papier- und Zellstoffherstellung
AT143885B (de) Verfahren zur Herstellung endloser Metalltücher oder Metalldrahtgewebe, insbesondere für die Papier- und Zellstoffabrikation.
DE609819C (de) Matratze mit den Liegeboden gegen einen Unterzug abspannenden Spreizen
DE200198C (de)
DE503196C (de) Verfahren zur Herstellung von schmiedeeisernen Rohrverbindungsstuecken
AT118879B (de) Verfahren zur Verbindung der Enden von Metalltüchern und Metallgeweben.
DE1659129B1 (de) Betonbewehrung und damit versehener Balken
AT128114B (de) Schußdrahthaltevorrichtung bei Drahtwebstühlen.
DE1182943B (de) Verfahren zum Herstellen von feinsten Drahtsieben
DE533425C (de) Verbindung fuer Baender aus Metallgewebe, insbesondere Papiermaschinensiebe
AT102388B (de) Drehbarer Brenner für Heizvorrichtungen.
DE958711C (de) Emaillierrost
DE500288C (de) Verfahren zur Herstellung von Stirnverbindungen zwischen benachbarten, auf Gehrung zugeschnittenen Rohren