AT127432B - Verfahren zum Abstimmen von Glocken. - Google Patents
Verfahren zum Abstimmen von Glocken.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Abstimmen von Glocke. Einer der Faktoren, die die Tonhöhe und das Klangbild einer Glocke bestimmen, ist die Glockenwandstärke. Deshalb wird, um Glocken auf die jeweils erwünschte Tonhöhe abzustimmen, die Wandstärke am Schlagring entsprechend verringert, indem von der Innenseite der Glocke durch Ausschleifen oder Ausdrehen Material abgenommen wird. Die Wirksamkeit dieses Arbeitsverfahrens ist aber eine verhältnismässig unvollkommene und nicht geeignet, eine gleichmässige Änderung der Haupt-und Nebentöne zu erzielen. Beim Schleifen und Drehen kann die Wandstärkenänderung wegen der komplizierten Form der Glocke nur sehr schwer exakt vorgenommen werden. Beim Schleifen können an der Wand Absätze entstehen, so dass die Wandstärke nicht den akustisch richtigen Verhältnissen entsprechend verläuft. Beim Drehen können durch exzentrisches Ausarbeiten die Wandstärkenverhältnisse ebenfalls ungünstig beeinflusst werden. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, welches diese Nachteile vermeiden lässt. Es besteht darin, dass die Wandstärke auf chemischem Wege geändert wird. Hiedurch wird nicht nur eine gleichmässige Änderung der Wandstärke des ganzen Glockenmantels erzielt, sondern die Arbeit gegenüber dem Ausdrehen bzw. Ausschleifen auch wesentlich beschleunigt und verbilligt. Die einfachste Ausführungsart des Verfahrens besteht darin, dass die Glocke, verkehrt stehend, mit einer ätzenden Füssigkeit, z. B. Salzsäure, gefüllt wird. Diese Flüssigkeit ver- ändert durch Auflösen von Material die Wandstärke der Glocke ganz gleichmässig. Das Mass der Verringerung hängt teils von der Dauer der Einwirkung, teils von der Konzentration der Flüssigkeit ab und kann durch entsprechende Wahl dieser beiden Faktoren bestimmt werden. Sollte es aus irgendwelchen Gründen wünschenswert erscheinen, die Wandstärke nur zonenweise zu ändern, so kann dies leicht durchgeführt werden, indem der in der verkehrt stehenden Glocke unten befindliche Teil mit einer neutralen Masse ausgefüllt und dann von ätzender Flüssigkeit nur soviel eingelassen wird, als der Höhe der zu schwächenden Mantelzone entspricht, oder dass die Teile, deren Wandstärke unverändert bleiben sollen, mit einem Schutzanstrich versehen werden. Eine andere Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, dass die Änderung der Wandstärke durch Elektrolyse erfolgt. Die Glocke wird mit einem Elektrolyten, z. B. Salzsäure, gefüllt und in diesen die mit einem Pol der Stromquelle verbundene Elektrode getaucht, während die zweite Elektrode durch die Glocke selbst gebildet wird. Je nach der Richtung des elektrischen Stromes kann die Wandstärke verringert oder vergrössert werden. Bei Verwendung von Salzsäure als Elektrolyt erfolgt gleichzeitig eine Verringerung der Wandstärke durch Elektrolyse und durch Ätzung. Es können jedoch auch Elektrolyte, die keine ätzende Wirkung haben, verwendet werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Abstimmen von Glocken, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Wandstärke auf chemischem Wege geändert wird. EMI1.1 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- stärke durch Elektrolyse erfolgt.4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2 bzw. 3, dadurch gekennzeichnet, dass nur Teile der Glocke einer Änderung der Wandstärke unterworfen werden, während andere Teile vor der chemischen (elektrolytischen) Einwirkung geschützt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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