AT129023B - Telegraphen- oder Ferndruckersystem. - Google Patents

Telegraphen- oder Ferndruckersystem.

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AT129023B
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AT
Austria
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telegraph
remote printer
wire
connection
printer system
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Inventor
August Jipp
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Telegraphen- oder Ferlldruckersystem.   



   Gegenstand des Hauptpatents ist eine   Telegraphen-oder Ferndruckeranlage, hei   der die Verbindung der   Teilnehmerstationen   durch   automatische,   auf einer oder mehreren Vermittlungstellen vorgesehene Schaltmittel erfolgt. Dabei sind die Verbindungsleitungen zwischen den Stationen und   der Vermittll1ngsstelle,   je nach der   verwendeten   Betriebsweise, als zwei-oder   vieradrige Leitungen ausgeführt, während   die   Durchschaltung   der   Telegraphierleitungen   innerhalb   der Vermittlungsstelle mit Rücksicht   auf   die Möglichkeit einer getrennten Überwachung   der beiden Verkehrsrichtungen unter Benutzung von vier Leitungsadern erfolgt.

   Von diesen ist ein Leitungspaar für die eine Verkehrsrichtung, z. B. vom anrufenden zum   angerufenen   Teilnehmer, das andere Paar für die entgegengesetzte Verkehrsrichtung vorgesehen. 



   Die   Durchschaltung   einer so grossen Zahl von Adern für jede herzustellende Verbindung ist aber, da in der Regel noch eine fünfte Ader für die Zwecke der Prüfung   hinzukommen   würde, mit den normalen, in der automatischen   Fernsprechtechnik verwendeten Wälhlern nicht   durchzuführen, da diese nur für die Durchschaltung von drei Adern ausgebildet sind. Die Verwendung besonderer Wähler, die von dieser normalen Bauart abweichen, würde aber den Betrieb einer automatischen   Telegraphen- oder Ferndruckeranlage umständlich   und kostspielig machen. 



   Durch die Erfindung wird es ermöglicht, die normalen, für die Durchschaltung von drei Adern ausgebildeten Wähler zu benutzen, ohne den Vorteil der Trennung der beiden Verkehrsrichtungen innerhalb des Amtes aufgeben zu müssen, und es kann ausserdem bei Einhaltung gewisser Bedingungen ein automatisches Vermittlungsamt für den Fernsprechverkehr als Vermittlungsamt für den Telegraphen-oder Ferndruckerbetrieb verwendet werden. 



   Gemäss der Erfindung wird die Verminderung der Zahl der durchzuschaltenden Adern dadurch erreicht, dass von jedem der beiden für die entgegengesetzten   Übertragungswege   einer Verbindung erforderlichen Adernpaar nur je eine Ader umgeschaltet wird. Ausser diesen beiden Adern kann dann noch eine dritte Ader für die Zwecke der Prüfung und für ähnliche Zwecke in bekannter Weise durchgeschaltet werden. Ein besonderes Merkmal der Erfindung besteht darin, dass von jedem Adernpaar die Ader, die nicht über die Schaltarme und Kontakte der Wähler geführt ist, für eine Mehrzahl von Stromkreisen durch eine gemeinschaftliche Verbindung ersetzt wird. Als gemeinschaftliche Verbindung kann eine Sammelschiene oder z. B. die Erdleitung dienen, die genügend grossen Leitungsquerschnitt besitzt. 



   Der Gegenstand der Erfindung wird durch die beiliegende Zeichnung und die nachfolgende Beschreibung an Hand eines Ausführungsbeispieles veranschaulicht. Die Zeichnung zeigt ein prinzipielles Schaltschema einer Vermittlungsstelle für automatischen Telegraphen-oder Ferndruckerbetrieb, bei dem zur Vereinfachung der Darstellung alle für den Erfindungsgegenstand 

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 unwesentlichen Schaltelemente weggelassen sind. So ist z.

   B. die Prüfader, die bei automatischen Vermittlungsstellen zur Kontrolle des ,,Besetzt"-Zustandes verwendet wird, nicht mit dargestellt ; ausserdem sind zur Vereinfachung der Darstellung die Verbindungsleitungen zwischen dem Amt und der Teilnehmerstation als aus zwei Doppelleitungen bestehend angenommen. von denen die eine Doppelleitung zur Übermittlung in der einen Richtung, die andere zur Übermittlung in der andern Richtung-bestimmt ist. 



   Die Zeichnung zeigt links eine Teilnehmerstation   Ti.   von der jedoch nur das Senderelais   81   mit dem Sendekontakt   Sl   und das Empfangsrelais E'1 mit dem Empfangskontakt e'1 dargestellt sind. Der Sendekontakt Si, der Zeichendströme wechselnder Stromrichtung aussendet, 
 EMI2.1 
 das   Empfangsrelais E'i   des Teilnehmers über die Leitung L'mit dem Sendekontakt S'l der   Vermittlnngsstelle   verbunden. Bei Anwendung anderer bekannter Schaltungen können die Leitungen L und   L'selbstverständlich auch durch   eine einzige Doppelleitung ersetzt werden. 



   Die Fortschaltung der Wähler auf den dem   gewünschten   Teilnehmer entsprechenden 
 EMI2.2 
 station aus, wobei mittels der nicht dargestellten   Prüfeinrichtungen   die Prüfung des angerufenen Teilnehmers auf   Besetztsein"erfolgt.   Einer der Wähler, u. zw. der der erwähnten   Teilnehmerstation ? i   zugeordnete Wähler, ist durch die Kontaktarme il und kl dargestellt, die durch den   Tanker hui   des Schaltmagneten   H1   über die Kontakte 0,   2,   3 bewegt werden, mit denen andere Teilnehmer verbunden sind. 



   Wird z. B. angenommen, dass der Teilnehmer To den Teilnehmer T3 erreichen will, so werden durch eine entsprechende Zahl von Stromstössen die Kontaktarme i1 und k1 auf die Kontakte 3 geschaltet, an die die Verbindungsleitungen   ssg   und ba des gewünschten Teilnehmers 
 EMI2.3 
   Prüfrelais   an, dessen Kontakte   plu   und   die   die Durchschaltung der Verbindungsleitungen vornehmen, so dass der Verkehr beginnen kann. Während des Verkehrs ist ein nicht dargestelltes Relais erregt, welches den Antriebsmagneten des Wählers H1 mittels seines Kontaktes   ql   abschaltet, um eine Weiterschaltung des Wählers zu verhindern. 



   Die Auslösung der Verbindung nach Beendigung des Verkehrs und die   Rückstellung   der 
 EMI2.4 
 des Relais W1, welches die   Rückstellung   der Wähler in die   Ruhelage veranlasst   und z. B. in bekannter Weise als   Auslösemagnet   mechanisch auf die Schaltglieder des Wählers einwirken kann. 



   Für den Verkehr zwischen den beiden miteinander verbundenen Teilnehmern sind zwei 
 EMI2.5 
 Wählerkontakt 3, Leitung   dz   (b3) zum   Sonderrelais     Sg,   welches die Zeichenimpulse an den angerufenen Teilnehmer   Tg   weiter   überträgt.   Der Stromkreis für die entgegengesetzte Richtung verläuft von der   Batterie-Bg über   den Empfangskontakt es, Leitung l3 (a3), Wählerkontakt 3, Kontaktarm   k1,   Prüfrelaiskontakt p1b. Leitung l'1 (b1), zum Senderrelais   S'l,   welches die Zeichen-   impulse   an den anrufenden Teilnehmer T1 überträgt. 



   Von jedem der für diese beiden Stromkreise erforderlichen Leitungsadernpaare ist nun jeweils nur eine Ader a bzw. b über die Wähler geführt, während die andere Ader durch eine gemeinschaftliche Erdverbindung ersetzt ist. 



   Es ist selbstverständlich, dass die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt ist, sondern dass sie auch für alle anderen Schaltungen von automatischen Telegraphen-und Ferndruckervermittlungsstellen anwendbar ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Telegraphen-oder Ferndruckeranlage   nach Patent 120562, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Vermittlungsstelle von den beiden einander entgegengesetzten Stromwegen, die für die beiden Verkehrsrichtungen jeder Verbindung erforderlich sind, nur je eine Ader umgeschaltet wird.

Claims (1)

  1. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Ader jedes Stromweges für eine Mehrzahl von Stromwegen durch eine gemeinschaftliche Verbindung (Erde.
    Sammelschiene) ersetzt ist.
AT129023D 1928-02-18 1930-02-18 Telegraphen- oder Ferndruckersystem. AT129023B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE120562X 1928-02-18
DE129023X 1929-02-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT129023B true AT129023B (de) 1932-07-11

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ID=29403311

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Application Number Title Priority Date Filing Date
AT129023D AT129023B (de) 1928-02-18 1930-02-18 Telegraphen- oder Ferndruckersystem.

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