CH146452A - Telegraphenanlage. - Google Patents

Telegraphenanlage.

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CH146452A
CH146452A CH146452DA CH146452A CH 146452 A CH146452 A CH 146452A CH 146452D A CH146452D A CH 146452DA CH 146452 A CH146452 A CH 146452A
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CH
Switzerland
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contact
wire
relay
traffic
connection
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
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Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
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  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description


  Telegraphenanlage.    Im Hauptpatent ist eine Telegraphen  anlage beschrieben, bei der die Verbindung  der Teilnehmerstationen durch automatische,  auf einer oder mehreren Vermittlungsstellen  vorgesehene Schaltmittel erfolgt. Dabei sind  die Verbindungsleitungen zwischen den Sta  tionen und der Vermittlungsstelle, je nach  der verwendeten Betriebsweise als     zwei-          oder        vierardige    Leitungen ausgeführt, wäh  rend die     Durchschaltung    der     Telegraphier-          leitungen    innerhalb der Vermittlungsstelle  mit Rücksicht auf die Möglichkeit einer ge  trennten Überwachung der beiden Verkehrs  richtungen unter Benutzung von vier Lei  tungsadern erfolgt.

   Von diesen ist ein Lei  tungspaar für die eine Verkehrsrichtung,  zum Beispiel vom     anrufenden    zum angeru  fenen Teilnehmer, das andere Paar für die  entgegengesetzte Verkehrsrichtung vorgese  hen.  



  Die     Durchschaltung    einer so grossen Zahl  von Adern für jede herzustellende Verbin-         dung    ist aber, da in der Regel noch eine       fünfte    Ader für die Zwecke der Prüfung  hinzukommen würde, mit den normalen, in  der automatischen Fernsprechtechnik ver  wendeten Wählern nicht durchzuführen,     da,     diese nur für die     Durchschaltung    von drei  Adern ausgebildet sind. Die Verwendung  besonderer Wähler, die von dieser normalen  Bauart abweichen, würde aber den Betrieb  einer automatischen Telegraphenanlage um  ständlich und kostspielig machen.  



  Durch die Erfindung wird es ermöglicht,  die normalen, für die     Durchschaltung    von  drei Adern ausgebildeten Wähler zu be  nutzen, ohne den Vorteil der Trennung dar  beiden Verkehrsrichtungen innerhalb     des     Amtes aufgeben zu müssen, und es kann  ausserdem bei Einhaltung gewisser     Bedia-          gungen    ein automatisches     Vermittlungsami     für den Fernsprechverkehr als Vermittlungs  amt für den Telegraphen-, zum Beispiel       Ferndruckerhetrieb,    verwendet werden.

        Gemäss der Erfindung wird die Vermin  derung der Zahl der     durchzuschaltenden     Adern dadurch erreicht, dass innerhalb der  Vermittlungsstelle von den beiden einander  entgegengesetzten Stromwegen, die für die  beiden     Verkehrsrichtungen    jeder Verbindung  erforderlich sind, um je eine Ader um  geschaltet     wird.    Ausser zwei Adern kann  dann noch eine dritte Ader für die Zwecke  der Prüfung und für ähnliche Zwecke in be  kannter Weise durchgeschaltet werden. Es  kann ferner von jedem     Adernpaar    die Ader,  die nicht über die Schaltarme und Kontakte  der Wähler geführt ist, für eine Mehrzahl  von Stromkreisen durch eine gemeinschaft  liche     Verbindung    gebildet werden.

   Als ge  meinschaftliche Verbindung kann eine Sam  melschiene oder zum Beispiel die Erdleitung  dienen, die genügend grossen     Leitungsquer-          schnitt    besitzt.  



  Der Gegenstand der Erfindung wird  durch die beiliegende Zeichnung und die  nachfolgende Beschreibung anhand     enes          Ausführungsbeispiels    veranschaulicht. Die  Zeichnung zeigt ein prinzipielles Schalt  schema einer Vermittlungsstelle für automa  tischen Telegraphen-, zum Beispiel     Fern-          druckerbetrieb,    bei dem     zurVereinfachung    der       T3arstellung    alle für den Erfindungsgegen  stand unwesentlichen Schaltelemente weg  gelassen sind.

   So ist zum Beispiel die Prüf  ader, die bei automatischen Vermittlungs  stellen zur Kontrolle des     "Besetzt"-Zustan-          des    verwendet wird, nicht mit dargestellt;  ausserdem sind zur Vereinfachung der Dar  stellung die Verbindungsleitungen zwischen  dem Amt und der Teilnehmerstation als aus  zwei Doppelleitungen bestehend angenom  men, von denen die eine Doppelleitung zur  Übermittlung in der einen Richtung, die an  dere zur Übermittlung in der andern Rich  tung bestimmt ist.  



  Die Zeichnung zeigt links eine Teil  nehmerstation T,, von der jedoch nur das  Senderelais     ,S\,        mit    dem Sendekontakt s, und  das Empfangsrelais E, mit dem Empfangs  kontakt e, dargestellt sind. Der Sendekon-         takt    s,, der Zeichenströme wechselnder       Stromrichtung    aussendet, ist über die Lei  tung L mit dem in der Vermittlungsstelle       angeordneten    Empfangsrelais E,, das Emp  fangsrelais     E,'    des Teilnehmers über die  Leitung L'     mit    dem Sendekontakt     s',    der       Vermittlungsstelle    verbunden.

   Bei Anwen  dung anderer bekannter Schaltungen können  die Leitungen<I>L</I> und<I>L'</I>     selbstverständlieli     auch durch eine einzige Doppelleitung er  setzt werden.  



  Die     Fortschaltung    der Wähler auf den  dem gewünschten Teilnehmer entsprechenden  Kontakt erfolgt durch Betätigung des An  triebsmagnetes H, von der anrufenden Teil  nehmerstation aus, wobei mittelst der nicht  dargestellten Prüfeinrichtungen die Prüfung  des angerufenen Teilnehmers auf     "Besetzt-          sein"    erfolgt. Einer der Wähler, und zwar  der der     erwähnten    Teilnehmerstation     T1    zu  geordnete     Wähler,    ist durch die Kontakt  arme il und     k,,    dargestellt, die durch den  Anker     la,    des Schaltmagnetes<I>11,</I> über die  Kontakte 0, 2, 3 bewegt werden, mit denen  andere Teilnehmer verbunden sind.  



  Wird zum Beispiel     angenommen,    dass der  Teilnehmer<I>T l</I> den Teilnehmer<I>T 3</I> erreichen  will, so werden durch eine entsprechende  Zahl von Stromstössen die     Kontaktarme    i,  und k, auf die Kontakte 3 geschaltet, an die  die Verbindungsleitungen     a3    und     b3    des ge  wünschten Teilnehmers angeschlossen sind.  Wenn der gewünschte Teilnehmer frei ist,  spricht ein nichtdargestelltes Prüfrelais an,  dessen     Kontakte        p,.    und     p,b    die Durch  schaltung der Verbindungsleitungen vor  nehmen, so dass der Verkehr beginnen kann.

    Während des Verkehrs ist ein nicht dar  gestelltes Relais erregt, welches den An  triebsmagneten 11, des Wählers mittelst sei  nes Kontaktes q, abschaltet, um eine Wei  terschaltung des Wählers zu verhindern.  



  Die Auslösung der Verbindung nach Be  endigung des Verkehrs und die Rückstellung  der Wähler erfolgt durch Aussendung eines  Wechselstromes von zum Beispiel 50 Hz  zur Beeinflussung des Relais     T;v,,    welches die  Rückstellung der Wähler in die Ruhelage      veranlasst und zum Beispiel in bekannter  Weise als     Auslösemagnet    mechanisch auf  die Schaltglieder des Wählers einwirken       kann.     



  Für den Verkehr     zwischen    den beiden  miteinander verbundenen Teilnehmern sind  zwei getrennte Stromwege vorhanden, die für  die     Zeichenübermittlung        in    den beiden ent  gegengesetzten Verkehrsrichtungen dienen.

    Der     eine    dieser Stromkreise verläuft von der  Batterie     B1    über den Wechselkontakt ei, die  Leitung     h,    den Kontakt des Prüfrelais     pin,     Kontaktarm il, Wählerkontakt 3,     Leitung          l'3        (b3)        zum    Senderelais     S'3,    welches die  Zeichenimpulse an den angerufenen Teil  nehmer     T3    weiter     überträgt.    Der Stromkreis  für die entgegengesetzte Richtung verläuft  von der Batterie     B3    über den Empfangs  kontakt     e3,

      Leitung     h        (a3),    Wählerkontakt  3, Kontaktarm     k,,        Prüfrelaiskontakt        pib,     Leitung<I>l', (b,)</I> zum Senderelais     S',,    welches  die Zeichenimpulse an den anrufenden Teil  nehmer T, überträgt.  



  Von jedem der für diese beiden Strom  kreise erforderlichen     Leitungsadernpaare    ist    nun jeweils nur eine Ader<I>a</I>     bezw.   <I>b</I> über  die Wähler geführt, während die andere  Ader durch eine gemeinschaftliche     Erdver-          bindung    ersetzt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI Telegraphenanlage nach dem Patentan spruch des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass innerhalb der Vermittlungs stelle von den beiden einander entgegen gesetzten Stromwegen, die für die beiden Verkehrsrichtungen jeder Verbindung erfor derlich sind, nur je eine Ader umgeschaltet wird. UNTERANSPRUCH: Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die zweite Ader jedes Stromweges für eine Mehrzahl von Strom wegen durch eine gemeinschaftliche Verbin dung gebildet wird.
CH146452D 1929-02-19 1930-02-17 Telegraphenanlage. CH146452A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE146452X 1929-02-19
CH139606T 1930-02-17

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CH146452A true CH146452A (de) 1931-04-15

Family

ID=25713376

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH146452D CH146452A (de) 1929-02-19 1930-02-17 Telegraphenanlage.

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