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Drehkolbenpumpe oder-gebläse.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Drehkolbenpumpe oder ein solches Gebläse jener Art, bei der auf in einem Gehäuse gelagerten gleichachsigen Wellen Kolbenflügel sitzen, die mittels an Kurbeln der Wellen angeordneter Lenker so abwechselnd gegeneinander und voneinander bewegt werden, dass das Fördermittel in die von den Kolbenflügeln und der Gehäusewand gebildeten Kammern angesaugt und aus ihnen hinausgedrückt wird, wobei die Lenker mit exzentrischen Zapfen von Zahnrädern verbunden sind, die auf einem innenverzahnten Kranz des Gehäuses abrollen und in einem mit der Antriebswelle verbundenen Tragstück gelagert sind.
Bei derartigen Pumpen und Gebläsen, wie überhaupt bei solchen mit hin und her schwingenden Kolbenflügeln, ist es sehr schwierig, eine Umlaufgeschwindigkeit von über 1000 Drehzahlen in der Minute zu erzielen und unmöglich, Geschwindigkeiten von 2000 bis 3000 Drehzahlen in der Minute zu erreichen. Dieser Nachteil hat bis jetzt die Verwendung von derartigen Gebläsen bei Flugzeugkraftmaschinen verhindert, bei denen eine grosse Leistung bei geringem Gewicht erzielt werden soll.
Die Schwierigkeiten bestehen insbesondere darin, das Gleichgewicht der kinematischen Anordnung der Kolbenflügelsteuerung herzustellen und Schwingungen bei grossen Geschwindigkeiten zu vermeiden.
Die Erfindung stellt eine einfache Lösung dieser Aufgabe dar und gestattet, Umlaufgeschwindigkeiten, die weit oberhalb der bisher erreichten liegen, bei Hintanhaltung von Schwingungen zu erzielen.
Diese Vorteile werden der Erfindung gemäss dadurch erreicht, dass die an den Kurbeln der Wellen angeordneten Lenker die Kurbeln gabelförmig umgreifen und die mit den Lenkern durch exzentrische Zapfen verbundenen Zahnräder beiderseits der Lenker symmetrisch angeordnet sind, wobei sie mit je einem von zwei Innenzahnkränzen kämmen.
Hiebei können je zwei symmetrisch beiderseits der Lenker vorgesehene Zahnräder durch einen gemeinsamen exzentrischen Zapfen für den entsprechenden Lenker verbunden und an ihren äusseren Stirnflächen zur Aufnahme der Lagerzapfen ausgenommen sein, wobei zur Lagerung vorzugsweise Rollenlager mit langgestreckten Rollen kleinen Durchmessers dienen.
Die Anordnung wird erfindungsgemäss vorteilhaft so getroffen, dass die mit den die Kolbenflügel tragenden Wellen gleichachsige, die Maschine antreibende Welle an ihrem Ende zur Bildung eines Lagers für das Ende der inneren, die eine Reihe von Kolbenflügeln tragenden Welle ausgenommen ist.
Weiters kann erfindungsgemäss das am Ende der die Maschine antreibenden Welle angeordnete Tragstück, auf dem die Zahnradpaare sitzen, von zwei kreisförmigen Platten gebildet werden, die durch einen zylindrischen, für den Durchtritt der Zahnradpaare sowie für deren Eingriff mit dem feststehenden, innen verzahnten Kranz ausgenommenen Teil verbunden sind, wobei das Tragstück auf der der antreibenden Welle gegenüberliegenden Seite des Gehäuses drehbar gelagert ist.
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In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht.
Die Fig. 1 und 1 a, die entlang der Linie ara aneinandergefügt zu denken sind, zeigen einen Axialschnitt der Pumpe oder des Gebläses. Fig. 2 veranschaulicht einen Querschnitt hiezu und Fig. 3 ist eine Stirnausicht im Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1,
Von den gleichachsigen Wellen 3 und 4 trägt jede eine Reihe von Kolbenflügeln, u. zw. die Welle 4 die Flügel 1 und die Welle 3 die Flügel 2. Das zylindrische Gehäuse ist mit 5 bezeichnet. Die kinematische Anordnung der Kolbenflügelsteuerung befindet sich in einer an der Stirnseite des Gehäuses 5 vorgesehenen Kammer 6. 7 ist die die Pumpe antreibende Welle. Die gleichachsigen Wellen 3 und 4 weisen an einem ihrer Enden Kurbeln 8 und 9 auf, die durch Lenker 10 gesteuert werden.
Die gegenseitige Bewegung der Kolbenflügel wird dadurch erreicht, dass die Lenker 10 an exzentrischen Zapfen 14 von Zahnrädern 15 schwenkbar angelenkt sind. Die Zahnräder 15 drehen sich um Achsstummel 16, die auf einem am Ende der Welle 7 angeordneten Tragstück sitzen, das zu den Wellen 3 und 4 gleichachsig ist. Die Zahnräder 15 kämmen mit dem feststehenden innenverzahnten Kranz 17 derart, dass die Drehung der treibenden Welle 7, welche die Zahnräder 15 mittels des Tragstückes, mitnimmt, auch eine Drehung der Zahnräder um deren eigene Achsen'und hiedurch unter Vermittlung der Lenker 10 die gewünschte hin und her schwingende Bewegung der Kolbenflügel 1 und 2 hervorruft.
Gemäss der Erfindung weist der innenverzahnte Kranz 17 zwei Verzahnungen 17a auf.
Er könnte jedoch'auch aus zwei getrennten gleichachsigen, festen Innenzahnkränzen bestehen.
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Die Lenker arbeiten bei dieser Anordnung unter sehr günstigen Bedingungen, da ein seitlicher Kraftangriff vermieden ist und daher auch beträchtliche Geschwindigkeiten ohne irgendwelche schädliche Schwingungen erreicht werden können.
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die mit den das gesamte Tragstück bildenden seitlichen Platten 18 und 19 fest verbunden sind. Diese Platten sind gegeneinander durch einen zylindrischen Teil 20 abgesteift, der Ausnehmungen 21 (Fig. 3) für den Durchtritt der Zahnräder 15 aufweist. Die Platte 18 dreht sich auf einer axialen Verlängerung 5 a der entsprechenden Seitenwand des Maschinengehäuses und die Platte 19 bildet einen Teil der treibenden Welle 7. Die Verbindung der Platten 18 und 19 mit dem Teil 20 wird vermittels Bolzen 211 od. dgl. bewerkstelligt.
Die Welle 7 ist an einem ihrer Enden bei 7 a ausgehöhlt, um ein Lager für die Verlängerung 3 a der die Flügel 2 tragenden Welle 3 zu bilden.
Bei der ganzen Anordnung wird ein seitlicher Kraftangriff vermieden. Die gegabelten Lenker 10, die doppelt und symmetrisch beiderseits der Lenker 10 angeordneten Zahnräder 15, die doppelt und ebenso symmetrisch vorgesehenen, innenverzahnten Kränze 17 a, weiters die Zentrierung der Scheibe 18 und das Lager 7 a für das Ende 3a der Welle 3 tragen alle zu demselben Ergebnis bei, das darin besteht, grosse Umlaufgeschwindigkeiten bei Vermeidung der durch einseitigen Kraftangriff sich ergebenden Schwingungen zu erzielen und somit ein Gleichgewicht der Gesamtanordnung herzustellen.
Ein Bund 22 der Welle 4, der in eine entsprechende Ausnehmung 23 eines Gehäuseteiles hineinreicht, bildet einen Anschlag, der jede axiale Verschiebung der einzelnen Teile
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wendeten Rollenlager bestehen, wie Fig. 1 erkennen lässt, aus langgestreckten Rollen kleinen Durchmessers.
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