CH168155A - Mahlvorrichtung für Papierstoff. - Google Patents

Mahlvorrichtung für Papierstoff.

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CH168155A
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Reisten Werner
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      Nahlvorrichtung    für     Papierstoff.       Die Erfindung betrifft eine     Mahlvorrich-          tun        '-'   <B>,</B> für Papierstoff, bei welcher der Stoff  axial von den Seiten zufliesst und radial     ab-          "eführt        o*        wird.        Diese        Mahlvorrichtung        oder     Kreiselmühle kennzeichnet sieh dadurch,     dass     die mit     Speiehenschaufeln    und Aussenschau  feln versehenen,

   drehbaren Mahlscheiben auf  einer exzentrisch zum Gehäuse gelagerten  Welle sitzen, welche gegenüber den fest  stehenden Mahlscheiben dauernd während des  Umlaufens axial hin- und     herverschiebbar,     also schwingbar angeordnet ist.  



       Zerkleinerunusvorrichtungen    für Papier  stoff mit mehreren abwechselnd festen und  beweglichen Mahlscheiben sind bereits be  kannt. Es ist ausserdem bekannt, Rad- oder       Nabensehaufeln    für den     Stofftransport    zu ver  wenden. Anderseits ist vorgeschlagen worden,       '-W    Mühlen für dünnflüssige Stoffe     Spiral-          gemusse    und     Pumpensehaufeln    zu verwenden.

         Belannt    ist ferner, durch die- axiale     Bewe-          guiig    der sich drehenden Mahlscheiben die  Bearbeitung des Stoffes zwischen den Mahl-         organen    zu verstärken, weil zu dem allgemein  bekannten Reiben und Schneiden des Stoffes  die Quetschung beim Zusammengehen der  Scheiben als zusätzliche Arbeit erfolgt. Diese  Methode setzt aber     chargenweise    Arbeit  voraus.  



  Demgegenüber wird in der vorliegenden       Alahlvorrichtung    durch die Vereinigung der  Vorteile     dies-er    Maschinenart mit der axialen  Verschiebung der     Mahlseheiben    ein erheb  licher technischer Fortschritt erreicht. Dieser  besteht zunächst darin,     dass    Stoffe mit heller  Stoffdichte in     urossen    Mengen von verhältnis  mässig kleinen Mühlen gefördert werden  können.  



  Laufen zum Beispiel die Mahlscheiben  mit einer Drehzahl von<B>3160</B> in der Minute,  die axiale Bewegung erfolgt 45 mal hin und  her in der Minute und die Zeit der axialen  Ruhe ist     gleiell    der der axialen Bewegung, so  berühren sieh die Mahlscheiben     -vv#ä,hrend     zweier Umdrehungen 45 mal rechts und 45 mal  links in der Minute.      Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbei  spiel des     Erfindungsgegenstandes    dar, und  zwar sind     Fig.   <B>1</B> ein Vertikal- und     Fig.   <B>2</B>  ein Horizontalschnitt desselben.  



  a sind die doppelseitigen Mahlscheiben  ,und<B>b</B> die einseitigen, äussern Mahlscheiben,  die in dem mit den     Zwisehenstücken        c    und  den     Seitenstücken   <B>d</B> ausgerüsteten, unter  teilten     Spiralgehäuse    angeordnet sind. In dem       Gehä,use    dreht sich die Welle e mit den  Mahlscheiben     f.    Die Speichen<B>g</B> der Mahl  scheiben<B>f</B> sind mit Ausnahme der mittleren       Mahlscheibedurch    Schrägstellung als Schau  feln einer     Axialpumpe    ausgebildet.

   Die     Nahl-          scheiben        J    sind ferner mit Aussenschaufeln h  ausgerüstet. Die     Arbeitsflächen    der fest  stehenden     Mahlscheiben    und die der sieh  drehenden Mahlscheiben sind entweder mit  Messern besetzt, oder durch Einfräsen von  Nuten mit Vorsprüngen versehen, die den  Messern gleichkommen. Die Arbeitsflächen  können ferner mit Natur- oder Kunststeinen  besetzt werden. Werden Messer oder Vor  sprünge verwendet, so sind dieselben wie  beim Holländer zirka<B>5</B> 'bis<B>10</B>     TnTn    stark-.

    Die Stellung der Messer erfolgt ebenfalls  in der durch den Holländer und durch  andere Mühlen bekannten     Seherenschnitt-          anordnung.    Jedes     Seitenstüek   <B>d</B> ist mit einem       Einlaufstutzen    i versehen. Die Welle e ist  durch die Stopfbüchsen<B>k</B> abgedichtet und  in Lagern<B>1</B> gelagert. Die Mahlvorrichtung  baut sich auf einer Grundplatte     m    auf.  



  Die axiale Bewegung der Welle e mit  den     Mahlseheiben   <B>f</B> erfolgt durch -ein<B>be-</B>  liebiges hierfür geeignetes Getriebe, entweder  mechanisch, hydraulisch, pneumatisch oder       elekt,ramagnetisc'h.    In der Zeichnung     Fig.    2  ist beispielsweise ein Zylinder n dargestellt,  in welchem durch in der Druckrichtung  wechselnden Wasser- oder     Oldruck    auf einen  Kolben die axiale Bewegung bewirkt -wird.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Mahlvorrichtung ist folgende:  Der gekollerte oder zerrissene und mit  Wasser verdünnte Faserstoff fliesst durch die  seitlichen Stutzen i von beiden Seiten in die  Mahlvorrichtung. Der einlaufende Stoff wird    von den Speichenschaufeln<B>9</B> axial durch die  Mahlscheiben gefördert, den beiderseits der  axial bewegten Mahlscheiben sich abwech  selnd öffnenden Mahlräumen zugeführt und  von den     Aussensehaufeln        k    der sich drehen  den     Hahlscheiben    durch den über den Mahl     -          organen    liegenden Auslaufstutzen des     Spiral-          gehäuses    weitertransportiert.  



  Das Mahlen der Faserstoffe erfolgt da  durch,     dass    die sieh drehenden Mahlscheiben  durch das axiale Hin- und     fferbewegen    fort  laufend den feststehenden genähert werden  und dabei eine quetschende, reibende und  schneidende Wirkung auf den durchfliessen  den Stoff ausüben.  



  Die axiale Bewegung erfolgt in einer  Vielzahl in der Minute entweder gleich  mässig oder in Intervallen, zwischen welchen  abwechselnd eine axiale Ruhe während  der Mahlarbeit beim Berühren der Mahl  organe eintritt.  



  Zwecks Erreichung verschiedener Stoff  eigenschaften sind die Intervalle der axialen  Bewegung entweder kleiner oder grösser als  die axiale Ruhe, oder sie gleichen dieser.  Die Zahl der Schwingungen der Welle gegen  über der Zahl der Umläufe ist somit     ab-          stimmbar.     



  Die beschriebene     lUahlvorriehtuncr        brin-t     den Stoff mit geringem Kraftverbrauch und  hohem Wirkungsgrad schonend auf die höch  sten     Mahlorade.    Durch verschiedene Varia  tionen können die verschiedensten Stoffeigen  schaften mit besonderer     Rücksieht        auf    die  Erhaltung einer erforderlichen     Faserlänge    er  reicht werden.  



  Die     Mahlvorriehtung    kann auch in die  Stoffwanne     anStelle    des üblichen     Holländer-          malilwerkes    eingebaut sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mahlvorrichtung für Papierstoff, bei der der Stoff axial von den Seiten zu- und radial abgeführt wird, dadurch gekenn- n zeichnet, dass die exzentrisch zum Gehäuse gelagerte Welle (e) der mit Speichen- schaufeln<B>(g)</B> und Aussenschaufeln (h) ver- sehenen drehbaren Mahlscheiben gegenüber den feststehenden Mahlseheiben (a) dauernd #vährend des Umlaufens axial hin- und her- verschiebbar, also schwingend, angeordnet ist.
    UNTERANSPRUCH: Mahlvorrrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl der Schwingungen der Welle gegen-über der Zahl ihrer Umläufe abstimmbar ist.
CH168155D 1932-02-27 1933-02-20 Mahlvorrichtung für Papierstoff. CH168155A (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0175634A3 (en) * 1984-09-18 1986-12-30 Beloit Corporation Rigid link multiple disk refiner
EP0187611A3 (de) * 1984-12-12 1986-12-30 Beloit Corporation Nachgiebiger Antrieb für die Scheiben eines Mehrscheibenraffineurs
EP0181279A3 (de) * 1984-11-08 1986-12-30 Beloit Corporation Mehrscheibenraffineur mit biegsamer Montage
EP0181278A3 (de) * 1984-11-08 1987-01-07 Beloit Corporation Rotor mit biegsamen Speichen für Mehrscheibenraffineur
EP0191714A3 (de) * 1985-01-31 1987-03-25 Beloit Corporation Mehrscheibenraffineur

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