AT130806B - Verfahren zur Herstellung einer schwerzerfallbaren Pastille. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer schwerzerfallbaren Pastille.

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  Verfahren zur Herstellung einer schwerzerfallbaren Pastille. 



   Durch das im folgenden beschriebene Verfahren lässt sich eine trockene Pastille herstellen, welche schwer zerfallbar ist und daher geeignet ist, an sich bekannte Wundheilstoffe in wunde Körperhöhlungen einzuführen und dort lange einwirken zu lassen. 



   Man hat bereits Tabletten aus Zellulose hergestellt. Man verwendete lange Fasern und bedurfte eines hohen Druckes, um die Arzneimittel der Pastille einzuverleiben. Sie wurden rasch abgegeben (D. R. P. Nr. 141.   009).   Man hat auch Zellulose zur Herstellung von Pastillen verwendet, die so fein gemahlen war, dass sie ihre Faserstruktur verloren hat. Auch eine derartige Pastille ist leicht zerfallend (R. D. P. Nr. 311.148). 



   Im Gegensatz hiezu wird gemäss der Erfindung als Grundstoff für die Pastille Zellulose verwendet, diese auch   pulverförmig   ist, aber noch ihre Faserstruktur erhalten hat. Die untere Grenze derartiger Zellulosepulverteilchen liegt bei etwa   0'1 mum.   Mit derartigem Zellulosepulver tritt die Wirkung der schweren Zerfallbarkeit der Pastille ein, wenn die gepulverte Zellulose mit mindestens einem Salz der dreiwertigen Kationen zu einer dickflüssigen Masse verarbeitet wird, aus welcher nach dem Trocknen Pastillen ausgestochen werden. Wird die gleiche Menge desselben Salzes einem Zellulosepulver beigemengt, dessen Struktur völlig zerstört ist, die also   totgemahlen   ist, so ergibt sich eine leichtzerfallende Pastille. 



   Beispiel : Die gepulverte Zellulose, deren Faserstruktur erhalten ist, wird mit einer gleichen Gewichtsmenge von Aluminiumsulfat vermischt. An Stelle des Aluminiumsulfates kann auch Eisensulfat oder ein Chromsulfat treten. In manchen Fällen kann es zweckmässig sein, dass die Pastille schwach alkalisch wirkt. In solchen Fällen kann den oben angegebenen Bestandteilen noch etwas Natriumacetat oder Natriumborat beigemengt werden. 



   Die erfindungsgemässe Pastille weist insbesondere die Eigenschaft auf, dass sie in den von der menschlichen Schleimhaut abgesonderten Flüssigkeiten sehr schwer zerfällt, das Sieben-bis Achtfache ihres Eigengewichtes an Flüssigkeit aufzunehmen vermag und eine toxinbindende und mucinbindende Wirkung ausübt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung einer schwerzerfallbaren Pastille zur Wundbehandlung unter Verwendung von feinverteilter Zellulose, dadurch gekennzeichnet, dass gepulverte Zellulose, deren Faserstruktur jedoch noch erhalten ist, und eines oder mehrere zur Wundbehandlung bekannte Salze der dreiwertigen Kationen unter Zugabe von Wasser zu einer dickflüssigen Masse verarbeitet werden, aus welcher nach dem Trocknen Pastillen ausgestochen werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT130806D 1931-03-12 1931-03-12 Verfahren zur Herstellung einer schwerzerfallbaren Pastille. AT130806B (de)

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