AT131581B - Verfahren zur Herstellung von Ammoniumnirat. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Ammoniumnirat.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Ammoniumnitrat. Die fabriksmässige Gewinnung von Ammoniumnitrat ist bisher dadurch verwirklicht worden, dass man die Salpetersäure mit Ammoniak sättigt, in Apparaten. welche man energisch abkühlt, um eine Steigerung der Säuretemperatur während der Reaktion zu verhüten. Der Grund für diese Abkühlung besteht in der Tatsache. dass die Siedetemperatur der Salpetersäure niedriger ist als die Siedetemperatur der Ammoniumnitrat) ösung. so dass es undurchführbar wäre, die Reaktionswärme zum Verdampfen der Lösungsmutterlauge zu verwerten, wie dies doch bei der Gewinnung des Ammoniumsulfats der Fall ist. Ein weiterer Grund, warum man während der Reaktion eine energische Abkühlung der Sättigungsapparate für die Ammoniumnitratgewinnung vornimmt, ist darin zu suchen. dass die Apparate durch die siedenden Salpetersäurelösungen rasch angegriffen werden. Nichtsdestoweniger stellt die Abführung (mittels Kühlwasser) der durch die Reaktion zwischen Salpetersäure und Ammoniak entwickelten Wärme eine irrationelle Operation dar, insofern, als die auf solche Weise gewonnene Arnmoniumnitratlosung sehr dünn ist, so dass sie. um aus ihr das trockene Salz zu gewinnen, nachträglich einer kostspieligen Konzentration unter erheblichem Dampfverbrauch unterworfen werden muss. Die Erfindung bietet eine einfache Methode. den genannten Schwierigkeiten zu begegnen EMI1.1 benutzen. ohne dass Verluste an Salpetersäure und Ammoniak entstehen. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass man die Reaktion zwischen Salpetersäure und Ammoniak in einem Gefäss bewerkstelligt, worin ein höherer Druck herrscht als der der Siedetemperatur der erhaltenen Ammoniumnitratlösung entsprechende. Dann führt man die Lösung in ein anderes Gefäss über, in welchem atmosphärischer Druck oder besser ein noch niedrigerer Druck herrscht und verdampft die Lösung mittels der durch die Reaktion selbst entwickelten Wärme. Ein Schema des Verfahrens ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt. ohne jedoch dass die Erfindung an die darin angegebenen Details gebunden sei. Durch die Pumpe J. wird gelöste Salpetersäure mit einer solchen Konzentration eingeführt. dass die Reaktionswärme genügt, um das Verdampfen des Wassers herbeizuführen. Diese Konzentration ist ungefähr 36 : 370 Bé. Die Pumpe B saugt das gasförmige Ammoniak an. Durch diese Pumpen werden die Salpetersäure und das Ammoniak in den für die Reaktion erforderlichen Mengenverhältnissen in die Schlangen C bzw. D befördert, wo sie vorgewärmt werden auf Kosten des aus der Konzentration der Mutterlaugen stammenden Wasserdampfes. Aus den Vorwärmern gelangen die Salpetersäure und das Ammoniak in den Sättiger. wo die Temperatur infolge der durch die Reaktion abgegebenen Wärme auf 170 -180 C gesteigert wird, ohne jedoch dass irgendwelche Entwicklung von Salpetersäuredämpfen stattfinden kann. weil der Druck auf grösserer Höhe gehalten wird als diejenige, welche der betreffenden Siedetemperatur entspricht, er beträgt ungefähr 5-G Atmosphären. Im Behälter E bildet sich eine Ammoniumnitratlösung, die eine Konzentration von zirka ss3 % hat. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 menge zu verwenden, so dass die Ammomumnitratlosung alkalisch ausfällt. Für die Konstanthaltung des Druckes im Innern der Reaktionskammer E sorgt ein selbst- tätiges Ventil F, das ein kontinuierliches Übertliessen der Ammoniumnitratlösung in das äussere EMI2.2 für die Reaktion bestimmte Salpetersäure samt dem Ammoniak vorzuwärmen. Das erschöpfte Wasser fliesst durch den Heber N ab, während das zurückgewonnene Ammoniak durch das Rohr P wieder in den Zyklus geleitet wird. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Verfahren zur Herstellung von Ammoniumnitrat aus Salpetersäure und Ammoniak. da- durch gekennzeichnet, dass die Reaktion zwischen Salpetersäure und Ammoniak bei einem Druck bewerkstelligt wird, der höher ist als der der Siedetemperatur der erhaltenen Ammo- EMI2.3
Claims (1)
- Ammoniak ein geringer Ammoniaküberschuss über die stöchiometrische Menge verwendet wird. wobei dieses Ammoniak im Zuge des weiteren Verfahrens mittels einer Rektifiziersäule aus dem Wasserdampf abgeschieden wird. EMI2.4
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1931
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