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Die Erfindung betrifft eine Handschutzvorrichtung für Selbstlader und ist eine weitere Entwicklung und Vervollkommnung der durch Anspruch 2 des Patentes Nr. 125344 geschützten Handsehutzvorrichtung.
Das Stammpatent betrifft einen Verschlussdeckel und eine Handschutzvorrichtung ; letztere war die auf der Zeichnung des erwähnten Patentes mit 8 bezeichnete Leiste, welche die Bestimmung hat zu verhindern, dass die Hand des Schützen beim Schiessen höher zu liegen kommt als die Leiste. Der
Verschluss von Selbstladern schnellt beim automatischen Feuern mit sehr grosser Geschwindigkeit nach hinten, infolgedessen auch der Griff des Verschlusses mit grosser Geschwindigkeit hin und her bewegt wird, was für den Schützen gefährlich sein kann. Man hat, um diese Gefahr zu vermeiden, schon vor- geschlagen, den Griff des Verschlusses ausschaltbar zu machen, was aber die Verwendung von verwickelten
Mechanismen bedingt, die bei Kriegswaffen zu vermeiden sind.
Wenn die Hand des Schützen zufällig hinter den nach rückwärts schnellenden Griffteil gerät, so wird nicht nur das normale Arbeiten bzw. der Rücklauf verhindert, sondern auch die Hand, welche die Waffe hinter dem Griffteil erfasst, verletzt. Dies zu verhindern, diente die Leiste 8 des Stammpatentes, welche der linken Hand des Schützen als Begrenzung nach oben diente. Bei dieser Anordnung war aber die Überschreitung der durch die Leiste gewiesenen Grenze noch immer möglich, weil dies durch die
Leiste nicht verhindert werden konnte.
Zweck der Erfindung ist eine derartige Durchbildung der in Rede stehenden Leiste, welche ein gefährliches Ergreifen der Waffe unmöglich macht. Während nun die Anordnung nach dem Stammpatent bloss eine Grenze wies, macht die erfindungsgemässe Anordnung ein unrichtiges Anfassen einfach unmöglich. Dies erfolgt dadurch, dass die Leiste derart ausgebildet wird, dass ihr Anfassen für den Schützen schmerzhaft unangenehm ist. Um dies zu erreichen, wird die bis nun glatte Leiste mit scharfen Kanten oder Zähnen versehen, so dass deren Anfassen unmöglich wird.
Bei dieser Anordnung muss der Schütze nicht erst darauf aufmerksam gemacht werden, seine Hand nur unter die Leiste, nicht aber auf die Leiste oder über die Leiste zu legen, denn wenn er seine Hand bei dieser Anordnung auf die Leiste oder über die Leiste legt, so wird er sie auch gleich zurückziehen, da die Kanten und Spitzen das Anfassen, geschweige denn ein Anpressen der Waffe an die Schulter unmöglich machen. Um bei Verwendung des Selbstladers als Handlader die den Verschluss vorschiebende Hand vor jeder möglichen Verletzung zu bewahren, wird die Verzahnung der Leiste vorteilhaft als nach vorwärts gerichtete Sägeverzahnung durchgebildet, so dass die nach vorwärts bewegte Hand in ihrer Bewegung nicht behindert ist.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Schutzvorrichtung dar. Fig. 1 ist die Seitenansicht der Waffe, Fig. 2 die Oberansicht der Waffe und Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie iniel-11 in Fig. 2.
Nach den obigen Ausführungen bedarf die Erfindung kaum einer weiteren Erörterung und Be- sdireibung. Es ist leicht einzusehen, dass das Anfassen der mit einer scharfen Verzahnung 1 versehenen Leiste. 2 unmöglich ist. Handfeuerwaffen müssen wegen des Rückstosses bekanntlich fest angefasst werden, und diese verzahnte Leiste kann ohne schmerzlicher Beschädigung der Hand nicht einmal leichthin, geschweige denn kräftig angefasst werden, so dass eine derartige Leiste den Schützen ohne weiteres veranlasst, mit seiner, die Waffe erfassenden Hand der Leiste auszuweichen, also die vorschriftgemäss zum Ergreifen der Waffe bestimmte Stelle zu erfassen.
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Die auf der Zeichnung dargestellte, nach vorne gerichtete sägezahnförmige Durchbildung der Verzahnung ist aus dem Grunde vorteilhaft, weil sie bei Betätigung des Verschlusses von Hand dieselbe beim Schliessen des Verschlusses schont. Das Öffnen des Verschlusses erfolgt durch den Zeigefinger, die sonstigen Teile der Hand gelangen überhaupt nicht an die Verzahnung, beim Schliessen aber wird die nach vorne schiebend Hand, soferne sie an die Verzahnung streift, mit der abgeschrägten Seite der pyramidenförmigen Verzahnung in Berührung gelangen und ohne Beschädigung über dieselbe gleiten.