AT131773B - Röntgenanlage, bei der sich zwischen der Röhre und einer Hülle ein zusammengepreßtes Gas befindet. - Google Patents

Röntgenanlage, bei der sich zwischen der Röhre und einer Hülle ein zusammengepreßtes Gas befindet.

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AT131773B
AT131773B AT131773DA AT131773B AT 131773 B AT131773 B AT 131773B AT 131773D A AT131773D A AT 131773DA AT 131773 B AT131773 B AT 131773B
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Die Erfindung betrifft Röntgenanlagen von der irn Patent Nr. 127169 beschriebenen Art, bei welchen sich zwischen der Röhre und einer diese umgebenden geschlossenen Hülle ein zusammengepresstes Gas oder Gasgemisch befindet. 
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 Rohrleitung mit einer Druckpumpenvorrichtung in Verbindung stehen, mittels deren der Druck innerhalb der Hülle wiederhergestellt werden kann, wenn derselbe zu stark abgenommen hat. 



   Die Erfindung bezweckt nun die Vermeidung einer solchen zusätzlichen Rohrleitung. Zu diesem Zweck ist mit der Röhre ein Stromzuleitungskabel verbunden, das mit einem Kanal versehen ist, der mit dem Raum zwischen der Röhre und der Hülle in Verbindung steht. 



  Dieser Kanal kann ferner mit einer Pumpe oder einem Pressgasbehälter verbunden sein, der den Gasdruck in dem die Röhre umgebenden Raum liefert. 



   Durch diese Kombination wird der Vorteil erzielt, dass zur Wiederherstellung des Gasdruckes keine Pumpvorriehtungen oder Druckleitungen mit der Röhre zu kuppeln sind. Die Röhre besitzt einfach ein oder mehrere Stromzuleitungskabel und das Äussere unterscheidet   nicht   von dem einer Anlage, bei der Gasdruck zwischen der Röhre und einer sie umgebenden Hülle nicht angewendet ist. Nötigenfalls kann an der Hülle natürlich eine Mess-oder   Sicherheitsvorrichtung   befestigt sein. 



   In der Zeichnung stellt Fig. 1 schematisch die Verbindung einer Röntgenröhre mit einer Vorrichtung für die Lieferung des Druckes dar. wobei ein Stromzuleitungskabel als Druckleitung dient. 



   Fig. 2 zeigt im Schnitt die beispielsweise Art des Anschlusses eines derartigen   Kahels   an die Hülle der Röhre. 



   In Fig. 1 bezeichnet   J   eine mit der Erde verbundene Hülle, innerhalb deren sich eine Röntgenröhre befindet. Diese Röhre erhält hochgespannten Strom mittels der Kabel 2   und.'3.   die an die Enden des Körpers 1 angeschlossen sind. Das Kabel 2 führt zu einer an der Wand befestigten   Kontaktdose 4   und steht durch diese mit einem in der Figur nicht dargestellten Hochspannungstransformator in Verbindung. 



   Von der Kontaktdose führt eine Rohrleitung 5 aus gut isolierendem Stoff zu einem Zylinder   6,   der mit Kohlensäure, Stickstoff oder einem andern geeigneten Gas unter hohem Druck gefüllt ist. Die Rohrleitung   5   steht mit einem im Kabel 2 vorgesehenen Kanal in Verbindung, der mit dem Raum zwischen der Hülle 1 und der von ihr umschlossenen Entladungsröhre in Verbindung steht. Das Kabel 2 führt also gleichzeitig elektrischen Strom und Pressgas zu. Es wird dadurch die Ortsbeweglichkeit der Röhre gefördert, da keine besonderen Leitungen mehr vorhanden sind, die auf die Bewegung der Röhre störend wirken könnten. 



   In Fig. 2 ist ein Teil der Glaswand 10 der Röntgenröhre sichtbar. In einer   Einstülpung 11   
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 ist an einer Buchse 14 befestigt, an der eine federnde Kontakthülse 15 befestigt ist. Der Leiter 1, 2 ist an einem Kontaktstift 16 befestigt. Der Strom wird von einem Kabel 17 mit 

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 zwei Adern 18 und 19 zugeführt. von denen letztere rohrförmig ist und erstere umgibt. 



  Zwischen diesen beiden Adern herrscht ein zur Heizung der Kathode ausreichender Spannung-s unterschied. Die   Ader 18   endet in eine Kontakthülse   20,   die mit dem Stift 16 zusammenarbeitet, während die Ader 19 an einer Hülse 21 befestigt ist, in die die Hülse 15 federnd passt. 



   Die Kontaktteile 20 und 21 sind an einem Anschlussstück 22 aus gut isolierendem Stoff befestigt, das über das Ende des Kabels 17 geschoben und zweckmässig mittels eines Binde-   mittels, wie Schellack, am Kabel festgekittet   ist, so dass sich zwischen dem Kabel und dem aus ihm hervorragenden Leiter 19 und dem   Anschlussstück 22 keine   Luft befindet. Das Kabel 17 ist von einem Metallmantel umschlossen, der durch Vermittlung der Ringe 23 und 24 mit Hilfe einer   Gewindebüchse     25   mit der die Röhre 10 ganz umgebenden Metallhülle 26 elektrisch verbunden ist.

   Das   Anschlussstück,     22   passt in eine Vertiefung eines aus Isolierstoff be- 
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 unter Zwischenanordnung des isolierenden Distanzringes 30 den zweiten für den Anschluss der   Glühkathode   dienenden Kontaktteil 16. Der Block 27 schliesst das Ende eines isolierenden Zylinders 28 ab, innerhalb dessen die Röntgenröhre 10 liegt. 



   Das durch die Hohlader 19 zugeführte Gas kann durch   Öffnungen   in Distanzringen 29 und 30 in die Buchse 14 und darauf in den Raum zwischen der Röhre 10 und dem Zylinder 28 gelangen. Letzterer ist mehr nach der Mitte der Röhre zu mit (daher in der Zeichnung nicht sichtbaren) Öffnungen versehen, mittels deren der Raum innerhalb des Zylinders 28 mit demjenigen zwischen diesem Zylinder und der Hülle   20   in Verbindung steht. 
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   zugeführt   wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Röntgenanlage, bei der sich zwischen einer Entladungsröhre und einer diese umgebenden geschlossenen Hülle ein   zusammengepresstes   Gas oder Gasgemisch befindet. gemäss dem Patent Nr.   127169,   dadurch gekennzeichnet, dass mit der Röhre ein Stromzuleitungskabel verbunden ist, das mit einem Kanal versehen ist, der mit dem Gasraum zwischen Röhre und Hülle in Verbindung steht.

Claims (1)

  1. 2. Röntgenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der im Kabel vorhandene Kanal ferner mit einer Pumpe oder mit einem Pressgasbehälter in Verbindung steht, die bzw. der den Gasdruck zwischen Röhre und Hülle besehafft.
AT131773D 1928-04-19 1931-04-21 Röntgenanlage, bei der sich zwischen der Röhre und einer Hülle ein zusammengepreßtes Gas befindet. AT131773B (de)

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AT131773D AT131773B (de) 1928-04-19 1931-04-21 Röntgenanlage, bei der sich zwischen der Röhre und einer Hülle ein zusammengepreßtes Gas befindet.

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AT127169B (de) 1932-03-10

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