Röntgeneinrichtung. Die Erfindung betrifft eine Röntgenein richtung nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, wonach eine die Röntgen röhre mindestens teilweise umgebende Hülle vorgesehen ist, die zur Aufnahme eines zu sammengepressten Gases oder Gasgemisches dient.
Bei einem im Hauptpatente beschriebenen Ausführungsbeispiel steht die Hülle mittelst einer besonderen Rohrleitung mit einer Druckgaslieferungsvorrichtung in Verbin dung, mittelst deren der Druck innerhalb der Hülle wiederhergestellt werden kann. wenn er zu sehr gefallen ist: Die Erfindung bezweckt nun die Ver meidung einer solchen besonderen Rohr leitung. Zu diesem Zweck ist mit der Röhre ein Stromzuleitungskabel verbunden, das mit einem Kanal versehen -ist, der mit denn Raum zwischen der Röhre und der Hülle in Verbindung steht.
Die Einrichtung kann ferner eine Vorrichtung mitumfassen, welche mit dem Kanal in Verbindung steht und den
EMI0001.0012
Gasdruck <SEP> zwischen <SEP> Röhre <SEP> und <SEP> Hülle <SEP> be schafft. <SEP> Bei <SEP> einer <SEP> so <SEP> beschaffenen <SEP> Einrich tung <SEP> besitzt <SEP> die <SEP> Röhre <SEP> einfach <SEP> wie <SEP> üblich
<tb> ein <SEP> oder <SEP> mehrere <SEP> Stromzuleitungskabel <SEP> und
<tb> das <SEP> Äussere <SEP> unterscheidet <SEP> sich <SEP> nicht <SEP> von <SEP> dem
<tb> einer <SEP> Anlage, <SEP> bei <SEP> der <SEP> der <SEP> Gasdruck <SEP> zwischea
<tb> der <SEP> Röhre <SEP> und <SEP> einer <SEP> sie <SEP> umgebenden <SEP> Hüll
<tb> nicht <SEP> angewendet. <SEP> ist.
<SEP> Nötigenfalls <SEP> kann <SEP> an
<tb> der <SEP> Hülle <SEP> natürlich <SEP> eine <SEP> Mess- <SEP> oder <SEP> Sicher heitsvorrichtung <SEP> befestigt <SEP> sein.
<tb> In <SEP> der <SEP> als <SEP> Beispiel <SEP> gegebenen <SEP> Zeichnung
<tb> stellt <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> schemati,;ch <SEP> die <SEP> Verbindun <SEP> s einer <SEP> Röntgenröhre <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Vorrichtung <SEP> für
<tb> die <SEP> Beschaffung <SEP> des <SEP> Druckes <SEP> dar, <SEP> wobei <SEP> ein
<tb> Stromzuleitungskabel <SEP> als <SEP> Druckleitung <SEP> dient;
<tb> Fig. <SEP> 2 <SEP> zeigt <SEP> beispielsweise <SEP> im <SEP> Schnitt.
<tb> wie <SEP> ein <SEP> derartiges <SEP> Kabel <SEP> an <SEP> die <SEP> Hülle <SEP> der
<tb> Röhre <SEP> angeschlossen <SEP> sein <SEP> kann.
<tb> In <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> ist <SEP> 1 <SEP> eine <SEP> mit <SEP> der <SEP> Erde <SEP> ver bundene <SEP> Hülle, <SEP> innerhalb <SEP> welcher <SEP> sich <SEP> eine
<tb> Röntgenröhre <SEP> befindet. <SEP> Diese <SEP> Röhre <SEP> erhält
<tb> hochgespannten <SEP> Strom <SEP> mittelst <SEP> der <SEP> Kabel <SEP> \?
<tb> und <SEP> 3, <SEP> die <SEP> an <SEP> die <SEP> Enden <SEP> des <SEP> Körpers <SEP> 1 <SEP> an- geschlossen sind.
Das Kabel 2 führt nach einer an der Wand befestigten Kontaktdose 4 und steht dadurch mit einem in der Figur nicht dargestellten Hochspannungstransfor mator in Verbindung.
Von der Kontaktdose führt eine Piohr- leitung 5 aus gut isolierendem Stoff nach einem Zylinder 6, der mit Kohlensäure, Stickstoff oder einem andern geeigneten Ga-, unter hohem Druck gefüllt ist. Die Rohr leitung 5 steht mit einem im Kabel 2 vor handenen Kanal in Verbindung, der mit dem Raum zwischen der Hülle 1 und der von ihr umschlossenen Entladungsröhre in Verbin dung steht. Das Kabel 2 führt also gleich zeitig elektrischen Strom und zusammenge- presstes Gas zu.
Es wird dadurch die leichte Ortsbeweglichkeit der Röhre gefördert, da keine besonderen Leitungen mehr vorhanden sind, die auf die Bewegung der Röhre stö rend wirken können.
In Fig. 2 ist ein Teil der Glaswand 10 der Röntgenröhre sichtbar. In einer Ein- stülpung 11 befinden, sich Stromzuführungs- leiter 12 und 13, die zur Glühkathode füh ren. Der Leiter 13 ist an einer Büchse 14 befestigt, an der eine federnde Kontakthülse 1.5 befestigt ist. Der Leiter 12 ist an einem Kontaktstift<B>16</B> befestigt. Der Strom wird von einem Kabel 17 mit zwei Adern 18 und 19 zugeführt, von denen letztere röhren förmig ist und erstere umgibt. Zwischen diesen beiden Adern herrscht ein zur Heizung der Kathode ausreichender Spannungsunter schied.
Die Ader 18 endet in eine Kontakt hülse 20, die mit dem Stift 16 zusammen arbeitet, während die Ader 19 an einer Hülse <B>1</B> befestigt ist, in die die Hülse 15 federnd <B>2</B> passt. Die Kontaktteile 20 und 21 sind an einem Ansehlussstück 22 aus gut isolierendem Stoff befestigt, das über das Ende des Kabels 17 geschoben und zweckmässig mittelst eines Bindemittels wie Schellack am Kabel festge kittet ist, unter Vermeidung von Luftein schlüssen.
Das Kabel 17 besitzt einen 3le- tallmantel, der durch Vermittlunh des Ringes 23 und der Gess4ndebüchse 24, 25 mit der die Röhre 10 umgebenden Metallhülle 26 elektrisch verbunden ist. Das Anschluss- stück 22 passt in eine Vertiefung eines ans Isolierstoff bestehenden Blockes 27, in dem der Kontaktteil 15 und mittelbar der Kon taktteil 16 befestigt sind. Dieser Block schliesst das Ende eines isolierenden Zylin ders 28 ab, innerhalb dessen die Röntgen xöhre 10 liegt.
Das durch die Hohlader 19 zugeführte Gas kann durch Öffnungen in Abstandsrin gen 29 und 30 in die Büchse 14 und darauf in den Raum zwischen der Röhre 10 und dem Zylinder 28 gelangen. Letzterer ist mit näher nach der Mitte der Röhre zu ge legenen und daher in der Zeichnung nicht .sichtbaren Öffnungen versehen, mittelst deren der Raum innerhalb des Zylinders 28 mit demjenigen zwischen diesem Zylinder und der Hülle 26 in Verbindung steht.
Es ist auf diese Weise der ganze Raum zwi schen der Röhre und der geerdeten Hülle 26 mit zusammengepresstem Gas unter einean Überdruck von zum Beispiel 1 Atm. gefüllt, das durch das hohle Kabel 17 zugeführt wird.