AT132321B - Elektrisch angetriebener Staubsauger. - Google Patents

Elektrisch angetriebener Staubsauger.

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AT132321B
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vacuum cleaner
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Description


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  Elektrisch angetriebener Staubsauger. 



   Die Erfindung bezieht sieh auf einen elektrisch betriebenen Staubsauger, vorzugsweise liegender Bauart. Zweck der Erfindung ist, den Staubsauger so herzustellen, dass dessen stromführende Teile zum Versand leicht abgenommen werden können. Es sind Staubsauger bekannt, bei denen das aus Gebläse und Antriebsmotor bestehende   Motoraggregat   in einem aus dielektrischen Werkstoff bestehenden ringförmigen Gehäuse gelagert ist, wobei an die Enden des genannten Gehäuses Kappen angeschlossen sind. 



  Die   stromführenden   Teile, wie z. B. Schalter   und Anschlussvorrichtungen,   sind bei diesem bekannten Staubsauger aber in dem Handhabungsstiel verlegt. 



   Beim Staubsauger gemäss der Erfindung sind dagegen sämtliche stromführenden Teile unmittelbar an einem   zweckmässig ringförmigen   Teil aus dielektrischem Werkstoff, beispielsweise Kunstharz, befestigt und bilden eine von dem   Staubsaugergehäuse leicht   entfernbare und elektrisch isolierte Einheit. Da die stromführenden Teile bei Staubsaugern die empfindlichsten sind und im allgemeinen zuerst versagen, ist es ausserordentlich wichtig, dass sie sämtlich zusammengebaut sind und von dem Staubsaugergehäuse leicht entfernt, verpackt und zur Reparatur geschickt werden können, ohne dass der ganze Staubsauger dabei versendet werden muss. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und es zeigen Fig. 1 einen Staubsauger gemäss der Erfindung in Aussenansicht, Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Apparat, Fig. 3 eine Ansieht von rechts in Fig. 2, teilweise im Schnitt, wobei die hintere Endkappe des Apparates entfernt ist, Fig. 4 einen Ring aus dielektrischem Werkstoff, in dem das   Motoraggregat,   die   elektrischen Anschlussteile und der Schalter gelagert sind,   Fig. 5-7 Einzelteile des Saugers in grösserenm   Massstabe   und schliesslich Fig. 8 eine Seitenansicht einer den Motor abdeckenden Kappe. 



   In den Fig. 1 und 2 bezeichnet 10 ein Gehäuse des Staubsaugers, an welches Endkappen 11 und 12 angeschlossen sind. In den Endkappen 11 und 12 sind   Öffnungen 13 bzw. 14   vorgesehen, die zur Aufnahme eines mit der normalen Saug-bzw. BIasöffnung 15 versehenen Pfropfens 16 dienen und die zu diesem Zweck mit Gewinde ausgeführt sind. Der Pfropfen 16 kann, je nach der Betriebsweise des Saugers, wechselweise in der Öffnung   jim   oder der Öffnung 14 angebracht werden. An die Öffnung   15   kann ein Schlauch 17 angeschlossen werden, der durch zwei   Rohrstücke   18 und 19 mit der Saugdüse 20 verbunden wird.

   Die Anordnung ist derart getroffen, dass die Saugdüse 20 entweder unmittelbar an den Schlauch 17 angeschlossen werden kann oder auch unter Zwischenschaltung eines oder beider der Rohrteile 18 und 19. 



  Das Gehäuse 10 ist an den Enden mit Ringen 21 und 22 ausgebildet, an welchen Ansätze 23 bzw.   2-1   vorgesehen sind. Die Ansätze sind mit in der Längsrichtung des Saugers verlaufenden Öffnungen versehen, die zur Aufnahme der den Apparat tragenden Schlittenkufen 25 dienen. Die Öffnungen in den Ansätzen wie auch die Schlittenkufen selbst besitzen zweckmässig einen ovalen Querschnitt, damit ein Verdrehen der Schlittenkufen verhindert wird. Die Kufen können in den genannten Löchern gegebenenfalls durch eigene Federwirkung gehalten werden. Zwecks sicherer Befestigung der Kufenenden in den genannten Ansätzen kann der die   Einführungsöffnungen   umgebende Werkstoff ein wenig gegen die Kufenenden verstaucht sein. In diesem letzteren Fall ist es nicht notwendig, dass die Kufen federnd ausgebildet sind.

   Zum Tragen des Apparates ist ein   zweckmässig   federnder und gegebenenfalls mit Leder od.   dgl. Über-   zogener Handgriff 26 vorgesehen, der in Kappen 27 und 28 gelagert ist. 



   In dem Gehäuse 10 (Fig. 2) ist ein Staubsaek 29, ein aus zwei Schleuderrädern 30 bestehender Ventilator, dessen Antriebsmotor.   31   und ein Bakterienfilter 32 vorgesehen. Der Staubsack 29 ist in an 
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 an dem Gehäuse 10 unter Zuhilfenahme von   Kniehebelverschlüssen     J5 bzw..' 6   oder ähnlichen Mitteln gehalten. 



   Zwischen dem Ring 22 (Fig. 2), der zweckmässig in Übereinstimmung mit dem   Ring 21 aus. \lu-   minium besteht, und der   Endkappe 1 :   ist ein Ring 37 aus dielektrischem Werkstoff, beispielsweise Kunstharz   (Bakelit),   geschaltet. Der Ring 37 wird an dem Ring 22 durch in dem ersteren versenkt angeordnete Schrauben. 38 befestigt, wobei die genannten Schrauben in mit dem   Ring ; M vergossene Ansätze-39 ein-   geschraubt sind. Zwischen den   Ringen : 22 und. 37   ist ein Dichtungsring   40,   zweckmässig aus   Gummi   her- 
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 ausgebildet, in der ein Dichtungsring 41 aus Gummi od. dgl. eingelegt ist, gegen den der Vorderrand der Kappe   ?   gepresst wird. 



   An der Vorderseite (Fig. 2 und 4) ist der Ring 37 mit drei Ansätzen 43 ausgebildet, dir mit durchgehenden Öffnungen 44 versehen sind. Das Gehäuse 45 des Motors 31 (Fig. 2) ist mit einem Deekel 46 versehen. Diese beiden letztgenannten Teile sind an ihrem zylindrischen Umfang mit je drei Ohren 47 bzw. 48 ausgebildet, die zweckmässig mit dem Gehäuse bzw. mit dem Deckel vergossen sind. Die Ohren   48   des Deckels 46 (Fig. 6) sind mit durchgehenden Öffnungen 49 ausgebildet. Auch die Ohren 47 besitzen 
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 derart eingezogen sind, dass dieselben gegen die Flansch 53 anliegen. Der hinterste Teil der Feder in Fig. G ist teilweise geschnitten. Die vorderste oder   linke Windung 56   jeder Feder ist ihrerseits derart ausgebogen oder erweitert, dass sie in die Öffnung beim Anziehen des Bolzens 51 nicht eindringen kann.

   Der Aussendurchmesser der   Federn 54 ist zweckmässig   derart gross gewählt, dass sie den Querschnitt der Öffnungen 49, 44 und 50 gänzlich ausfüllen. In der Herstellung werden die Federn 54   zweckmässig derart   kurz gehalten, dass sie beim Einbau des Motoragregates in dem Staubsauger zwischen der Flansch 53 und der die Windung 56 haltenden   Scheibe 5'3   ein wenig gespannt werden. Um die Axialverschiebung des   Motoraggregates   und somit der Federn in den Öffnungen 44 zu verhindern, sind zwischen dem Ansatz 43 und den Ohren 48 bzw. 47 die Federn 44   umgebende Abstandhülsen   57, beispielsweise aus   Gummi   oder 
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 sätzen 67 des Ringes ausgeführt. 



   Die klSchleuderräder 30 (Fig. 2) sind auf der Welle 68 des Motors 31 durch eine gemeinsame Mutter 69 abnehmbar befestigt. Zwischen den   Schleuderrädern   ist ein Leitschienensystem 70 an der Vorderwand 71 der Kappe 59 befestigt. Diese Vorderwand 71 sowie die Vorderwand 72 der Kappe 61 sind mit einer   Lufteinlassöffnung   73 bzw. 74 versehen. Die Öffnung 74 ist durch eine durchbrochene Scheibe   74'ab-   gedeckt, die das unbeabsichtigte Eindringen fremder Gegenstände zu den Schleuderrädern und zu dem Motor verhindert. Die die   Schleuderräder   umgebenden Kappen sind also, wie aus der Fig. 2 ersichtlich, 
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 verbunden.

   Dies bringt den Vorteil, dass die Kappen   kein unangenehmes Geräusch   herbeirufen und dass sie von den stromführenden Teilen, da sie ja an dem Ring   37   angebracht sind, elektrisch isoliert sind. 



   Der oberste Teil des Ringes 37 ist mit einer Erhöhung 75 ausgebildet, in der zwei halbkreisförmige   Ausnehmungen   76 vorgesehen sind (Fig. 3). In diesen Ausnehmungen ruhen die Kontaktstifte 77, die zum Anschluss des   Stromzufuhrkabels   dienen. Jeder der Kontaktstifte ist mit einer Ietallschiene 78 
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 An der Innenseite des   Ringes 57   ist der Schalter 79, der zum Ein- und dAusschalten des Motorstromes dient, befestigt. An   die Metallschienen   78 sind die zu dem Schalter und dem Motor leitenden Kabel durch Schrauben 78'angeschlossen. Die rechte Schiene 78 (Fig. 3) und der eine Pol des Schalters sind durch ein Metallband   79'leitend   verbunden.

   Der Schalthebel 80 des Schalters ist durch eine in dem   Ring 57   vorgesehene Öffnung 81 (Fig. 2 und 4) geführt und wird durch einen mit einer Vertiefung 82 ausgebildeten Stab 83 (Fig. 2 und 3) betätigt. In der   Öffnung     81     ist zweckmässig   eine Packung aus Gummi od. dgl. 

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 vorgesehen, gegen die der Hebel 80 gleitet. Der Stab ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich, in Öffnungen in den Seitenwänden der Kappe 28 gelagert und besteht zweckmässig aus dielektrischem Werkstoff, beispielsweise Kunstharz. Beim   Hin-und Herschieben des   Stabes 83 wird der Schalthebel 80 umgelegt und der Strom aus-oder eingeschaltet. Die   Anschlussteile   befinden sieh also in unmittelbarer Nähe des Schalters und bilden mit diesem eine Einheit.

   Die Kappe 28, die durch eine Schraube 84 an dem Ring.' ? befestigt ist, dient nicht zur Lagerung des Handgriffes 26 und zum Abdecken des Schalters und der   Anschlussteile   77, sondern auch als Berührungsschutz für diese letzteren. Aus dem obigen geht hervor, dass sämtliche strom- 
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 Kappen   91,   durch die die   Kohlenbürsten   in der Lage   gehalten werden,   ein wenig hervorstehen und herausgesehraubt werden können. 



   Die Kappe   12   enthält, wie bereits erwähnt, ein   Filter : J'2 (Fig. 2),   das in ihr leicht auswechselbar 
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 und für Bakterien undurchlässigen Werkstoff ausgefüllt sein. Als derartiger Werkstoff kommt vorzugsweise Watte (Baumwolle) in Frage, die, wie seit langem bekannt, Bakterien gut zurückhält. Gegebenenfalls kann das Filter mit einem bakterienabtötenden Stoff versehen sein. Die Kappe 12 ist ferner,   um   
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 beim Anbringen der Kappe in einer   entsprechenden   in der Haube   3     vorgesehenen Führung   96 gleitet. Die obenerwähnten   Kniehebelverschlüsse-36 greifen in   der Betriebslage in an der   Kappe 1. 2 ausgebildete   ringförmige Vertiefungen 97 (Fig 1 und 7) ein. 



   Die   Ausblasöffnung M (Fig.   2) des Saugers ist in einem an der Kappe 12 befestigten ringförmigen Teil 98 vorgesehen. Um die Luft, die aus dem Sauger ausströmt, von   dem Fussboden   abzuleiten, ist der 
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 gossen sein können. 



   Der Staubsauger ist, wie aus dem obigen hervorgeht, in drei Abteilungen getrennt, der den Staubsack aufnehmende Raum, der die beweglichen Teile, d. h. das Motoraggregat aufnehmende Raum und schliesslich der das auswechselbare Bakterienfilter aufnehmende Raum, wobei sämtliche bewegliche und 
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 vollständig elektrisch isoliert und leicht abnehmbar angebracht ist. 



   Gegebenenfalls kann zwischen dem Staubsack und dem Motoraggregat ein weiteres Filter vorgesehen sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrisch angetriebener Staubsauger, vorzugsweise der liegenden Bauart, mit einem innerhalb eines auf einem Stützgestell gelagerten Gehäuses angeordneten Motorgebläseagregat und einem Schalter zum Ein-und Ausschalten des   Motorstromes, dadurch gekennzeichnet,   dass dieses Aggregat mitsamt dem Schalter und sämtlichen andern   stromführenden   Teilen des Staubsaugers direkt an einem zweckmässig ringförmigen Teil aus dielektrischem Werkstoff, beispielsweise Kunstharz, befestigt ist und eine von dem Staubsaugergehäuse leicht entfernbare und elektrisch isolierte Einheit bildet.

Claims (1)

  1. 2. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussteile für das abnehmbare Stromzufuhrkabel an dem Ring befestigt sind.
    3. Staubsauger nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine an dem Ring abnehmbar angeschlossene, mit Durchströmöffnungen für die vom Ventilator angesaugte Luft versehene Haube, die nach Entfernen des Enddeckels des Apparates die stromführenden Teile gegen unbefugte Berührung abdeckt.
    4. Staubsauger nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine den Schalter und die Anschlussteile für das Stromzufuhrkabel abdeckende, zweckmässig an dem Staubsaugergehäuse befestigte Schutzkappe.
    5. Staubsauger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende eines zum Tragen des Staubsaugers vorgesehenen Handgriffes an der Kappe zweckmässig auswechselbar befestigt ist.
AT132321D 1929-06-25 1930-02-25 Elektrisch angetriebener Staubsauger. AT132321B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112970730A (zh) * 2021-04-20 2021-06-18 东北电力大学 一种基于负压真空效应的无害化灭鼠系统

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