AT132446B - Spann- und Schließvorrichtung für Bandeisenbereifungen. - Google Patents

Spann- und Schließvorrichtung für Bandeisenbereifungen.

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AT132446B
AT132446B AT132446DA AT132446B AT 132446 B AT132446 B AT 132446B AT 132446D A AT132446D A AT 132446DA AT 132446 B AT132446 B AT 132446B
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locking
knife
lever
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band iron
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Emil Hoffmann
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Emil Hoffmann
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Spann-undSchliessvorriehtngfürBandeisenbereifungen. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine   Spann-und Sehliessvorrichtung für Bandeisenbereifungen, die   bekannterweise je einen besonderen Hebel zum Spannen und Schliessen des Bandeisenreifens und ferner einen Exzenterhebel zum Aufdrucken einer gerauhten oder geriffelten Zug-oder Spannrolle bei Beginn des Spannens besitzt. 



   Gemäss der Erfindung wird durch Einwirkung des Exzenterhebels auf den   Schliesshebel   beim Niederdrücken des ersteren. also bei Beginn des Spannens, automatisch der Schliessstempel niedergelassen, damit er Band und Hülse während des Spannens bis zur   Versclussbildung   in der richtigen Lage festhält, um durch Verschiebung des Bandeisens oder der Verschlusshülse verursachte Fehlversehlüsse zu vermeiden. Die dazu bestimmte Einwirkung des Exzenterhebels auf den   Schliesshebel   kann z.

   B. in der Weise erfolgen, dass der zum Abheben und Aufdrücken der Zug-oder Spannrolle dienende Exzenterhebel in seiner Ruhelage auch den Stempel der   Schliessvorrichtung   in angehobener Stellung festhält, indem er beispielsweise einen Haken bewegt, der sich in seiner Ruhelage über einen an dem   Schliesshebel   ange- 
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 bei Beginn des Spannens auf die   Verschlusshülse   aufsetzen kann, um sie und das Bandeisen auszurichten und während des Spannens in der richtigen Lage festzuhalten, muss der   Sehliesshebel nach   seiner Freigabe seitens des Exzenterhebels, z. B. mittels eines in seinem Hub begrenzten Federbolzens, etwas angehoben werden. 



   Seitlich der Verschlussstelle ist gemäss der Erfindung ein zweites Messer angebracht, das bei Her- Stellung des Verschlusses durch den niedergedrückten Stempel des Versehliessers auf das überstehende Bandeisenende fest aufgedrückt wird, um letzteres entweder sofort ganz abzutrennen oder so stark einzuschneiden, dass es nach Zurückschieben der   Spann-und Schliessvorrichtung durch   einmaliges Umbiegen an dem Einschnitt abgebrochen werden kann und nicht, wie bei den bekannten   Schliessvorrichtungen,   durch mehrmaliges Hin-und Herbiegen an der Kante der   Verschlusshülse   abgebrochen zu werden braucht, ein Verfahren, das nicht nur mühsam sondern auch zeitraubend ist. Das Abtrennmesser kann an dem Stempel des Verschliessers, z.

   B. an einer schrägen, durch einen seitlichen Ausschnitt geschaffenen Druck-   fläche   desselben, so geführt sein, dass beispielsweise durch eine   Längsversehiebung   desselben sich seine Schnittiefe nach Belieben einstellen lässt. 



   Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Spann- und Schliessvorrichtung für Bandeisenbereifungen dargestellt u. zw. zeigen :
Fig. 1 die   Spann- und Schliessvorrichtung   in ihrer Ruhelage von vorn gesehen, nachdem die beiden übereinanderliegenden Enden eines Bandeisenreifens mit der auf sie aufgeschobenen Versehlusshülse eingeschoben sind. Fig. 2 die Spann- und Schliessvorrichtung im Querschnitt in der Gebrauchslage, Fig. 3 eine Oberansicht der Spann- und Schliessvorrichtung in der aus Fig. 2 ersichtlichen Stellung.

   Fig. 4 das in dem Stempel der   Schliessvorrichtung   befestigte, zum Einschneiden der Verschlussteile dienende Messer von der Seite gesehen, wie es sich auf die   Versehlusshülse   aufsetzt, um diese vor dem   Einschneiden   aus- 
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 tung allein, von hinten gesehen und Fig. 8 einen senkrechten Querschnitt durch die   Schliessvorrichtung.   der rechtwinklig zu dem in Fig. 5 dargestellten Querschnitt liegt. 

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   Die   Spannvorrichtung   besteht in bekannter Weise aus einer an ihrem Umfange gerauhten oder geriffelten und auf einem Exzenter 1 gelagerten Rolle 2, die in ebenfalls bekannter Weise durch einen   Knarrenhebel     3 betätigt wird, nachdem   sie durch Drehung des Exzenters   1.   mittels eines mit einer Handhabe versehenen Hebels 4, auf das über einen   Sattel 5 hinwegleitende   Bandeisen 6 fest   aufgedruckt   worden ist.

   Nachdem der um das Paekstück gelegte Bandeisenreifen 6, auf dessen   übereinanderstossende   Enden die bekannte   VerschluBhülse'/aufgeschoben   wurde, mittels der Spannvorrichtung genügend angezogen ist, werden die Bandeisenenden in der Hülse 7 in bekannter Weise durch Randeinschnitte oder   Eindrücke   festgelegt. Dazu dient der bekannte   senkrecht geführte Stempel ,   in dem ein mit schrägen Schneid- 
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 Exzenter angebrachten Stift   7. 3 erfasst   wird. Auf diese Weise soll der   StempelS bzw, das in   ihm befestigte Messer 9 am Ende der   Rückwärtsbewegung   des Exzenterhebels 11 von dem Bandeisenverschluss abgehoben werden.

   An dem zur Betätigung des Stempels 8 dienenden Exzenterhebel 11 ist ein seitlich 
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 der Spannvorrichtung bewegt wird. greift, wenn sich die beiden Hebel 4 und 11 in ihrer Ruhelage befinden (Fig. 1). Auf diese Weise wird der Stempel 8 der   Schliessvorrichtung   durch den in seiner Ruhelage befindlichen Hebel 4 bzw. den Haken 15 in angehobener Stellung festgehalten. Durch einen in seinem Hub 
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 anhebt, wird der angehobene Stempel 8 bzw. das darin befestigte Messer 9 auf die zur Herstellung des   Bandeisenverschlusses   benutzte   VerschluBhülse 7   gesenkt (Fig. 4).

   Dadurch wird die Verschlusshiilse 7 vor dem Einschneiden des Messers 9 in ihre Längskanten, infolge Einwirkung der schrägen Sehneid-   fläehen   17 des Messers 9 in die Mitte geschoben und festgelegt, damit bei dem dann folgenden Einschneiden beide Längskanten der Hülse und des Bandeisens   gleichmässig   tief   eingeschnitten   werden und kein Fehl-   verseliluss   entsteht. Infolge dieser Wechselwirkung zwischen Spann- und Schliessvorrichtung ist die Handhabung des Apparates sehr einfach.

   Sind die beiden Enden des um das   Paekstiiek   gelegten Bandeisens 6 mit der auf sie aufgeschobenen Hülse 7 von vorn in die Spann- und Schliessvorrichtung eingeschoben (Fig. 1), so wird zunächst der Exzenterhebel4 nach links herumgelegt, um die an ihrem Umfange gerauhte oder geriffelte Zugrolle 2 auf das Bandeisen aufzudrucken. Dabei wird der Stift   14   bzw. Hebel 11 frei und letzterer von dem Federbolzen 16 etwas angehoben. Der Stift   1,'3   bewegt sieh dabei mit dem Doppelexzenter 10 zurück und lässt den angehobenen Stempel 8 mit dem Messer 9 sinken, bis dass letzteres sich fest auf die Hülse 7 aufgesetzt, hiebei die Hülse mit den Bandeisenenden in die Mitte geschoben und die Hülse festgelegt hat.

   Nachdem nunmehr mittels des Knarrenhebels 3 und der Zug-und Spannrolle 2 das Bandeisen genügend fest angespannt ist, wird durch Umlegen des Exzenterhebels 11 nach rechts (Fig. 2), der Bandeisenversehluss fertiggestellt, wobei das Messer 9 die Hülse 7 und die Bandeisenenden in bekannter Weise an beiden Längskanten einschneidet oder einkerbt und der Stempel 8 die Hülse fest zusammendrückt. 



   Seitlich der   Verschlussstelle   ist ein zweites Messer 19 angebracht, dessen vorderes Ende 20 nach oben abgerundet ist, damit es das Einschieben des Bandeisens nicht behindert. Das Messer 19 ist mittels zwei abgeflachten Nocken 21 an einer   schrägen,   durch einen seitlichen Ausschnitt 22 geschaffenen Druckfläche des Stempels 8 so geführt, dass durch   eine'Längsverschiebung   desselben seine Selinittiefe nach 
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 tiefe festgestellt werden soll.

   Das Abtrennmesser 19 wird bei Herstellung des Verschlusses durch den niedergedrückten Stempel 8 des   Verschliessers   auf das überstehende Bandeisenende 6 fest aufgedrückt, wodurch letzteres entweder sofort ganz abgetrennt oder so stark eingeschnitten wird, dass es nach Zurückschieben der   Spann- und Schliessvorrichtung durch   einmaliges Umbiegen an dem Einschnitt abgebrochen werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Spann- und Schliessvorrichtung für Bandeisenbereifungen mit je einem besonderen Hebel zum Spannen und Schliessen des Bandeisenreifens und einem Exzenterhebel zum Aufdrücken einer gerauhten oder geriffelten Zug-oder Spannrolle bei Beginn des Spannens, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Einwirkung des Exzenterhebels   (4)   auf den   Schliesshebel     (11)   beim Niederdrücken des ersteren, also bei Beginn des Spannens, der Sehliessstempel   (8)   mit dem Messer (9) automatisch niedergelassen wird, um Band und Hülse während des Spannens bis zur Verschlussbildung in der richtigen Lage festzuhalten.

Claims (1)

  1. 2. Spann- und Schliessvorrichtung nach Patent-Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen vom Exzenterhebel (4) bewegten Haken (15), welcher während der Ruhestellung des Exzenterhebels über einen am Schliesshebel (11) angebrachten Stift (14) greift, wodurch der an sich bekannte Schliessstempel (8) <Desc/Clms Page number 3> mit dem im Stempel festgehaltenen Messer (9) in angehobener Stellung festgehalten wird, und durch einen in seinem Hub begrenzten Federbolzen (16) der den Sehliesshebel (11) etwas anhebt, wenn der Stift (14) vom Exzenterhebel (4) und dadurch vom Haken (15) freigegeben wird, so dass der Schliessstempel (8) und das Messer (9)
    sieh bei Beginn des Spannens auf die Versehlusshülse niederlassen können.
    3. Spann- und Schliessvorrichtung nach den Patentansprüchen 1 und 2, mit einem seitlich der Ver- schlussstelle angebrachten Messer, das bei Herstellung des Verschlusses durch den Stempel auf das überstehende Bandeisenende fest aufgedruckt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (19) an dem Stempel (8) an einer schrägen, z. B. durch einen seitlichen Ausschnitt (22) geschaffenen Druckfläche desselben, so geführt ist, dass sich die Schnittiefe des Messers durch Längsverschiebung desselben nach Belieben einstellen lässt. EMI3.1
AT132446D 1931-11-26 1931-11-26 Spann- und Schließvorrichtung für Bandeisenbereifungen. AT132446B (de)

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