CH158409A - Spann- und Schliessvorrichtung für Bandeisenbereifungen. - Google Patents

Spann- und Schliessvorrichtung für Bandeisenbereifungen.

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CH158409A
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Hoffmann Emil
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Hoffmann Emil
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00—Bundling articles
    • B65B13/18—Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24—Securing ends of binding material
    • B65B13/34—Securing ends of binding material by applying separate securing members, e.g. deformable clips
    • B65B13/345—Hand tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Spann- und Schliessvorrichtung für     Bandeisenbereifungen.       Gegenstand .der Erfindung ist eine     Spann-          und    Schliessvorrichtung für     Bandeisenberei-          fungen,    die     bekannterweise    je einen beson  deren Hebel zum Spannen und zum Schliessen  des     Bandeisenreifens    und ferner einen     Exzen-          terhebel    zum Aufdrücken einer geraubten  oder geriffelten Zug- oder Spannrolle bei  Beginn des     Spannens    besitzt.  



  Gemäss der Erfindung wird durch Ein  wirkung des     Exzenterhebels    auf den Schliess  hebel beim     I1Tiederdrücken    des ersteren, also  bei Beginn des     Spannens,    automatisch der  Schliessstempel niedergelassen, damit er Band  und Hülse während des     Spannens    bis zur       Verschlussbildung    in der richtigen Lage fest  hält, um durch Verschiebung des Bandeisens  oder der     Verschlusshülse    verursachte Fehlver  schlüsse zu vermeiden.

   Die dazu bestimmte       Einwirkung    des     Exzenterhobels    auf den  Schliesshebel kann zum Beispiel in der Weise  erfolgen, dass der zum Abheben und Auf  drücken der Zug- oder Spannrolle dienende       Exzenterhebel    in seiner Ruhelage auch den  Stempel der Schliessvorrichtung in angeho-         bener    Stellung festhält, indem er beispiels  weise einen Haken bewegt, der sich in seiner  Ruhelage über einen an dem Schliesshebel an  gebrachten Stift legt. Damit sich aber dann  der angehobene Schliessstempel     bezw.    das  darin befestigte Messer bei Beginn des     Span-          nens    auf die     Verschlusshülse    aufsetzen kann.

    um sie und das Bandeisen auszurichten und  während des     Spannens    in der richtigen Lage  festzuhalten, muss der Schliesshebel nach sei  ner Freigabe seitens des     Exzenterhebels,    zum  Beispiel     mittelst    eines in seinem Hub be  grenzten Federbolzens, etwas angehoben wer  den.  



  Seitlich der     Verschlussstelle    ist     zweek-          mässigerweise    ein zweites Messer angebracht,  das bei Herstellung .des Verschlusses durch  den niedergedrückten Stempel des     Verschlie-          ssers    auf das überstehende     Bandeisenende    fest  aufgedrückt wird, um letzteres entweder so  fort ganz abzutrennen oder so stark einzu  schneiden, dass es nach Zurückschieben der  Spann- und Schliessvorrichtung durch ein  maliges Umbiegen an dem Einschnitt ab-      gebrochen werden kann und nicht, wie bei  den bekannten Schliessvorrichtungen,

   durch  mehrmaliges Hin- und     Herbiegen    an der  Kante der     Versohlusshülse    abgebrochen zu  werden braucht, ein Verfahren, das nicht nur  mühsam, sondern auch zeitraubend ist. Das       Abtrennmesser    kann an dem Stempel des       Verschliessers,    zum Beispiel an einer schrä  gen, durch einen seitlichen     Ausschnitt    ge  schaffenen Druckfläche desselben, so geführt  sein, dass beispielsweise durch eine Längs  verschiebung desselben sich seine Schnittiefe  nach Belieben einstellen lässt.  



  Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform der neuen Spann- und       Schliessvorrichtung    für     Bandeisenbereifungen     dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 die Spann- und Schliessvorrichtung  in ihrer Ruhelage von vorn gesehen, nach  dem die beiden übereinander liegenden Enden  eines     Bandeisenreifens    mit der auf sie auf  geschobenen     Verschlusshülse    eingeschoben  sind,       Fig.    2 die Spann- und     Schliessvorrichtung     im Querschnitt in der Gebrauchslage,       Fig.    3 eine Oberansicht der Spann- und  Schliessvorrichtung in der aus     Fig.    2 ersicht  lichen Stellung,

         Fig.    4 -das in dem Stempel der Schliess  vorrichtung befestigte, zum Einschneiden der       Verschlussteile    dienende Messer von der Seite  gesehen, wie es sich auf die     Verschlusshülse     aufsetzt, um diese vor dem     Einschneiden    aus  zurichten und festzulegen,       Fig.    5 einen senkrechten Querschnitt  durch die Schliessvorrichtung allein, in grö  sserem     Massstabe,    vor Herstellung des Ver  schlusses,       Fig.    6 die     Verschlussstelle        einer    Band  eisenbereifung nach Herstellung des Ver  schlusses von vorn gesehen, in grösserem       Massstabe,

            Fig.    7 die Schliessvorrichtung allein, von  hinten gesehen, und       Fig.    8 einen senkrechten     Querschnitt     durch die Schliessvorrichtung, der rechtwink  lig zu dem in     Fig.    5 -dargestellten Querschnitt  liegt.

      Die Spannvorrichtung besteht in bekann  ter Weise aus einer an ihrem Umfange     ge-          rauhten    oder geriffelten und auf einem Ex  zenter 1 gelagerten Rolle 2, die in ebenfalls  bekannter Weise durch einen     gnarrenhebel    8  betätigt wird, nachdem sie durch Drehung  des Exzenters 1, mittelst eines mit einer  Handhabe versehenen Hebels 4, auf das über  einen     Sattel    5 hinweggleitende Bandeisen 6       fest    aufgedrückt worden ist.

   Nachdem der  um das Packstück gelegte     Bandeisenreifen    6,  auf dessen     tibereinanderstossende    Enden die  bekannte     Verschlusshülse    7 aufgeschoben  wurde, mittelst der Spannverrichtung genü  gend angezogen ist, werden die     Bandeisen-          enden    in der Hülse 7 in bekannter Weise  durch Randeinschnitte oder Eindrücke fest  gelegt. Dazu dient der bekannte, senkrecht  geführte Stempel 8, in dem ein mit schrägen       Schneidflächen    17 versehenes Messer 9 aus  wechselbar befestigt ist. Zur     Betätigung    des  Stempels 8 dient ein Doppelexzenter 10, das  durch einen Hebel 11 bewegt wird und auf  in dem Stempel 8 gelagerte Rollen 1$ ein  wirkt.

   Ein Mittelsteg des Stempels 8, wel  cher der Rollenachse als Stützbrücke dient,  besitzt eine hakenförmige Verlängerung 12,  die beim Zurücklegen des     Exzenterhebels    11  nach links, von einem an dem Exzenter an  gebrachten Stift 18 erfasst wird. Auf diese  Weise soll der Stempel 8     bezw.    das in ihm  befestigte Messer 9 am Ende der Rückwärts  bewegung des     Exzenterhebele    11 von dem       Bandeisenverschluss    abgehoben werden.

   An  dem zur Betätigung des Stempels 8 dienen  den     Exzenterhebel    11 ist ein seitlich vor  stehender     Stift    14 angebracht, über den ein  Haken 15, der     zwangläufig    durch den Ex  zenterhebel 4 der Spannvorrichtung bewegt  wird, greift, wenn sich die beiden Hebel 4  und 11 in ihrer Ruhelage befinden     (Fig.    1).  Auf diese Weise wird der Stempel 8 der  Schliessvorrichtung durch den in seiner  Ruhelage befindlichen Hebel 4     bezw.    den  Haken 15 im Verein mit dem Zapfen 14 in  angehobener Stellung festgehalten.

   Durch  einen in seinem Hub begrenzten Federbolzen  16, der nach Freigabe des     Stiftes    14 durch      den Haken 15 den Hebel 11 etwas anhebt,  wird durch     Freigabe    des Hakens 12 durch  den Stift 13 der angehobene Stempel 8     bezw.     das darin     befestigte    Messer 9 auf die zur  Herstellung des     Bandeisenverschlusses    be  nutzte     Verschlusshülse    7 gesenkt     (Fig.    4).

    Dadurch wird die     Verschlusshülse    7 vor dem  Einschneiden des Messers 9 in .ihre Längs  kanten, infolge     Einwirkung    der schrägen       Schneidflächen    17 des     Messers    9 in die Mitte  geschoben und festgelegt, damit bei dem dann  folgenden Einschneiden beide Längskanten  der Hülse und des Bandeisens gleichmässig  tief eingeschnitten werden und kein Fehl  verschluss entsteht. Infolge dieser Wechsel  wirkung zwischen Spann- und Schliessvor  richtung ist die Handhabung des Apparates  sehr einfach.  



  Sind die beiden Enden des um das Pack  stück gelegten Bandeisens 6 mit der auf sie       aufgeschobenen    Hülse 7 von vorn in die  Spann- und Schliessvorrichtung eingeschoben       (Fig.    1), so wird zunächst der     Exzenterhebel     4 nach links herumgelegt, um die an ihrem  Umfange gerauhte oder geriffelte Zugrolle 2  auf das Bandeisen aufzudrücken. Dabei wird  der Stift 14     bezw.        Hebel    11 frei und letzterer  von dem Federbolzen 16 etwas angehoben.

    Der Stift 13 bewegt sich dabei mit dem  Doppelexzenter 10 zurück und lässt den an  gehobenen Stempel 8 mit dem Messer 9 sin  ken, bis     da.ss    letzteres sich fest auf die Hülse  7 aufgesetzt, hierbei die Hülse mit den Band  eisenenden in die     Mitte    geschoben und die  Hülse festgelegt hat.

   Nachdem nunmehr     mit-          telst    des     Knarrenhebels    3 und der Zug- und  Spannrolle 2 das Bandeisen genügend fest  angespannt ist, wird durch Umlegen des Ex  zenterhebels 11 nach rechts     (Fig.    2), der       Bandeisenverschluss    fertiggestellt, wobei das  Messer 9 die Hülse 7 und die     Bandeisenenden     in bekannter Weise an beiden Längskanten  einschneidet oder einkerbt und der     Stempel    8  die Hülse fest zusammendrückt.  



  Seitlich der     Versohlussstelle    ist ein zwei  tes Messer 19 angebracht, dessen vorderes  Ende 20 nach oben     albgerundet    ist, damit es    das Einschieben des Bandeisens nicht behin  dert. Das Messer 19 ist mittelst zweier an  ihm festen abgeflachten Nocken 21 an einer  schrägen, durch einen seitlichen Ausschnitt  22 geschaffenen Druckfläche des Stempels 8  so geführt, dass durch eine Längsverschie  bung des Messers seine Schnittiefe nach Be  lieben einstellbar ist. Bei der auf der Zeich  nung dargestellten Ausführungsform dient  eine Teilscheibe 23, die auf einen in dem  Körper der Schliessvorrichtung festsitzenden  Gewindebolzen 24 als Laufmutter sitzt und  in einen Einschnitt 25 des Messers 9 ein  greift, zur Längsverschiebung des Messers.

    zwecks Einstellung seiner Schnittiefe. 26 ist  eine     Arretierschrauibe,    womit die Teilscheibe  23 nach Einstellung der Schnittiefe fest  gestellt werden soll. Das     Abtrennmesser    19  wird bei Herstellung des Verschlusses durch  den niedergedrückten Stempel 8 des     Ver-          schliessers    auf das überstehende     Bandeisen-          ende    6 fest aufgedrückt, wodurch letzteres       entweder    sofort ganz abgetrennt oder so  stark eingeschnitten wird. dass es nach Zu  rückschieben der Spann- und Schliessvorrich  tung durch einmaliges Umbiegen an .dem  Einschnitt     abgebrochen    werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spann- und Schliessvorrichtung für Band eisenbereifungen, mit je einem besonderen Hebel zum Spannen und zum Schliessen des Bandeisenreifens und einem Exzeuterhebel zum Aufdrücken einer gerauhten oder gerif felten Zug- oder Spannrolle bei Beginn des Spannens,dadurch gekennzeichnet, dass durch Einwirkung des Exzenterhebels (4) auf den Schliesshebel (11) beim Niederdrücken des ersteren, also bei Beginn ,des Spannens, der Schliessstempel (8) mit einem Messer (9) automatisch niedergelassen wird,
    um Band und Hülse während des Spannens bis zur Verschlussbildung in der richtigen Lage fest zuhalten. UNTTERANSPRüCHE 1. Spann- und Schliessvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Abheben und Aufdrücken der Zug- oder Spannrolle (2) dienende Exzen- terhebel (4) derart ausgebildet ist, dass er in seiner Ruhelage auch den Schliessstem pel (8) mit Messer (9) in angehobener Stellung festhält, und dass ferner, damit sich der angehobene Schliessstempel (8) mit dem Messer (9)
    beim Beginn des Span- nens auf die Verschlusshülse aufsetzen kann, der Schliesshebel (11) nach seiner Freigabe durch den Exzenterhebel (4-) etwas angehoben wird. 2.
    Spann- und Schliessvorrichtung nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke, den Schliessstempel (8) mit dem Messer (9) in angehobener Stel lung festzuhalten, der Exzenterhebel (4) mit einem Haken (15) zwangläufig ver bunden ist, der sich in seiner Ruhelage über einen an dem Schliesshebel (11) an gebrachter Stift (14) legt, wobei ein in seinem Hub begrenzter Federbolzen vor handen ist, welcher den Schliesshebel (11) nach seiner Freigabe durch den Exzenter hebel (4) etwas abhebt, damit sich der Schliessstempel (8) mit dem Messer (9) auf die Verschlusshülse aufsetzen kann. 3.
    Spann- und Schliessvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich der Verschlussstelle ein Messer (19) angebracht ist, das bei Herstellung des Verschlusses durch den niedergedrück ten Stempel (8) des Verschliessers auf das überstehende Bandeisenende fest auf gedrückt, wird, um letzteres entweder so fort ganz abzutrennen oder so stark ein- zuschneiden, dass es nach Zurückschieben der Spann- und Schliessvorrichtung,
    durch leichtes Umbiegen an dem Einschnitt ab gebrochen werden kann. 4. Spann- und Schliessvorrichtung nach Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtrennmesser (19) an dem Stem pel (8) so geführt ist, dass sich seine Schnittiefe nach Belieben einstellen lässt. 5.
    Spann- und Schliessvorrichtung nach Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtrenumesser (19) an einer schrägen, durch einen seitlichen Aus schnitt (22) geschaffenen Druckfläche des Stempels (8) geführt ist, und die Schnitt- tiefe des Abtrennmes.sers durch eine Längsverschiebung desselben einstellbar ist.
CH158409D 1931-11-26 1931-11-26 Spann- und Schliessvorrichtung für Bandeisenbereifungen. CH158409A (de)

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