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Silberspül- und Waschmaschine.
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gestellt. Fig. 1 ist eine Vorderansicht. Fig. 2 ist eine Draufsicht. Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt. Fig. 4 ist ein Längsschnitt der Ausführung 1. Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt und Fig. 6 ist ein Querschnitt der Ausführung 2.
Ausführung l : In einem Behälter fisteln Einsatzbehälter angeordnet. Der Einsatzbehälter 2 ist von einer Schiene J umgeben, welche den Abschluss nach unten im Behälter 1 bewirkt. Der Boden und der untere Teil der Seitenwände des Behälters 2 bestehen aus einem Drahtgeflecht 4. Der mittlere Teil 5 der Seitenwände des Behälters 2 ist eine Eisenblechumrahmung und reicht bis unter die Einmündung
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aus Drahtgeflecht 7 hergestellt. Im Einsatzbehälter 2 ist eine Elektrodenplatte 8 angeordnet, auf welcher das Silbergeschirr 9, 91 und 92 liegt. Der Boden des Behälters 1 wird mittels der elektrischen Heizvorrichtungen 10, 101 und 102 beheizt. Die Zwischenräume zwischen den Heizvorrichtungen sind mit keramischer Isoliermasse ausgefüllt.
Der Behälter 1 ist zweckmässig auf einem Gestell oder Fuss 12 befestigt. In der Elektrodenplatte 8 befinden sieh die Bohrungen M, und jazz
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der unmittelbaren, starken Beheizung durch die Heizvorrichtungen 10, 101, 102 ist die Waschflüssigkeit schnell auf den Siedepunkt erhitzt. Der Einsatzbehälter 2 mit der Elektrodenplatte 8 wird nun eingesetzt und das zu spülende und polierende Silbergeschirr eingelegt, u. zw. derartig, dass es mit seinem Hohlraum auf der Elektrodenplatte liegt und der Boden des Silbergeschirrs nach oben zeigt.
Die heisse Wasehflüssigkeit fliesst nun durch die Bohrungen 13, 131 und 132 in den Hohlraum zwischen dem Boden und die Gesehirrteile sowie die Elektrodenplatte, wo sie sich immer wieder abkiilllt und von der fortwährend nachfolgenden heissen Waschflüssigkeit nach der Seite und schliesslich wieder nach unten verdrängt wird. Das an dem Silbergeschirr anhaftende Fett und die SpeiserÜckstäl1de lösen sich nun los und setzen sich teilweise, sofern sie mit der Elektrodenplatte in Berührung kommen, auf die Oberfläche der letzteren fest, während die übrigen Schmutzteile zunächst in die Höhe steigen, um alsdann durch die Umlaufrohre der unteren Fläche der Elektrodenplatte 8 zugeführt zu werden, wo sie sieh alsdann festsetzen.
Dadurch, dass nun die heisse Waschflüssigkeit fortwährend zwischen der Elektrodenplatte 8 und dem Silbergeschirr umläuft, übt die erstere durch ihre Reibung eine polierende Wirkung aus, so dass das Silbergeschirr hochglanzpoliert wird. Durch das fortwährende Emporsteigen der Waschflüssigkeit wird das Silbergeschil1'9, 91 und 92 ebenfalls stark erhitzt und überträgt die Wärme nach oben, wodurch die darüber befindliche Waschflüssigkeit ebenfalls beinahe auf den Siedepunkt erhitzt wird. Da nun die Bohrungen 13, 131 und 132 in der Elektrodenplatte 8 derartig angeordnet sind, dass die emporsteigende Wasehflüssigk. eit zuerst die Mitte des Silbergeschirrs 9, 91 und 92 berührt, so ist diesem in der Mitte am wärmsten.
Die Folge davon ist, dass die Waschflüssigkeit oberhalb des Silbergesehim mehr erhitzt wird als seitlich. Die mittlere Waschflüssigkeit steigt daher schneller in die Höhe. Durch das Drahtgeflecht 4 steigt ebenfalls erhitzte Wasehflüssigkeit in die Höhe und folgt gleichfalls der nun eingetretenen Strömung nach der Mitte zu über den Boden und die Seitenwände des Silbergeschirrs hinweg nach der Oberfläche der Waschflüssigkeit, wo sich letztere wieder abkühlt und dann wieder durch die Umlaufrohre 6, 61, 62, 63, 64 und 65 in den Zwischenraum zwischen dem Boden des Behälters 1 und des Einsatzbehälters 2 zur neuen Erhitzung geführt wird. Das Spülen und Polieren des Si1bergeschim ; erfolgt innerhalb weniger Minuten.
Der Umlauf der Waschflüssigkeit ist auf der Zeichnung durch Pfeile angezeigt.
Ausführung 2 : An dem Behälter 14 sind die Umlaufrohre M, 151, 152, 153, 154 und 155 befestigt.
Der Behälter *M ist von einem Isoliermantel16 umgeben. Zum oberen Abschluss dient der isolierende Deckeln. Im Behälter 14 befinden sich der mit vielen Durchbohrungen versehene Wäscheniederhalter JS und die Bodenplatte 19. Die Bodenplatte 19 ist mit Bohrungen 20, 201 und 2 versehen. Damit zwisclen dem Boden des Behälters 14 und der Bodenplatte 19 ein Zwischenraum 24 entsteht, ist letztere mit einem Rand 21 versehen. Der Boden des Behälters 14 wird mittels der Heizvorrichtungen 22, 221, 222 elektrisch beheizt. Zum Festhalten de. s Wäscheniederhalters 18 sind die Nocken 23 und 231 angebracht.
Die Arbeitsweise ist folgende : Nachdem die Bodenplatte 19 in den Behälter 14 eingelegt ist, wird zuerst eine kleinere Menge Wasser eingefüllt. Alsdann werden die zum Waschen erforderlichen
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niederhalter 18 gerade noch unter die Nocken 23 und 231 schieben lässt. Alsdann wird so viel Wasser nachgefüllt, bis die oberen Öffnungen der Umlaufrohre 15, 151, 152, 153, 154 und 155 unter Waschflüssigkeit stehen. Hierauf wird der elektrische Strom eingeschaltet. Da der Zwischenraum 24 zwischen der Bodenplatte 19 und dem Boden des Behälters 14 sehr klein ist, so befindet sich in demselben auch nur eine kleine Menge Wasehflüssigkeit. Diese erhitzt sich sehr schnell und steigt nach oben, wobei die eingelegte Wäsche fortwährend durchflutet wird.
Das obere Wasser fliesst durch die Umlaufrohre 15, 151, 152, 153, 154, und 155 fortwährend in den Zwischenraum 24.
Da nun die Bodenplatte 19 über dem Einlauf der Umlaufrohre keine Durchbohrungen hat, so ist die Waschflüssigkeit gezwungen, ihren Weg über die elektrischen Heizvorrichtungen 22, 221 und 222
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steigt und die Wäsche durchflutet. Sobald der obere Spiegel der Waschflüssigkeit ebenfalls auf dem Siedepunkt angelangt ist, ist der Waschprozess beendet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Silberspül-und Waschmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Behältern l (1 und : 2) bzw. am Boden des Behälters (16) je eine Bodenplatte (8 bzw. 19) in einem einen Zwischenraum lassenden Abstande angeordnet sind und dass die Umlaufrohre in diesen Zwischenraum im, vorzugsweise mit elektrischen Heizvorriehtungen ausgestatteten Boden des Aussenbehälters bzw. des Behälters (16) einmünden, wodurch die im Innern des Behälters (2, 16) emporsteigende und im Kreislauf nach unten gelangende heisse Waschflüssigkeit neuerlich erwärmt wird.
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