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Luftreiniger für Fahrzeugmotoren.
Die Erfindung bezieht sich auf Luftreiniger für Fal1I'Zeugmotoren, bei denen die vom Vergaser angesaugte Verbrennungsluft vorher durch Wasser geleitet wird, um sie vom Staube und andern Verunreinigungen zu befreien.
Es sind bereits derartige Luftreiniger bekannt, bei denen der Weg, den die Luft durch das Wasser hindurch zu nehmen gezwungen wird, stets von gleicher Länge ist, indem er von einem Wasserverschlusse gebildet wird, der durch Schwimmer in gleichbleibender Tauchtiefe unter der Wasseroberfläche
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Der Erfindung nach wird nun ein solcher schwimmender Wasserverschluss auch noch von den Schaukel- und Schüttelbewegungen des Fahrzeuges in wirksamster Weise unabhängig gemacht, indem er innerhalb einer ihn enge umschliessenden Tauehglocke eingebaut ist, die einen zweiten Wasserverschluss bildet, so dass sich die Schwankungen der Wasseroberfläche im Wasserbehälter auf den schwimmenden Wasserverschluss nicht mehr übertragen können.
Dieser unbewegliche Wasserverschluss scheidet ausserdem auch noch den Wasserbehälter vom Luftbehälter in der Weise ab, dass die durch ein Rohr aus dem Kurbelkasten und aus dem Wechselgetriebegehäuse in den Luftbehälter geführten Öldämpfe das Wasser im Wasserbehälter nicht verunreinigen können.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiele dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die allgemeine Anordnung des Luftreinigers an einem Zugwagen. Fig. 2 ist eine Oberansicht des Luftreinigers, bei dem einzelne Teile entfernt und weggebrochen gedacht sind, um in das Innere Einblick zu gewinnen. Fig. 3 ist ein senkrecht geführter Schnitt in der Ebene 3-3 der Fig. 2, und Fig. 4 ist ein senkrecht geführter Schnitt in der Ebene 4-4 der Fig. 3.
Der Luftreiniger besteht aus einem Wasserbehälter 15 und einem darüber befindlichen Luftbehälter 40. In der Mitte des Bodens des Wasserbehälters ragt ein Rohrstutzen 16 von quadratischem Querschnitte senkrecht aufwärts, der als Lufteinlass dient. Oben hat der Wasserbehälter 15 eine grosse kreisrunde Öffnung 18, über die der Luftbehälter 40 gestülpt ist.
An einer Seite des Wasserbehälters 15 ist ein Füllstutzen 19 angegossen, der mit einem Deckel 20 verschlossen wird. Dieser ist mittels eines Bolzens 59 am Füllstutzen19 drehbar gelagert und mit einem
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mit Schraubverschluss 25-28 und Dichtung 60.
Ein quadratisches Rohr 29, oben mit einem Deckel 30 verschlossen, ist über den Lufteinlassstutzen. ? gestülpt und am unteren Ende mittels Träger 31 mit den Schwimmern 32 fest verbunden. Diese Schwimmer sind so bemessen, dass das untere Ende 33 des Rohres 29 nur wenig unter den Wasserspiegel des Behälters 15 eintaucht. Zwischen dem Lufteinlassstutzen 16 und dem Rohre 29 ist ausreichend Zwischenraum 61 für den Luftdurchtritt vorhanden. Das Rohr 29 bildet auf diese Weise mit seinem unteren, in das Wasser tauchenden Rande für die durch den Einlassstutzen 16 und den Zwischenraum 61 eintretende Luft einen Wasserverschluss, der sich dank der Schwimmer 32 mit dem Wasserspiegel im Wasserbehälter zugleich senkt.
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Der Luftbehälter 40 besteht'aus einem über die Öffnung 18 gestülpten Napfe, der mit seiner - Flansèhè 41 auf dem Rande der Öffnung 18 angeschraubt ist. Dazwisehengeklemmt ist ein Spritzbleeh 37, das mit einer quadratischen Öffnung 38 zur Führung des Rohres 29 und mit einer grösseren Anzahl von Luftlöchern 39 versehen ist.
Unterhalb dieses Spritzbleches 37 ist nun erfindungsgemäss noch eine besondere Seheidewand 35 mit ihrer oberen Flansche 36 zwischen dem Spritzbleehe 37 und dem Rande der Öffnung 18 eingeklemmt und umschliesst mit ausreichendem Spielräume die Schwimmer 38 samt dem Rohre 29 ; sie taucht mit ihrem unteren Rande so tief in den Wasserbehälter, dass dieser Rand noch unter den tiefsten Wasserspiegel reicht, bei dem der schwimmende Wasserversehluss noch wirksam sein kann. Diese Laxe des Wasserversehlusses ist in Fig. 3 in striehlierten Linien eingezeichnet.
Die Schaukelbewegungen der Wasseroberfläche können sieh daher nicht auf den von der Scheidewand umschlossenen Teil der Wasseroberfläche übertragen, so dass sich der schwimmende Wasserverschluss praktisch in ruhigem Wasser befindet. Der untere Rand des Rohres 29 taucht daher in stets gleiche Tiefe unter den Wasserspiegel, so dass die Ansaugluft, die ihren Weg durch den Einlassstutzen. 16, den Zwisehenraum 61, dann durch das Wasser selbst in den Luftraum innerhalb der Scheidewand 3. 3 und durch die Löcher 39 des Spritzbleehes 37 in den Luftbehälter 40 und aus diesem durch das Rohr 42 in den Vergaser nimmt. unter allen Umständen einen Wasserwiderstand von stets gleichbleibender Höhe der Wassersäule zu überwinden hat.
Ein wesentlicher Vorteil der dargestellten Anordnung der Scheidewand 35 ist darin gelegen, dass
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während des Betriebes gestattet, ohne dass ungewaschene Luft durch den Füllstutzen 19 unmittelbar in den Luftbehälter 40 gelangen könnte.
Im Zusammenhange mit der Anordnung der Scheidewand 35 steht aber noch eine weitere Einrichtung. In dem Wasserbehälter 15 ist hinten ein Gehäuse 46 für die Steuerungsteile des Fahrzeuges eingebaut. Dieses Gehäuse ist unten offen und mit dieser Öffnung auf das Wechselgetriebegehäuse 13 (Fig. 1) des Fahrzeuges aufgesetzt, das seinerseits wieder mit dem Kurbelkasten des Motors 10 in offener Verbindung steht.
Die in diesen Räumen entstehenden Oldämpfe können nun durch das Gehäuse 46 und einen oben an ihm angebrachten Rohrstutzen 53 hindurch durch die Saugwirkung des Motors in den Luftbehälter 40 und weiter in den Vergaser gezogen werden, wo sie zur anreicherung des Verbrennungs-
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Scheidewand 35 verhindert nun, dass die öligen Dämpfe mit dem Reinigungswasser in Berührung kommen, sich darin abscheiden und die Tätigkeit des schwimmenden Wasserverschlusses durch Verschmutzen lahmlegen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Luftreiniger für Fahrzeugmotoren, bei dem die Luft durch einen schwimmenden Wasserverschluss hindurch in einen Vorratsbehälter gesaugt wird, gekennzeichnet durch einen zweiten unbeweglichen Wasserverschluss (35), der zwischen der Wassereinfüllöffnung des Wasserbehälters (1. 5) und dem schwimmenden Wasserverschlusse (29, 33) angeordnet ist und noch unter den tiefsten Wasserspiegel reicht, bei dem der schwimmende Wasserversehluss noch wirksam ist.
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