AT132632B - Verfahren zur Befestigung von Isolatoren auf der Stütze und zur Verbindung der Einzelteile von Isolatoren miteinander. - Google Patents
Verfahren zur Befestigung von Isolatoren auf der Stütze und zur Verbindung der Einzelteile von Isolatoren miteinander.Info
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Description
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Verfahren zur Befestigung von Isolatoren auf der Stütze und zur Verbindung der Einzelteile von
Isolatoren miteinander.
Beim Zusammenbau von Isolatoren und andern aus mehreren Teilen bestehenden Porzellankörpern wird entweder Kitt oder der Hanfwiekel verwendet. Kitt, insbesondere Zementkitt, weist die bekannten Nachteile des Treibens auf, auch fehlt ihm die Elastizität. Der Hanfwiekel ist elastisch, ergibt
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von Leinöl oder Leinöl in Verbindung mit Mennige. Hiedurch wird der Hanf vor den atmosphärischen Einflüssen mehr oder weniger geschützt, und es wird auch eine Verfestigung des Wickels in sich erreicht.
Diese Verfestigung genügt jedoch nicht den in vielen Fällen auftretenden Beanspruchungen.
Erfindungsgemäss wird daher die Verfestigung des Hanfwiekels auf andere Weise erreicht, nämlich durch Tränkung des Hanfwickels mit Kunstharz, das durch Wärme in bekannter Weise in seine höhere Form übergeführt wird. Wird dafür gesorgt, dass der Hanfwiekel vollständig mit Kunstharz durchdrungen wird, d. h. dass überall in den Hanfwickeln Teilchen von Kunstharz eingelagert sind, so ergibt sich nach der Überführung des Kunstharzes in seine höhere Form ein Zwischenkörper zwischen den zu verbindenden Teilen (Isolator und Stütze oder die Einzelglocken des Isolators oder ineinandergesteckte Rohre), der grosse Festigkeit hat, elastisch ist und den atmosphärischen Einflüssen widersteht. Das Verfahren könnte in verschiedener Weise durchgeführt werden.
Beispielsweise kann zur Durchsetzung des Hanfwiekels auch Kunstharz in gelöster Form (z. B. gelöst in Azeton oder Alkohol oder andern geeigneten Lösungsmitteln) Verwendung finden oder eine Lösung, die unter dem Handelsnamen Margalit oder Midosit bekannt ist. Mit dieser Flüssigkeit wird der Hanfwickel getränkt, entweder nachdem er fertig aufgewickelt ist oder indem beim Aufwickeln zwischen die einzelnen Lagen fortwährend etwas von der Flüssigkeit gebracht wird. Dann werden die Teile aufeinandergesetzt, wonach unter Umständen noch von den freien Stirnflächen her eine weitere Tränkung erfolgen kann, gegebenenfalls unter Druck, um etwa noch verbliebene Hohlräume mit dem Tränkungsmittel auszufüllen, und schliesslich wird der ganze Körper, z.
B. der Isolator, in einen Wärmofen gebracht, in dem durch Anwendung der entsprechenden Temperatur das Kunstharz in seine höheren Stufen übergeführt wird ; die zusätzliche Tränkung von den Stirnseiten her ergibt nebenbei einen guten Feuchtigkeitsabschluss.
Oder aber man verwendet das unter dem Namen Bakelit bekannte Kunstharz in Pulverform. Das Pulver wird beim Aufwickeln der Hanfsehieht fortwährend zwischen die einzelnen Lagen gestreut, unter Umständen nach Bestreichung der Lagen mit einem geeigneten Klebstoff, oder mit Margalit, und der fertig zusammengebaute Körper wieder in den Wärmofen gebracht, um der zur Überführung des Kunstharzes in die gewünschte Stufe erforderlichen Temperatur während der nötigen Zeitdauer ausgesetzt zu werden.
Eine derartige von Kunstharz durchsetzte Hanfsehicht als Verbindungselement zwischen den Einzelteilen von Isolatoren beliebiger Art weist sehr grosse Festigkeit auf, viel grösser, als sie durch den Hanfwickel allein oder durch einen mit Leinöl oder mit Leinöl und Mennige behandelten Hanfwickel zu erzielen ist. Wenn beispielsweise bei einem bestimmten Stützenisolator bei normaler Aufhanfung mit
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Festigkeit als Margalit, ist aber entsprechend teurer, so dass es in erster Linie für Sonderausführungen praktisch in Frage kommen dürfte.
Es sei bemerkt, dass Kunstharz zur Befestigung des Klöppels in Hängeisolatoren schon vorgesehlagen wurde. Nach diesem Vorschlag sollte aber das Kunstharz allein, nicht, wie nach der Anmeldung, als Tränkungsmittel für Hanf Verwendung finden. Auch ist schon vorgeschlagen worden, den Hanfwiekel zur Befestigung von Isolatoren auf der Stütze neben der Bestreichung mit Leinöl und Mennige mit Kolophonium zu bestreuen, also einem Naturharz. Aber hiedureh lässt sich die Festigkeit in keiner Weise
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Die Erfindung ist anwendbar auf Isolatoren aller Art, z. B. Stützisolatoren. Mehrrohrdurchführungen oder sonstige Isolatorkombinationen.
Anstatt des Hanfs könnte selbstverständlich auch ein anderes ähnliches Fasermaterial Verwendung finden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Befestigung von Isolatoren auf der Stütze und zur Verbindung der Einzelteile von Isolatoren miteinander, mit Hilfe eines harzgetränkten Wickels aus Hanf oder anderm Faserstoff, dadurch gekennzeichnet, dass als Tränkungsmittel für den Faserstoffwickel Kunstharz verwendet und dieses nach Vereinigung der zu verbindenden Teile in an sich bekannter Weise durch Wärme in seine höhere Form übergeführt wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Faserstoffwickel nach dem Aufwickeln auf einen der beiden miteinander zu verbindenden Isolatorteile mit einer Kunstharzlösung getränkt wird.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Faserstoffwickel während des Aufwickelns Lage für Lage mit einer Kunstharzlösung getränkt wird.4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass während des Aufwickelns des Faserstoffwiekels Kunstharz, z. B. Bakelit, in Pulverform in die einzelnen Lagen eingestreut wird. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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