AT132726B - Extraktionsapparat zum Ausziehen von Inhaltstoffen, z. B. Alkaloiden, wie Coffein, aus Pflanzen und Pflanzenteilen. - Google Patents

Extraktionsapparat zum Ausziehen von Inhaltstoffen, z. B. Alkaloiden, wie Coffein, aus Pflanzen und Pflanzenteilen.

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AT132726B
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Authority
AT
Austria
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plants
caffeine
drum
sieve
alkaloids
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English (en)
Inventor
Eduard Adolph Closmann
Original Assignee
Eduard Adolph Closmann
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23FCOFFEE; TEA; THEIR SUBSTITUTES; MANUFACTURE, PREPARATION, OR INFUSION THEREOF
    • A23F5/00Coffee; Coffee substitutes; Preparations thereof
    • A23F5/20Reducing or removing alkaloid content; Preparations produced thereby; Extracts or infusions thereof
    • A23F5/206Reducing or removing alkaloid content; Preparations produced thereby; Extracts or infusions thereof by extraction of the beans with selective solvents other than water or aqueous bean extracts, including supercritical gases

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Der Erfindungsgegenstand gehört zur Klasse der Vorrichtungen zur Extraktion von Inhaltstoffen aus Pflanzen und Pflanzenteilen, bei welchen, beispielsweise zur Gewinnung des Coffeins, die Kaffeebohnen auf den Siebboden einer rotierenden, die Extraktionsflüssigkeit (z. B.   Trichloräthylen)   aufnehmenden Trommel aufgeschüttet sind. Es ist bei solchen Vorrichtungen bekannt, den Aussenmantel der Trommel durch Dampf zu beheizen, und ferner bekannt, nach der Extraktion die Reste der Extraktionsflüssigkeit, die in den Kaffeebohnen sich noch befinden, durch eingeblasene Dämpfe zu entfernen. Die bekannten Einrichtungen mit in der Nähe des Bodens der Trommel liegendem, waagrechten Sieb für die Kaffeebohnen weisen verschiedene Nachteile auf.

   Ein Hauptnachteil besteht darin. dass man den Trommelmantel stark (mit hochgespannten Dampf) heizen muss, um die schädlichen Kondensationen   an den Stirnflächen der Extraktionstrommel zu vermeiden, ferner dass die Kaffeebohnen in grosser Schichthöhe auf dem Siebboden aufruhen und infolgedessen von dem, die Reste des Extraktionsmittels aus   
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 einem Heizmantel 4 längs   ihrer Mantelfläche   und auch mittels Heizkammern 5 bzw. 6 an ihren Stirn-    flächen'versehen.   Die Zuleitung des Heizdampfes, der in diesem Falle Abdampf sein kann, zu der Mantelkammer 4, erfolgt z. B. durch Dampfleitung 7. Von der Mantelkammer 4 kann der Heizdampf zu den Stirnkammern 5 und 6   durch Überleitungen 8   und 9 erfolgen.

   In die Trommel 1 lässt sich durch ein am Boden derselben angeordnetes perforiertes Rohr 10 mittels Abzweigleitung 11 aus der Dampfzuleitung   7   Dampf einblasen, der zur Entfernung des in den Bohnen noch befindlichen restlichen Extraktionsmittels dient. Die Ableitung der Dämpfe, u. zw. sowohl der Mantelheizdämpfe wie der mit den Extraktionsmitteln beladenen Brüdendämpfe zur Destillierkolonne kann durch Rohre 12 und 13 erfolgen. Der Siebeinsatz nach der Erfindung besteht nun aus einzelnen Siebtaschen   14, M', 4"usf.,   die nebeneinander angeordnet sind und deren Wände   15,   15'und 16 mit Löchern oder Schlitzen versehen sind. 



   Diese Taschen erstrecken sich etwa von der Mitte der Trommel bis in die Nähe ihres Bodens und sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich, im Querschnitt etwa halbkreisförmig. Sie können für sich getrennt hergestellt und an Wangen 17 befestigt sein, mittels deren sie an Querträgern 18 und 19 an den Stirnwänden der Trommel aufgehängt sind. Sie können aber auch mit den Wangen 17 aus einem einzigen zusammenhängenden Körper hergestellt sein. In diese Taschen werden die Kaffeebohnen geschüttet, so dass sie diese ausfüllen und noch bis zu einer gewissen   Schichthöhe     überdecken,   die etwa bis zu der oberen Stirnkante der Wangen-7 reichen. In diesen Taschen werden zweckmässig zur Unterteilung und um ein Mitnehmen, der Kaffeebohnen bei der Drehung der Trommel während der Extraktion sicherzustellen, Zwischenblech oder Stege 20 angeordnet sein.

   Der Vorgang bei der Extraktion ist demnach der folgende :
Die Siebtaschen der Trommel werden durch   Einschütten   von Kaffee mit Kaffeebohnen gefüllt. 



  Alsdann wird das Extraktionsmittel eingefüllt und die Trommel in Drehung versetzt, so dass die Kaffeebohnen durch das Extraktionsmittel hindurch fortwährend getaucht werden und ihnen hiebei das Coffein entzogen wird. Nachdem dieser Vorgang genügend lange Zeit vor sich gegangen ist, wird das Extraktionsmittel abgelassen. Sodann wird der Aussenmantel auf   1150 erwärmt,   so dass eine Kondenswasserbildung im Innern nicht mehr stattfinden kann. Es wird nunmehr durch die Leitung 10 Dampf eingeblasen. 



  Dieser tritt durch die Löcher oder Schlitze der Siebtaschen und durch den in ihnen aufgeschichteten Kaffee hindurch und entfernt das in den Kaffeebohnen restlich enthaltene Extraktionsmittel. Die durch die Leitungen 12 und 13 ausströmenden Brüdendämpfe werden dann zur Destillierkolonne   übergeführt.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Extraktionsapparat zum Ausziehen von Inhaltstoffen, z. B. Alkaloiden, wie Coffein, aus Pflanzen und Pflanzenteilen, mit einer einen Siebeinsatz für die   aufzuschüttenden   Bohnen enthaltenden, mit Mantelheizung versehenen drehbaren Trommel, dadurch gekennzeichnet, dass der Siebeinsatz aus einer Reihe von nebeneinander in der Trommel angeordneten Siebtaschen aus Metall, Gewebe, Stoff u. dgl. besteht, die gemeinsam in der unteren Hälfte der Trommel aufgehängt oder befestigt sind und deren   Wandungen   allseitig mit Perforation oder Durchbrechungen versehen sind, durch welche der zur Austreibung des restlichen Extraktionsmittels dienende Dampf allseitig durch die Kaffeebohnen hindurchtreten kann.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebtasehen im Querschnitt halbkreisförmig sind und mittels gemeinsamer Wangen an Querträgern der Trommelstirnwände befestigt sind.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschen in ihrer unteren Hälfte Querstege aufweisen, durch welche die Mitnahme der in den Taschen lagernden Kaffeebohnen bei der Drehung herbeigeführt wird.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebtasehen zur Änderung ihres Rauminhaltes mit verstellbaren Wänden versehen sind.
AT132726D 1931-04-11 1932-04-04 Extraktionsapparat zum Ausziehen von Inhaltstoffen, z. B. Alkaloiden, wie Coffein, aus Pflanzen und Pflanzenteilen. AT132726B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC44674D DE562863C (de) 1931-04-11 1931-04-11 Vorrichtung zum Extrahieren und Daempfen roher, ungebrannter Kaffeebohnen, insbesondere zur Herstellung koffeinfreien Kaffees

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Publication Number Publication Date
AT132726B true AT132726B (de) 1933-04-10

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