AT133509B - Verfahren, um Strudelteigblätter lagerfähig bzw. verpackungsfähig zu machen. - Google Patents
Verfahren, um Strudelteigblätter lagerfähig bzw. verpackungsfähig zu machen.Info
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Description
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Verfahren, um Strudelteigbliitter lagerfähig bzw. verpaekungsfähig zu machen.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, um Strudelteigblätter lagerfähig bzw. verpackungsfähig zu machen und besteht darin, dass die in bekannter Weise durch Kneten und Ziehen hergestellten Teigblätter wechselweise zwischen Gewebelagen gebettet werden.
Der durch Kneten und Ausziehen in bekannter Weise hergestellte Strudelteig ist nur für sofortigen Gebrauch geeignet, weil er rasch austrocknet, weshalb er um Tage früher nicht hergestellt werden kann.
Das Ausziehen des Teiges erfordert ausserdem viel Mühe, Geschicklichkeit und Zeit, so dass der Strudel - trotz seiner allgemeinen Beliebtheit-nur selten auf der Speisekarte der Gasthäuser vorkommt, ja sogar in der Speisefolge der Privathaushaltungen verhältnismässig selten ist.
Mit dem erfindungsgemässen Verfahren wird beabsichtigt, die Teigblätter so vorzubereiten, dass sie während des Transportes und des Lagerns möglichst wenig austrocknen, also nach Tagen noch verwendbar sind und daher in den Handel gebracht werden können. Zwecks Transportes und Lagerns, z. B. in den Verkaufsstellen, werden die Teigblätter schichtenweise ohne Beilagen unmittelbar aufeinandergelegt, u. zw. in einem Zustand, der nicht zu trocken und nicht zu feucht sein darf, weil sie in ersterem Falle brechen würden, in letzterem Falle aneinanderkleben würden. Um derartige transportfähige Schichtpakete herstellen zu können, ist es notwendig, für den Prozess zur Bildung der Pakete eine gleichmässige, nicht zu trockene und nicht zu feuchte plastische Masse gleichmässiger Konsistenz durch lange Zeit hindurch, nämlich auf die Dauer des Verpackungsvorganges, vorrätig zu haben.
Dieser Vorrat wird nach der Erfindung dadurch geschaffen, dass die ausgezogenen Teigblätter schichtenweise zwischen Gewebelagen gebettet werden, die zur Erhöhung des Effektes trocken und lauwarm gehalten sind. Dadurch wird das schnelle Austrocknen verhindert, und der Teig bleibt einige Stunden hindurch in einem schneid-und verpackungsfähigen, mehr oder weniger elastischen Zwischenzustand zwischen nass und ganz trocken.
Das erfindungsgemässe Verfahren gibt somit dem Grossbetrieb die Möglichkeit, grosse Mengen von Teig in der richtigen Konsistenz für den Schneid- und Verpackungsprozess in Vorbereitung zu halten.
Einfache Teiglagen trocknen so rasch, dass es praktisch nicht möglich ist, den für die Verpackung erforderlichen Zwischenzustand zwischen trocken und nass auszunutzen.
Der in bekannter Weise hergestellte (ausgezogene) Strudelteig wird in der Fabrik zwischen getrockneten Gewebeblättern geschichtet ; die Gewebeblätter nehmen dadurch Nässe auf. Die Gewebeblätter werden nach Gebrauch aus den Teigschichten entfernt ; nach erfolgter Trocknung bei lauwarmer Temperatur (30-50 ) können sie wiederholt, der jeweiligen Raumtemperatur entsprechend, entweder sofort - also noch in lauwarmem Zustand-oder erst später-in gekühltem Zustand-gleich gut verwendet werden ; dies hängt übrigens auch von der jeweilig herrschenden Witterung ab.
Die Fäden der erwärmten Gewebeblätter lassen den Teig nicht gänzlich austrocknen, da ihr Dampfgehalt verhindert, dass der Wassergehalt des Teiges so weit verdampft, dass der Teig bis zum Brüchigwerden austrocknet. Die Teigschichten behalten somit ihre Biegsamkeit bei, kleben nicht aneinander und können gut geschnitten werden ; beim Verpackungsprozess stehen daher während der ganzen erforderlichen Zeit geeignete Strudelblätter zur Verfügung, welche dann auch im verpackten, ohne Beilagen geschichteten Zustand, also beim Transport oder Lagern im Verkaufsraum, lange Zeit in brauchbarem Zustand verbleiben.
Dem Teig können noch während des Knetens geeignete Fettstoffe (z. B. Fett, Butter, Kokosfett u. dgl. ) zugesetzt werden, welche das Austrocknen des Teiges ebenfalls hemmen. Es können zu ähnlichen
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Zwecken auch andere geeignete Chemikalien, wie Kochsalz oder Zucker, dem Teig beigemischt werden. Das Schichten erfolgt durch wechselweises Aufeinanderlegen je eines Teigblattes und je eines Gewebeblattes. Die groben und lockeren Fäden des Gewebes erfüllen sehr gut ihre Aufgabe. Nach kurzem Liegenlassen werden die Gewebeblätter von den Teigblättern entfernt und letztere in gleich grosse Stücke geschnitten und verpackt.
Der nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte Strudelteig behält seine Frische Tage hindurch bei, trocknet nicht aus und wird nicht brüchig, sondern bleibt unverändert biegsam. Demzufolge kann er statt der Herstellung im kleinen (im Hause, im Gasthause) fabriksmässig hergestellt und nach Entfernen der Gewebeblätter, z. B. in Pergamentpapier od. dgl., verpackt in Vertrieb gebracht werden, versendet und in Fabrikslagern, in Gesehäften von Wiederverkäufern tagelang gelagert und schliesslich durch den Verbraucher zur Herstellung aller Arten von Strudeln verwendet werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebelagen trocken und zweckmässig lauwarm (z. B. 30-500) sind.
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| HU133509X | 1930-03-13 |
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| AT133509D AT133509B (de) | 1930-03-13 | 1930-11-10 | Verfahren, um Strudelteigblätter lagerfähig bzw. verpackungsfähig zu machen. |
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