AT133696B - Einrichtung zur photographischen Aufzeichnung von Schwingungen. - Google Patents

Einrichtung zur photographischen Aufzeichnung von Schwingungen.

Info

Publication number
AT133696B
AT133696B AT133696DA AT133696B AT 133696 B AT133696 B AT 133696B AT 133696D A AT133696D A AT 133696DA AT 133696 B AT133696 B AT 133696B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
diaphragm
light
vibrations
focal point
slit
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Hauner
Original Assignee
Ludwig Hauner
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ludwig Hauner filed Critical Ludwig Hauner
Application granted granted Critical
Publication of AT133696B publication Critical patent/AT133696B/de

Links

Landscapes

  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur photographischen Aufzeichnung von Schwingungen. 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur photographischen Aufzeichnung von Schwingungen unter Verwendung einer mit dem schwingenden System verbundenen Blende, die in oder annähernd in der Achsenrichtung des Lichtkegels eines optischen Systems schwingt. 



   Gemäss der Erfindung wird eine besonders hohe Empfindlichkeit dieser Steuerungsmethode dadurch erzielt, dass die mit dem schwingenden System, z. B. der Schwingspule des elektromagnetischen Antriebssystems einer Tonfilmapparatur verbundene Blende so in unmittelbarer Nähe des   Brennpunktes   des Lichtkegels angeordnet wird, dass ihre Ebene bei maximaler   Aussehwingung   durch den Brennpunkt geht. 



   Durch eine solche Anordnung der Blende wird erzielt, dass der Unterschied zwischen den Lichtmengen, die in den Lagen stärkster   Aussehwingung   der Blende von dieser durchgelassen werden, ein maximaler ist. Für die Steuerung des Lichtes ist daher die angegebene Lage der Blende auf der Achse des Lichtkegels die gÜnstigste. 



   In der Zeichnung ist die Anordnung nach der Erfindung beispielsweise durch Fig. 1 in Seitenansicht, durch Fig. 2 in Draufsicht schematisch veranschaulicht. Fig. 3 und 4 zeigen ein Detail in vergrössertem Massstab und in zwei verschiedenen   Schwingungs111gen.   



   Der Schwingungsträger 4, welcher der   Einfachheit   halber als Membran dargestellt ist, besteht z. B. aus der Sehwingspule des elektromagnetischen   Antriebsystems   einer Tonfilmapparatur. Die Optik 1 erzeugt das konvergierende Strahlenbündel 3, dessen Brennpunkt bei 2 hinter dem Spalt 6 der am   Schwingungsträger   4 befestigten Blende 5 liegt. Vor dem Film 8 befindet sich eine zweite, feststehende, mit Schlitz 9 versehene Blende 7 sowie eine zur Strahlenkonzentration dienende Optik 10. 



   Die Optik 1 besteht mit   Rücksicht   auf die   Spaltform   der Blende   5   zweckmässig aus einer Zylinderlinse, die als Strahlenbündel ein   Liehtprisma   erzeugt. In den Fig. 1, 3 und 4 ist die Höhe des Schlitzes 9 der   Sehlitzblende 7 im Vergleich   mit seiner Breite (Fig. 2) im Interesse erhöhter Deutlichkeit grösser gewählt, als dies im Falle der   Ausführung zweckmässig   ist. Die Optik   10,   die zur Fortleitung des Spaltbildes der Blende 5 dient, wird ebenfalls   zweckmässig   als Zylinderlinse ausgebildet, sie kann jedoch gegebenenfalls auch entfallen. 



   Die Wirkungsweise der Anordnung ergibt sich hienach wie folgt : Führt die mit dem Schwin- 
 EMI1.1 
 den Spalt 6 der Blende gerichteten, aus der Optik 1 austretenden Lichtprismas 3 aus, so ist die durch den Spalt 6 tretende Lichtmenge je nach seiner Entfernung vom Brennpunkt   : 2   bzw. der diesem entsprechenden Brennlinie verschieden gross und der hinter dem Schlitz 9 der Blende 7 liegende Teil des Films 8 erfährt eine von den Schwingungen der   Membran   abhängige, in der Stärke variierende Belichtung.

   Wird nun erfindungsgemäss die Blende 5 in bezug auf die Spitze des Liehtprismas 2 so angeordnet, dass ihre Ebene dann durch diese Spitze verläuft, wenn die Membran   ihre grösste Ausschwingung   zum Brennpunkt hin macht, so tritt, wie Fig. 3 erkennen lässt, in diesem Moment eine maximale Lichtmenge durch die Blendenöffnung. Bei der grössten Ausschwingung nach der entgegengesetzten Seite wird dagegen, wie Fig. 4 zeigt, eine minimale Lichtmenge vom Spalt durchgelassen, weil nur die von der Mitte der Optik kommenden Strahlen den Spalt passieren können. Jeder Stellung der Blende 5 beiderseits ihrer Ruhelage entspricht somit eine verschiedene Intensität der Belichtung des hinter der Blende 7 vorüberlaufenden Films 8 oder Phonogrammträgers. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   An der Wirkung der Anordnung ändert sich nichts, wenn die Schwingungen der Blende 5 inner- halb der Spitze des vom Brennpunkt 2 ausgehenden, gegen den Film gerichteten   Liehtprismas   statt- finden, wobei die Lage der Blende in bezug auf den Brennpunkt ebenfalls erfindungsgemäss so zu wählen ist, dass ihre Ebene bei grösster Ausschwingung nach der Seite der Lichtquelle durch den Brennpunkt geht. 



  Da die in den beiden Extremlagen der Blende 5 durch den Spalt 6 tretende Lichtmenge zwischen um so weiteren Grenzen schwankt, je steiler die Seiten des   Liehtprismas   gegen den Brennpunkt verlaufen, ist es zweckmässig, eine Optik mit möglichst kurzer Brennweite zu verwenden. 



   Gegebenenfalls kann die Membran selbst als Blende ausgebildet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur photographischen Aufzeichnung von Schwingungen unter Verwendung einer mit dem schwingenden System verbundenen Blende, die in oder annähernd in der Achsenrichtung des
Lichtkegels eines optischen Systems schwingt, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende in einer solchen
Lage zum Brennpunkt des Liehtkegels angeordnet ist, dass ihre Ebene bei maximaler   Ausschwingung durch   den Brennpunkt geht. 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. gebildet ist.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das durch die schwingende Blende durchtretende Strahlenbündel, dessen Lichtmenge variiert, durch eine feststehende Spaltblende durchtritt, deren Spalt auf den Film projiziert wird.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die feste Spaltende auch die maximale Lichtmenge frei durchtreten lässt. EMI2.2
AT133696D 1932-06-10 1932-06-10 Einrichtung zur photographischen Aufzeichnung von Schwingungen. AT133696B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT133696T 1932-06-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT133696B true AT133696B (de) 1933-06-10

Family

ID=3637946

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT133696D AT133696B (de) 1932-06-10 1932-06-10 Einrichtung zur photographischen Aufzeichnung von Schwingungen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT133696B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT133696B (de) Einrichtung zur photographischen Aufzeichnung von Schwingungen.
DE876161C (de) Vorrichtung zur elektrischen Bestimmung der Lage eines Objektes
DE2051328A1 (de) Vorrichtung zur Wellenlangenselektion bei breitbandig emittierenden Lasern
DE472234C (de) Photographisches Satzobjektiv
DE971992C (de) Anamorphotisches Aufnahme- und Projektionsobjektiv mit Einrichtung zur Fokussierungauf beliebigem Objekt- bzw. Bildabstand
DE679588C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Amplituden- oder Kraftregelung bei Schwingungspruefmaschinen
DE2246341A1 (de) Beleuchtungseinrichtung fuer augenhintergrundkameras
DE642768C (de) Projektionswaage
AT122636B (de) Vorrichtung zur Aufzeichnung von Schallschwingungen mittels Lichtquelle und relativ zu ihr bewegter Blende.
DE969453C (de) Photographische Kamera mit Auswechselobjektiven und mit diesen zusammenwirkendem Entfernungsmesser oder Messsucher
DE1027907B (de) Scharfeinstellvorrichtung fuer optische Geraete, insbesondere fuer photographische Vergroesserungsapparate
AT93401B (de) Beleuchtungslinsensystem für mokroskopische Zwecke.
AT147587B (de) Verfahren und Einrichtung zum Überwachen des Bildes von Vorführungskinematographen.
DE499106C (de) Kinematograph mit optischem Ausgleich der Filmwanderung
DE2419532A1 (de) Vorrichtung zur stabilisierung einer optischen abbildung
DE628102C (de) Projektionswaage
DE445690C (de) Einstell-Lupe, insbesondere fuer photographische Zwecke
AT88623B (de) Vorrichtung zum Ausgleich der Bildwanderung bei Kinematographen.
DE336080C (de) Einrichtung zum Vergroessern von kinematographischen Filmbildteilen
DE1195866B (de) Optischer Sender fuer kohaerentes monochroma-tisches Licht mit einem selektiv fluoreszenten Festkoerpermedium
AT228641B (de) Einrichtung an kinematographischen Aufnahmekameras, insbesondere an Schmalfilmkameras für Amateurzwecke, die mit Objektiven kontinuierlich veränderlicher Brennweite ausgerüstet sind
AT114663B (de) Prüfvorrichtung an Aufnahmeapparaten von Tonfilmen.
DE182126C (de)
DE1623483C3 (de) Automatisch feinhorizontiertes Nivellier
DE589680C (de) Vorrichtung zum Herstellen von Schallaufzeichnungen mittels eines schwingenden Spiegels