AT133817B - Motorelektrischer Antrieb. - Google Patents

Motorelektrischer Antrieb.

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AT133817B
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Heinrich Osborne
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Siemens Ag
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  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Motorelektrischer Antrieb. 



   Es sind   motorelektrische   Antriebe, insbesondere für Fahrzeuge, vorgeschlagen worden, bei denen durch geeignete Wahl der Charakteristik des Steuergenerators, d. i. des von der Verbrennungsmaschine angetriebenen Generators, eine selbsttätige Einregelung auf geringen Brennstoffverbrauch während des Betriebes erreicht werden soll. 



   Demnach sollte die Feldstärke und damit die Spannung des etwa selbsterregten Steuergenerators mit zunehmender Belastungsstromstärke so weit abnehmen, dass das Drehmoment (wenigstens annähernd) unverändert bleibt, um auf diese Weise zu   ermöglichen,   dass die Verbrennungsmaschine mit annähernd konstanter Drehzahl arbeitet. 



   Gemäss der Erfindung kann eine Charakteristik eines Steuergenerators, die ein Minimum des Brennstoffverbrauchs bei durch das Fahrdiagramm vorgeschriebener veränderlicher   Leistung ermöglicht,   in praktisch sehr guter Annäherung gegeben werden, indem das Feld des Steuergenerators mit zunehmender Belastung langsamer abnimmt als die Klemmenspannung des Generators. 



   Hiebei liegt die neue Erkenntnis zugrunde, dass unter den durch ein normales Fahrdiagramm gegebenen Bedingungen der geringste Brennstoffverbrauch nicht immer bei höchster Drehzahl erreicht wird, sondern dass sich ein geringerer Verbrauch ergeben kann, wenn die Drehzahl des Verbrennungmotors mit zunehmender Zugkraft in gewissen Grenzen abfällt, was eben durch die vorgenannte Generatorcharakteristik selbsttätig erreicht werden kann. Die Beeinflussung des Feldes kann hiebei entweder in Abhängigkeit von der Drehzahl bzw. dem Strom der von dem Steuergenerator gespeisten Motoren oder besser noch in Abhängigkeit von der Spannung am Steuergenerator erfolgen. Um das Feld zu verändern, kann eine zusätzliche   Reihenschlusserregerwicklung   angewendet werden, die als Kompound-bzw. Gegenkompoundwieldung wirkt. 



   Mit besonderem Vorteil kann die Wirkung dieser Kompoundierung-etwa mittels Einschaltung und Ausschaltung von Wicklungsteilen bzw. von   Reihen-oder Parallelwiderständen-in   Abhängigkeit von der Generatorspannung derart   veränderlich   gemacht werden, dass bei geringer Spannung eine aufkompoundierende Wirkung besteht, die mit zunehmender Spannung immer kleiner wird. 



   Als weitere Verbesserung kann von einem bestimmten (etwa mittleren) Spannungswert ab eine gegenkompoundierende Wirkung eintreten, wozu beispielsweise weitere, entgegengesetzt geschaltete Wicklungen angewendet werden können oder auch eine Umpolung derselben Wirkungsteile vorgenommen werden kann. Die Beeinflussung des Feldes kann nach der weiteren Erfindung auch dadurch erfolgen, 
 EMI1.1 
 wicklung eingeschaltet ist, diese sodann etwa bei Unterschreitung einer bestimmten Spannung abgeschaltet wird, worauf dann bei Unterschreitung einer weiteren Spannungsstufe ein oder mehrere Teile des Vorschaltwiderstandes, gegebenenfalls stufenweise, kurzgeschlossen werden, so dass nunmehr eine Feldverstärkung eintritt. 



   Auf diese Weise wird also bei geringer Strombelastung und damit hoher Spannung eine Gegenkompoundierung, die mit zunehmender Belastung abnimmt, und sich   bei grosser Strombelastung,   also 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 charakteristik unter Ausschaltung der störenden Einflüsse von Remanenz und Spannungsabfall, sowie   Ankerrüekwirkung   den aufgestellten Bedingungen für eine selbsttätige Regelung der Verbrennungs- 
 EMI2.2 
 
PATENT-ANSPRÜCHE :

  
1.   Motorelektrischer   Antrieb mit   selbsttätiger elektrischer   Regelung auf sehr geringen Brennstoffverbrauch bei durch das Arbeitsdiagramm (Fahrdiagramm) vorgeschriebener veränderlicher Leistung, dadurch gekennzeichnet, dass das Feld des Steuergenerators wenigstens von einer bestimmten Mindestbelastung ab mit zunehmender Belastung langsamer abnimmt als die Klemmenspannung des Generators.

Claims (1)

  1. 2. Motorelektriseher Antrieb nach Anspruch l, bei der der Steuergenerator eine oder mehrere zusätzliche Reihenschlusserregerwicklungen erhält, dadurch gekennzeichnet, dass diese bei geringer Generatorspannung (also grosser Last) eine aufkompoundierende Wirkung ausüben, die mit zunehmender Spannung, gegebenenfalls stufenweise, unwirksam gemacht wird.
    3. Motorelektrischer Antrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass von einer einer bestimmten Mindestbelastung entsprechenden Generatorspannung aufwärts die aufkompoundierende Wirkung in eine gegenkompoundierende umgeändert wird.
AT133817D 1930-09-22 1931-09-22 Motorelektrischer Antrieb. AT133817B (de)

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