AT134106B - Verfahren und Vorrichtung zur Verminderung der Flüssigkeitsreibung bei Tauchmotoren. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Verminderung der Flüssigkeitsreibung bei Tauchmotoren.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zur Verminderung der Flüssigkeitsreibung bei Tauchmotoren. Es ist bekannt, dass die Tauchmotore, bei denen nur der spannungsführende Teil geschützt ist und die äussere Flüssigkeit das Motorinnere ausfüllt, einen stark abfallenden Wirkungsgrad bei steigendem Rotordurchmesser aufweisen, was durch die Flüssigkeitsreibung des Rotors verursacht wird, wobei auch die Schutzmassnahmen für den Ständer und die Wicklung durch die rasch rotierende Flüssigkeit leiden. Um diesen Mangel zu beheben, wird erfindungsgemäss bei einem solchen Motor die Flüssigkeit je nach Bedarf mittels zugeführtem Pressgas (Pressluft) aus dem Motor herausgepresst, so dass der Rotor ausserhalb der Flüssigkeit in einem gas-bzw. luftgefüllten Raum laufen kann. Es wurde bereits vorgeschlagen, den im übrigen ungeschützten Motor durch Pressluft gegen das Eindringen von Flüssigkeit zu schützen. Diese Motore verlangen aber sehr komplizierte Vorrichtungen zum Aufrechthalten eines bestimmten Überdruckes in dem Motorinnern, wobei Massnahmen getroffen werden müssen, um das entweichende Gas zu ersetzen. Es wurde auch vorgeschlagen, bei solchen Motoren in den Weg des entweichenden Gases eine EMI1.1 Die Zeichnung a zeigt einen unter Wasser liegenden Tauchmotor mit nach Patent Nr. 118976 wasserdicht gekapselten Spulen. In Frage kommen auch alle ändern Bauarten von Tauchmotoren, bei denen der Motor mit der Flüssigkeit ausgefüllt werden darf. Bei Motoren dieser Art übt die Flüssigkeit keine hindernde Wirkung beim Stillstande aus, aber beim Laufen entstehen immer beträchtliche Flüssigkeitsreibungsverluste, u. zw. je grösser der Radius des Rotors, desto grösser die Reibungs-, folglich auch die Wirkungsgradverluste. Diese Verluste machen sich sofort durch steigenden Stromverbrauch bemerkbar. In solchen Fällen wird das Gas (Luft) eingepumpt und dadurch die Flüssigkeit so weit aus dem Motorinnern verdrängt, dass der Rotor nur in dem gas (luft) gefüllten Räume läuft, wodurch die Flüssigkeitsreibungsverluste beseitigt und der Wirkungsgrad gehoben wird. Da für den Motor an und für sich die Flüssigkeit nicht schädlich ist, braucht die Luft in einfacher Weise nur in Bedarfsfällen vor-bzw. während des Laufens eingepumpt zu werden, ohne komplizierte Kompressor-oder sonstige Anlagen zu benötigen. Das Motorgehäuse 4 oder die Lager 12 sind mit einer Vorrichtung für die Zuführung des Pressgases versehen. Vorzugsweise kann dieselbe aus einem bis über das Wasserniveau bzw. über Tage reichenden Rohr 5, einem Schlauch udgl. bestehen, welches in das Motorinnere mündet, mit dem es durch eine Öffnung mit der Rücksehlagsklappe 6 verbunden wird. Der Innenraum des Motors wird durch das Rohr mit Pressgas mittels einer Pumpe oder in anderer Weise gefüllt, derart, dass die Flüssigkeit mindestens so weit herausgedrängt wird, bis der Rotor ausserhalb der Flüssigkeit nur mit dem Gase (der Luft) umhüllt wird. In diesem Zustande arbeitet der Motor wie in der Taucherglocke. Ist Pressgas (Pressluft) verbraucht und der Stromverbrauch steigt, weil die Flüssigkeit in den Bereich des Rotors hochgekommen ist, dann pumpt man bedarfsweise neue Pressluft nach, bis die Flüssigkeit aus dem Motorinneren derart verdrängt ist, dass der Rotor nur in der Pressluft arbeitet, d. h. bis die Reibungsverluste beseitigt sind. Das Herausdrängen der Flüssigkeit kann entweder durch den Spalt zwischen der Welle 10 und der Buchse 11 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Verminderung der Flüssigkeitsreibung bei Tauchmotoren, bei denen das Eindringen der äusseren Flüssigkeit in das Motorinnere zulässig ist, dadurch gekennzeichnet, dass die in das Motorinneren eingedrungene äussere Flüssigkeit durch Auffüllen des Motorinnem während des Betriebes mit Pressgas (Luft) herausgedrängt wird, so dass der Rotor in einem flüssigkeitsfreien Raume laufen kann, wobei das Rückeindringen der äusseren Flüssigkeit erschwert wird.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung zur Verminderung der Flüssigkeitsreibung bei Tauchmotoren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Motorgehäuse mit einer Zufuhrung von Pressgas (Pressluft) und einer Vorrichtung zur Flüssigkeitsabführung versehen ist. EMI2.2
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