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Elektrischer Kontaktsteckerstift.
Die Erfindung betrifft elektrische Kontaktsteckerstifte von der Art, wie sie in die isolierenden Sockel von Elektronenröhren u. dgl. eingesetzt werden, die z. B. aus synthetischen Harzen gegossen werden. Bis jetzt wurde oft so vorgegangen, dass solche Steckerstifte in Höhlungen eingeschoben wurden, welche während des Giessprozesses der Sockel in diesen geformt wurden, wobei die Sockel gewöhnlich erhitzt wurden, während sich die Steckerstifte in der Sockelmasse befinden. Obgleich jedoch solche Steckerstifte mit ringförmigen Vertiefungen in der Nähe ihrer Enden, welche in den Sockel eingeführt wurden, versehen waren, lockeren sie sich doch sehr leicht und fielen aus dem Sockel heraus.
Es ist weiters bekannt, den aus Blech hergestellten Steekerstift mit nockenartige Ausbuchtungen oder an einem Wulst angeordneten Einbuchtungen, die durch Pressen hergestellt werden, zu versehen. Stifte dieser Ausbildung sind jedoch nur in jenen Fällen verwendbar, in denen sie in flüssige Bakelitmasse eingesteckt werden sollen. Beim Einstecken in vorgeformte Löcher der bereits erhärteten Bakelitmasse würden sie versagen, da die Ausbuchtungen beim Einpressen des Stiftes in die Löcher abgeflacht werden, während die Ränder der Einbuchtungen zu wenig scharf sind, um an dem sich elastisch deformierenden Bakelitmaterial ein Hindernis gegen Verdrehung oder Verschiebung zu finden.
Diese Mängel werden der Erfindung gemäss dadurch beseitigt, dass der Teil des Kontaktsteckerstiftes, der zum Einpressen in ein vorgeformtes Loch eines Sockels bestimmt ist, mit Löchern versehen wird. Insbesondere werden diese Löcher oval oder elliptisch ausgebildet und so angeordnet, dass ihre Längsachsen parallel zur Längsachse des Steckerstifte liegen und in gleichmässigen Abständen am Umfange des Steckerstifte verteilt sind. Beispielsweise sind vier solcher Löcher auf den Mantelumfang des Steckerstiftes vorgesehen. Es wurde als besonders vorteilhaft gefunden, die Löcher mit einer ringförmigen Vertiefung (Rille) am Umfang des Steckerstifte zu kombinieren, so dass diese Vertiefung von den Löchern durchschnitten wird.
Wenn die Steckerstifte in die Höhlungen des Sockels eingepresst werden, drängt sich das Material des Sockels, insbesondere wenn dieser während des Pressprozesses erhitzt wird, von selbst sowohl in die ringförmige Vertiefung als auch leicht durch die Löcher hindurch.
Das Sockelmaterial, welches durch die Löcher hindurchragt, dient dann dazu, den Steckerstift gegen Verdrehung in seiner Presshöhle zu schützen ; ein Herausfallen des Steckerstifte aus der Höhlung des
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ist, verhindert.
Die Erfindung ist besonders bei Steckerstifte anwendbar, welche aus Metallbleeh hergestellt sind, wobei dann die Löcher aus dem flachen Metall herausgestanzt oder in anderer Weise hergestellt werden, bevor das flache Metall zu Steckerstifte gerollt ist.
Der Gegenstand der Erfindung kann auch dadurch erhalten werden, dass Schlitze in aus Blech hergestellte Steckerstifte geschnitten werden, so dass sich in der Mantelfläche des Steckerstifte Metall- zungen bilden, welche von der Oberfläche des Steckerstifte nach auswärts gebogen werden ; dabei läuft die Längsachse der Metallzungen parallel zur Achse des Steckerstifte, und der mit dem Steckerstift- mantel zusammenhängende Teil der Metallzungen liegt nahe an dem Ende des Steckerstifte, welcher am tiefsten in den Röhrensockel od. dgl. eindringt. Obgleich die Zungen beim Einpressen des Stecker- stiftes in den Sockel in die Mantelfläche des Steckerstifte zurÜckgedrÜckt werden, so wirken sie doch wie Widerhaken, die das Zurückziehen des Steckerstifte verhindern.
Das Ende des Steckerstifte, welches in den Röhrensockel eingepresst werden soll, kann auch abgerundet oder abgeschrägt werden, so dass es keine scharfen Kanten besitzt und nicht gerade ist,
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wodurch es in die vorgesehenen Höhlungen des Sockels ohne Beschädigung eingepresst werden kann und auch ohne dass es von den Wänden der Höhlungen Material abschert. Hiedurch wird ein festerer Sitz des Steckerstifte erzielt.
Zum besseren Verständnis der Erfindung sind in der Zeichnung drei Ausführungsformen des
Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt.
Der Steckerstift gemäss Fig. 1 ist aus Metallblech gebildet mit einem sich verjüngenden (bananenförmigen) Ende 1, welches zur Einführung in den zugehörigen Steckkontakt des Schaltkasten bestimmt ist und mit einem Ende 2, welches in die Höhlung eines aus Vergussmasse bestehenden Röhrensockels aus synthetischen Harzen zur dauernden Befestigung eingepresst wird. Er besitzt ausserdem einen ringförmigen Wulst 3. Eine ringförmige Vertiefung 4 ist in den Steckerteil2 angebracht und von elliptischen Löchern 5 durchbrochen. An der Öffnung ist der Steckerstiftteil 2 bei 6 abgerundet.
Der Steckerstift nach Fig. 2 unterscheidet sich von dem der Fig. 1 dadurch, dass die ringförmige Vertiefung 4 und die Löcher 5 durch rechteckige Zungen 7 ersetzt sind, welche aus der Mantelfläche des Steckerstifte herausgebogen sind und ringsherum auf dieser verteilt liegen.
Bei dem Steckerstift nach Fig. 3 sind die beiden Methoden zur Ausführung der Erfindung, die oben beschrieben sind, kombiniert. Zungen 7, ähnlich denen in der Fig. 2, sind vorgesehen und als Hauben ausgebildet, die unmittelbar über halbkreisförmigen Löchern 8 liegen, so dass Material des Sockels in die Löcher 8 eindringen und sieh unter die Zungen 7 schieben kann.
Natürlich brauchen die Zungen 7 in Fig. 2 und 3 nicht rechteckig ausgebildet werden, und die Löcher 8 können auch andere als halbkreisförmige Formen haben.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Kontaktsteckerstift zum Einpressen in die vorgepressten Löcher von fertig gepressten Isoliersockeln mit Vorrichtungen zum Verankern des Steckerstifte in den vorgefertigten Löchern, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungsvorriehtungen aus einer Anzahl von Löchern bestehen, die in der Mantelwandung an dem Halsende des Steckerstifte angeordnet sind, welches in die vorgefertigten Löcher des Isoliersockels eingepresst wird.