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Wählereinrichtung.
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einzeln wählbaren Überwaehungshebeln 20. Die Hebel 20 liegen zwischen den Platten 18 und können sich frei in der Längsrichtung verschieben und ausserdem hin und her schwingen. Jeder Hebel 20 besitztan seiner unteren Kante zwei Ansätze 21 und 22, mit denen er gewöhnlich auf der waagrechten Sitz-. fläche 23 an der Oberseite der Leiste 1 aufruht. Diese Ansätze 21, 22 bleiben während der Längsverschiebung der Hebel 20 auf der Sitzfläche 23 liegen. Der Ansatz 22 jedes Hebels 20 ist unterhalb des Endes 19 der zugehörigen Stange 10 angeordnet und bildet eine Drehschneide, um die der Hebel 20 schwingen kann (Fig. 3).
Die Hebel 20 sind an ihren vorderen Enden aufwärts gebogen, und diese vorderen Endend liegen, je nachdem, ob der Hebel mit einer Stange 10 der vorderen oder der hinteren Reihe verbunden ist, in ihrer gewöhnlichen Stellung auf der Vorder-oder der Rückseite der Bahn einer senkrecht beweglichen Hauptschiene 25. Die Schiene 25 wird von einem Paar von Winkelhebeln 26 getragen (Fig. 2), von denen nur einer gezeichnet ist. Die Winkelhebel 26 sind gelenkig an der festen Leiste 4 angebracht und durch eine längsverschiebbare Stellschiene 27 gekuppelt. Die Schienen 25 und 27 bewegen sich in Schlitzen von Platten 28, die an der Rahmenleiste 4 angeordnet sind und werden durch eine Feder 29 in ihrer gewöhnlichen Lage gehalten.
Die Hauptschiene 25 besitzt unten eine zugesehärfte Kante, die in V-förmige Kerben der aufwärts gebogenen Enden 24 der Hebel 20 eingreifen kann. Die rückwärtigen Enden dieser Hebel 20 greifen unter Schultern 30 der bekannten Tastenriiekführschienen 31 der Zeilengiessmaschine.
Die Wählersehienen 7 werden gewöhnlich alle durch Federn 32 (Fig. 1) nach links gezogen. Diese Schienen 7 sowie die Stellschiene 27 werden dagegen nach rechts durch eine Reihe von Stiften 33 geschoben, die in der Magnetplatte 6 gleitbar gelagert sind. Die Stifte 33 sind durch Stellschrauben 34 an die Enden von Ankerhebeln 35 angeschlossen (Fig. 2). Die Ankerhebel 35 sind drehbar in den Magnetrahmen 36 gelagert, die an der Platte 6 befestigt sind. Die Ankerhebel 35, welche die Wählersehienen 7 verstellen, werden durch einen Satz von sechs Wählermagneten 37 betätigt. Der Anker zum Verschieben der Stellschiene 21 wird von einem Magnet 38 bewegt.
Mittels der Magnete 37, deren Erregung z. B. durch die in der englischen Patentschrift Nr. 356197
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Zusammenstellungen eingestellt. Diese Schienen 7 sind an ihren Kanten derart gekerbt, dass bei jeder Einstellung eine der Auslösestangen 10 ausgewählt und von ihrer Feder 12 in eine Reihe der übereinanderliegenden Kerben der Schienen 7 eingesehoben wird. Dadurch wird der zugehörige Hebel 20 in der Längs- richtung verschoben. Ist die gewählte Stange 10 eine aus der vorderen Reihe, so wird der zugehörige Hebel 20 nach rückwärts geschoben, während die Wahl einer Stange 10 aus der hinteren Reihe den betreffenden Hebel 20 nach vorn verschiebt. In jedem Fall wird das vordere Ende 24 des gewählten Hebels 20 in die Bewegungsbahn der Hauptsehiene 25 gebracht.
Wird sodann die Stellschiene 27 durch
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Um einen aus sechs Einheiten bestehenden Telegraphensehlüssel zur Steuerung einer Setzmaschine benutzen zu können, die Gross- und Kleinbuchstabenmagazine besitzt, ist die Wählereinriehtung mit
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wird, sondern unter dem Einfluss der übrigen Schienen 7 steht. Langt z. B. ein besonderes Schaltsignal für Grossbuchstaben ein, so werden die magnetisch bewegten Wählerschienen 7 so eingestellt, dass ein Hebel 20 a (Fig. 5) ausgewählt wird. Wird dieser Hebel 20 a dann durch die Hauptschiene 25 in Schwingung versetzt, so wird nicht eine Matrize freigegeben, sondern ein Winkelhebel 85 (Fig. 1 und 5) verstellt.
Dieser Hebel 85 arbeitet mit der abgeschrägten Kante einer Kerbe 86 in der Wechselschiene 83 zusammen, wodurch diese nach rechts (Fig. l) verschoben wird. Durch den weiteren Arbeitsvorgang wird dann die gewünschte Matrize (Grossbuchstabe) ausgewählt. Ein ähnlicher Hebel 20b (Fig. 1) führt die Bewegung eines Winkelhebels 85'infolge eines Signals für Kleinbuchstaben herbei. Dieser Winkelhebel 85'arbeitet mit einer Kerbe 86'zusammen, wodurch die Weehselsehiene 83 wieder in ihre Grundstellung zurückgeführt wird. Die Winkelhebel 85 und 85'lagern in Führungsschlitzen der festen Rahmenleisten 5. Die Wechselschiene 83 ist wie die übrigen Schienen 7 auf beiden Seiten mit Kerben versehen.
Die beschriebene Einrichtung ermöglicht es, mit einem aus sechs Einheiten bestehenden Schlüssel über 120 Zeichen auszuwählen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wählereinrichtung mit einem Satz von an ihren Kanten gekerbten Wählerschienen und mehreren wählbaren Elementen, die entlang beider Kanten der Wählersehienen angeordnet sind, dadurch gekenn- zeichnet, dass jedes der wählbaren Elemente (10, 20) beim Wählen nachgiebig, z. B. durch eine Feder (S) in einem oder entgegengesetztem Sinne in die Bewegungsbahn einer allen wählbaren Elementen gemeinsamen Hauptschiene (25) gedrängt wird, die das jeweils gewählte Element in einer ändern Richtung als derjenigen, in welche es beim Wählen nachgiebig gedrängt wurde, mechanisch zu verstellen vermag.