DE803661C - Vorrichtung zum Umstellen der Schlossteile an den Schlittenumkehrstellen fuer flache Strickmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Umstellen der Schlossteile an den Schlittenumkehrstellen fuer flache Strickmaschinen

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DE803661C
DE803661C DER638A DER0000638A DE803661C DE 803661 C DE803661 C DE 803661C DE R638 A DER638 A DE R638A DE R0000638 A DER0000638 A DE R0000638A DE 803661 C DE803661 C DE 803661C
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DE
Germany
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slide
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slides
flat knitting
knitting machines
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Expired
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DER638A
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H Stoll GmbH and Co KG
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H Stoll GmbH and Co KG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/32Cam systems or assemblies for operating knitting instruments
    • D04B15/36Cam systems or assemblies for operating knitting instruments for flat-bed knitting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Umstellen der Schloßteile an den Schlittenumkehrstellen für flache Strickmaschinen Bei flachen Strickmaschinen müssen die Umstellungen der Strickschlösser, soweit sie beim Übergang von einer Strickart auf die andere erforderlich werden, und insbesondere auch das Einstellen der Nadelsenker, durch welche die Maschenlänge und damit die Warenfestigkeit bestimmt wird, jeweils vor Beginn eines neuen Schlittenzuges vorgenommen werden. Zu diesem Zweck sind auf dem Schloßschlitten Schieber angeordnet, die in dessen Längsrichtung durchgehen und jeweils am Hubende auf einen einstellbaren Anschlag treffen, durch welchen sie durchgestoßen werden. Diese Verschubbewegung der Schieber wird durch geeignete Einstellglieder, wie Hebel o. dgl., zur Umstellung der Schloßteile benutzt.
  • Da nun beispielsweise für die Nadelsenker vier verschiedene Stellungen erforderlich sind, müssen die Schieber ebenfalls in vier verschiedene Stellungen gebracht werden können. .Daher werden die Schieber mit vier Anschlagstufen ausgestattet und die Anschläge müssen entsprechend diesen Stufen einstellbar sein. Die Anschläge sind dienerhalb entweder als Schieber oder als schwenkbare Hebel ausgebildet und werden durch Einwirkung der '-NTustervorrichtung der 'Maschine eingestellt.
  • Da die Nadelsenker weiter aus jeder Stellung heraus in eine beliebige andere Stellung gebracht werden müssen, sind die Schieber paarweise angeordnet, d. h. neben dem eigentlichen Wechselschieber, der auf die Einstellglieder zur Betätigung der Schloßteile wirkt, liegt noch ein Hilfsschieber. Beide Schieber sind an den Enden auf der einander zugekehrten Stirnseite mit einer Verzahnung versehen, in welche ein gemeinsames Ritzel eingreift. Eine dem einen Schieber erteilte Verschubbew-egung bewirkt demnach über das Ritzel hinweg eine rückläufige Bewegung des gegenüberliegenden Schiebers. Dadurch wird erreicht, daß der Wechselschieber eine vor- oder eine zurückgehende Bewegung ausführt, je nachdem der Anschlag auf den Wechsel- oder auf den Hilfsschieber trifft. Es muß dabei aber darauf geachtet werden, @daß auch bei jedem Schlittenzug der Anschlag genau in den Bereich der für die vorzunehmende Umstellung erforderliche Anschlagstufe des Schiebers gebracht wird. Praktisch ist dies nicht ohne weiteres durchzuführen, da die Anschläge nicht direkt von der Mustervorrichtung aus, sondern nur über ein entsprechendes Gestänge hinweg betätigt werden können. Durch Abnutzung, Auswirkung der Federkräfte u. dgl. ergibt sich aber ein ungewolltes Spiel, das, um Störungen zu vermeiden, dauernde Nachstellungen erforderlich macht.
  • Mit der Vorrichtung nach der Erfindung sollen diese Nachteile dadurch beseitigt werden, daß auf jeder :Maschinenseite 'eine Gruppe von Anschlägen ortsfest gelagert und die Schieber und Anschläge derart gestaltet sind, daß der jeweils ausgewählte Anschlag entsprechend seiner Gestaltung entweder auf den Wechselschieber oder an einer anderen Stelle des Schlittenweges auf den Hilfsschieber einwirkt, während gleichzeitig einer der nicht ausgewählten weiteren Anschläge als Hubbegrenzung für den von dem ausgewählten Anschlag nicht betätigten Schieber dient. Ferner dadurch, daß der Wechselschieber und der Hilfsschieber unmittelbar nebeneinandergelagert sind und der innenliegende Schieber mit einer Verzahnung versehen ist, in welche ein Ritzel eingreift, das gleichzeitig mit einer parallel zu den Schiebern liegenden Zahnstange im Eingriff steht, die durch eine Verbindungsplatte über den innenliegenden Schieber hinweg mit dem äußeren verbunden ist.
  • Auf der Zeichnung ist in den Fig. i bis 3 eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Draufsicht auf einen Schlittenbacken des Schloßschlittens mit den Schiebern, und in Fig. 2 sind die Anschläge und die Schieber von vorn dargestellt; Fig. 3 ist eine schaubildliche Darstellung der Anschläge und der Schieberenden in größerem Maßstab.
  • Die Schlittenbacken i des Schloßschlittens, von denen in der Zeichnung nur einer dargestellt ist, sind rechts und links mit je einer Führung 2, 3 versehen, in denen der Wechselschieber 4 und der Hilfsschieber 5 gelagert sind. Der Wechselschieber 4 ist an seinem linken Ende als Zahnstange 6 ausgebildet, in welche ein Ritzel 7 eingreift. Parallel zu der Zahnstange 6 ist noch eine weitere Zahnstange 8, die ebenfalls in das Ritzel 7 eingreift, in der Führung 2 gelagert. Diese Zahnstange 8 ist durch eine Platte 9 mit dem Hilfsschieber 5 verbunden, derart, daß eine dem Hilfsschieber 5 erteilte Bewegung über die Platte 9, die Zahnstange 8, das Ritzel 7 und die Zahnstange 6 auf den Wechselschieber 4 übeftragen wird, der nun seinerseits etwa durch Zwischenglieder io auf die Nadelsenker i i einwirkt (von den letzteren ist in Fig. i jeweils nur ein Stück dargestellt). An den Maschinenenden sind in ortsfest gelagerten Gehäusen 12 je eine Gruppe von Anschlägen 13, 14, 15, 16 bzw. 13', 14', 15', 16' angeordnet, von denen nur die ersteren dargestellt sind. Von diesen Anschlägen wird jeweils einer, beispielsweise durch die Zugglieder 17, 18, die von der Mustervorrichtung der Maschine aus betätigt werden, um nur eine Stufe angehoben und dadurch in Arbeitsstellung gebracht. Däe Köpfe der Anschläge 13, 14, 15, 16 bzw. 13', 14', 15', 16' sind mit stufenförmigen Nasen i9, 20, 21, 22 versehen, die mit den Absätzen 23, 24 der Schieber 4, 5 zusammenarbeiten. Soll also beispielsweise einer der Nadelsenker i i hochgeschoben werden, so wird von der Mustervorrichtung aus der Anschlag 13 angehoben (Fig. 3). Die Nase i9 stellt sich daher vor den Wechselschieber 4, so daß dieser bei dem Schlittenzug von rechts nach links, noch kurz bevor der Schloßschlitten in seine Endstellung kommt, nach rechts vorgestoßen wird. Durch das Ritzel 7, die Zahnstange 8 und die Verbindungsplatte 9 wird dann gleichzeitig auch der Hilfsschieher 5 nach links vorgeschoben, bis sein Ansatz 23 vor der Nase 21 des Anschlages 15 steht. Dadurch wird die jeweils erforderliche Umstellung genau begrenzt und etwaige Ungenauigkeiten, die sich durch die Auswirkung der Schleuderkräfte ergeben könnten, mit Sicherheit vermieden. Jede weitere Umstellung erfolgt in der gleichen Weise ,durch einen der Anschläge 13, 14, 15, 16 bzw. 13', 14', 15', 16', die in mustergemäß bedingter Reihenfolge in Arbeitsstellung kommen und entweder auf den Wechselschieber 4 oder auf den Hilfsschieber 5 einwirken. In jedem Falle stellt sich aber der nicht durch den Anschlag betätigte Schieber bis vor eine der Anschlagnasen i9, 20, 2i, 22 und begrenzt damit den genauen Einstellweg.
  • An Stelle der beschriebenen und dargestellten Schielfer für die Betätigung der Nadelsenker ist es natürlich auch möglich, weitere Schieber zur Umstellung der übrigen Schloßteile in sinngemäßer Weise anzuordnen und zu betätigen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Umstellen der Schloßteile an den Schlittenumkehrstellen für flache Strickmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Seite der Maschine eine Gruppe von Anschlägen (13, 14, 15, 16 bzw. 13', 14', 15', 16') ortsfest gelagert und die Schieber (4, 5) und Anschläge derart gestaltet sind, daß der jeweils ausgewählte Anschlag entsprechend seiner Gestaltung entweder auf den Wechselschieber (4) oder an einer anderen Stelle des Schlittenweges auf den Hilfsschieber (5) einwirkt, während gleichzeitig einer der nicht ausgewählten weiteren Anschläge als Hubbegrenzung für den von dem ausgewählten Anschlag nicht betätigten Schieber dient.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (4, 5) unmittelbar nebeneinandergelagert sind und der innenliegende Schieber (4) mit einer Verzahnung (6) versehen ist, in -welche ein Ritzel (7) eingreift, das gleichzeitig mit einer parallel zu den Schiebern (,4, 5) liegenden Zahnstange (8) im Eingriff steht, die durch eine Verbindungsplatte (9) über den innerliegenden Schieber hinweg mit dem äußeren (5) verbunden ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch Anschläge (13, 14, 15, 16 bzw. 13', 14', 15', i6'), die durch Anheben um nur eine Stufe in Arbeitsstellung gebracht werden.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagstufen der Schieber hintereinander und senkrecht untereinander angeordnet sind.
DER638A 1949-12-25 1949-12-25 Vorrichtung zum Umstellen der Schlossteile an den Schlittenumkehrstellen fuer flache Strickmaschinen Expired DE803661C (de)

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DE (1) DE803661C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034314B (de) * 1954-07-06 1958-07-17 Rund Und Flachstrickmaschb Kar Flachstrickmaschine mit Vorrichtung zum mustergemaessen Auswaehlen der Stricknadeln
DE1710979B1 (de) * 1961-03-01 1972-02-03 Schieber Universal Maschf Flachstrickmaschine
EP3345890A1 (de) 2017-01-05 2018-07-11 Lanxess Deutschland GmbH Verfahren zur herstellung von n-methyl-p-toluidin für dessen einsatz als additiv für flugbenzin

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EP3345890A1 (de) 2017-01-05 2018-07-11 Lanxess Deutschland GmbH Verfahren zur herstellung von n-methyl-p-toluidin für dessen einsatz als additiv für flugbenzin
WO2018127406A1 (de) 2017-01-05 2018-07-12 Lanxess Deutschland Gmbh Verfahren zur herstellung von n-methyl-p-toluidin für dessen einsatz als additiv für flugbenzin

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