AT134623B - Verfahren zur Darstellung von Verbindungen von Carbaminsäureestern. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Verbindungen von Carbaminsäureestern.

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Pharmaceutische Werke Norgine
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  Verfahren zur Darstellung von Verbindungen von Carbaminsäureestern. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von neuen Schlafmitteln aus Carbaminsäureestern, das im Wesen darin besteht, dass man diese Ester mit Glueonsäure, Bernsteinsäure oder Weinsäure im Schmelzfluss reagieren lässt. Die Mengenverhältnisse der Komponenten werden zweckmässig so gewählt, dass auf jede Carboxylgruppe der Säuren je 1 Mol Carbaminsäureester entfällt. Doch können auch überschüssige Mengen jeder der Komponenten zur Anwendung gelangen. Es hat sich gezeigt, dass man gemäss der Erfindung zu Produkten von verstärkter   schlaf machender Wirkung gelangt.   



  In vielen Fällen wurde ausserdem die Aufhebung von unangenehmen Nebenwirkungen der Ausgangsstoffe, insbesondere auf das Atemzentrum, festgestellt. 



   Das Verfahren wird in der Weise ausgeführt, dass man die Komponenten so lange bei Schmelztemperatur erhitzt, als noch Wasserdämpfe entweichen ; hiebei wird man vorteilhaft von möglichst wasserfreien Ausgangsstoffen ausgehen. Es entsteht eine klare Schmelze, in der sich nach dem Erkalten in der Mehrzahl der Fälle nach kürzerem oder längerem Stehen Kristallbildung vollzieht. 



   Die Reaktion kann durch Zusatz geringer Mengen von für den Organismus unschädlichen Kondensationsmitteln, wie Calciumchlorid, befördert werden. 



   Injiziert man intravenös einem Kaninchen pro Kilogramm Körpergewicht   0'15-0'2Ï gUrethan,   so ist keine Wirkung festzustellen. Wird jedoch Urethan mit den genannten organischen Säuren versehmolzen, so zeigt das Reaktionsprodukt in einer Menge, die   O'1       < jf Urethan entspricht,   bereits eine   schlafmaehende   Wirkung, u. zw. etwa so, als ob 0,3 g Urethan allein injiziert worden wären. 



   Beispiel 1 :   5   Urethan und 11   g sirup öse d-Gluconsäure   werden bei   1000 verschmolzen,   bis eine klare Schmelze entstanden ist. Beim Abkühlen letzterer bilden sich in Wasser gut lösliche Kristalle. 



   Beispiel 2 : 5 g Urethan und   4'3 g   pulverisierte Weinsäure ergeben beim Erhitzen auf   115    eine klare Schmelze. Die beim Erkalten dieser sich bildenden Kristalle sind gleichfalls   wasserlöslich.   



   Beispiel 3 : 5 Urethan und 339 Bernsteinsäure bei 120  verschmolzen, Hefern gleichfalls wasserlösliche Kristalle. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von Verbindungen von Carbaminsäureestern, dadurch gekennzeichnet, dass man diese Ester mit Gluconsäure, Bernsteinsäure oder Weinsäure im Schmelzfluss, allenfalls in Gegenwart von Kondensationsmitteln, reagieren lässt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT134623D 1931-04-09 1931-04-09 Verfahren zur Darstellung von Verbindungen von Carbaminsäureestern. AT134623B (de)

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