AT134798B - Verfahren und Anordnung zum Störungsausgleich in Fernmeldekabeln. - Google Patents

Verfahren und Anordnung zum Störungsausgleich in Fernmeldekabeln.

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AT134798B
AT134798B AT134798DA AT134798B AT 134798 B AT134798 B AT 134798B AT 134798D A AT134798D A AT 134798DA AT 134798 B AT134798 B AT 134798B
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Inventor
Fritz Dr Ing Haas
Erwin Dr Ing Widl
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Wien
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  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Anordnung zum Störungsausgleieh in   Fernmeldekabeln.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 ebenso x12 = x22, x32 = x42 usw. Noch besser ist es, sämtliche Teilkapazitäten zwischen einem störenden und dem gestörten Fernmeldekreis, Schaltungsteil usw. einander anzugleichen, so dass also z. B. 
 EMI2.2 
   Vierer"zusammengestellt   und darin alle vier wechselseitigen Teilkapazitäten einander gleich gemacht. 



   Die Ausgleichsmessungen nach der Erfindung können auf jede hiezu geeignete Weise durchgeführt werden. Man kann beispielsweise die beiden Paare des jeweils   gebildeten #Vierers" behelfsweise gegen   die an Erde   gelegte #Umgebung" ausgleichen   und hierauf wie beim   bekannten Nebenspreehausgleieh   im Vierer vorgehen, d. h. die Übersprechkopplungen   k1   und die beiden Mitsprechkopplungen k2, k3 messen und ausgleichen, die wegen des vorangegangenen Erdausgleiches keine von Erdkapazitätsdifferenzen herrÜhrenden Anteile enthalten.

   Man kann auch die Kapazitäten gegen die Umgebung" bei dem   Ausgleich der Mitsprechkopplungen L. tg   unwirksam schalten, indem man die   Umgebung   auf das jeweilige Potential des gegen   den #Vierer" auszugleichenden   Paares bringt. Man   kann schliesslich   auch die   Teilkapazitätsunterschiede   in irgendeiner andern geeigneten Form messen, wobei die Umgebung auf das Potential des mit dem Fernhörer verbundenen Paares gebracht ist. 
 EMI2.3 
 querschnitt kann die notwendige Ausgleiehsarbeit   beschränkt   werden, insbesondere kann man häufig einen Ausgleich der unmittelbaren Teilerdkapazitätsdifferenzen ersparen.

   Sobald die   Guteeigensehaft     und die Beschaltungsverhältnisse des Lokalkabels genau bekannt sind, sind fallweise noch weitere Vereinfachungen der Arbeit möglich.   
 EMI2.4 
 



  Von den Drehkondensatoren   C,   CI und   GII   liegt der erste ständig in der Brückensehaltung, während die beiden andern abtrennbar sind. Zunächst wird lediglich mit dem Kondensator C in der Stellung e2 
 EMI2.5 
 gültig ausgeglichen. Dabei sind die umliegenden Paare einschliesslich a1, b1 in bekannter Weise auf das gleiche (mittlere) Potential wie das Paar   c,     a   gebracht, so dass über die wechselseitigen   Teilkapazitäten   x keine fälschenden Ströme gegen Erde abfliessen können. Hierauf wird   die #Umgebung" a2, b2 usw.   an Erde gelegt.

   Die nunmehr auftretenden   Erdkapazitätsdifferenzen   der Paare a1, b1 und e,   s   werden durch die jetzt zugeschalteten Drehkondensatoren CI und   C in   den Umschalterstellungen el und e2 behelfsmässig ausgeglichen. Dann werden in den   Umschalterstellungen   k1-k3 die Kopplungen k1-k3, die nur mehr durch die Differenzen der Teilkapazitäten x11-x41 hervorgerufen sind, zum Teil unter Benutzung 
 EMI2.6 
 ganz beseitigt oder hinreichend vermindert. Der gleiche Vorgang wird dann an dem aus   a2, b2   und   e,     cl     gebildeten Vierer"wiederholt   usf. Bei der Messung werden die nicht störenden Elektroden, 
 EMI2.7 
 leitenden Schirmes gebracht. 



   Eine Brückenschaltung, bei der die Erdkapazitätsdifferenzen unwirksam geschaltet sind, ist in Fig. 3 grundsätzlich dargestellt. Hier kann der behelfsmässige Erdausgleich entfallen, da die gesamte   "Umgebung" n   und fallweise auch eine Ader des Paares a, b, etwa unter Verwendung einer Abzweigspule s auf das mittlere Potential des Paares   c,     cl gebracht   ist. Gemessen werden in der Schaltung   11.   
 EMI2.8 
 Schaltung c der Wert x1 + x2 - x3 - x4. Der Ausgleich führt wie das zuerst beschriebene Verfahren auf die hinreichende Gleichheit aller vier zusammengehörigen Teilkapazitäten.

   Verzichtet man auf die Gleichheit aller vier Teilkapazitäten, was praktisch vielfach genügt, so   beschränkt   sich die Messung auf die Messschaltungen Fig. 3a und 3b, und es werden dann nur die Teilkapazitäten von   Hin-und Rück-   leitung paarweise gleich gemacht. 



   Durch dieses Verfahren und seine sämtlichen bisher beschriebenen Abarten wird zugleich ein für alle denkbaren Besehaltungsmögliehkeiten der Nachbarleitungen stets aufrecht bleibender Erdausgleich erzielt. 



   Zur Vereinfachung des Ausgleichsverfahrens ist es meist zulässig, den Ausgleich des   Mitsprechens   zwischen dem störenden Stamm a,   b und dem"Vierer"a, b, c,   in der Umschlalterstellung k2 zu ersparen. 
 EMI2.9 
 

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   Eine noch weitergehende Vereinfachung, deren Anwendung jedoch nur für besonders gute Kabel oder in weniger schwierigen Fällen empfohlen werden kann, besteht darin, lediglich das Übersprechen   k1   auszugleichen, jedoch den dazu benötigten einen Kondensator je Vierer"so einzubauen, dass hiedurch die    massgebende"Mitspreeh"bezie-hung k, verbessert   wird. 



   Dieses Verfahren kann in allen seinen Spielarten nicht nur auf Adernpaare, sondern sinngemäss auch auf höhere Aderngruppen angewendet werden. Es ist nicht nur für den Ausgleich von Rundfunkleitungen in Lokalkabeln, sondern überhaupt in allen ähnlichen oder gleichwertigen Fällen von Vorteil, in denen die Störungsfreiheit einer Leitung, Schaltung od. dgl. bei   veränderlichen     Betriebsverhältnissen   gewährleistet werden soll. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren und Anordnung zum   Störungsausgleich   in Fernmeldekabeln, Schaltungen od. dgl. mit veränderlichen Symmetrieverhältnissen, dadurch gekennzeichnet, dass am   auszugleiehenden   Fernmeldekreis, Schaltungsteil od. dgl. die Teilkapazitäten der Hin-und Rückleitung gegen alle störenden Gegenelektroden paarweise gleich gross gemacht werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren und Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Teilkapazitäten zwischen einem störenden und einem gestörten Fernmeldekreis, Sehaltungsteil od. dgl. einander angeglichen werden.
    3. Verfahren und Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem eigentlichen Ausgleich der störenden Kopplungen behelfsmässig die den eigentlichen Messvorgang beeinflussenden Fremdkopplungen, z. B. Erdkapazitäten, ausgeglichen werden, wofür die die Fremdkopplungen hervorrufenden Elektroden (Bleimantel, leitende Schirme u. dgl.) sämtlich oder gruppenweise zusammengefasst werden können.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht störenden, insbesondere die bereits ausgeglichenen Elektroden während der Messung geerdet oder auf das Potential eines leitenden Schirmes gebracht werden.
AT134798D 1932-09-29 1932-09-29 Verfahren und Anordnung zum Störungsausgleich in Fernmeldekabeln. AT134798B (de)

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