AT135123B - Einrichtung an Hochbauten zur Verhinderung von Wasserschäden. - Google Patents

Einrichtung an Hochbauten zur Verhinderung von Wasserschäden.

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AT135123B
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Rudolf Schramek
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Rudolf Schramek
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  Einrichtung an Hochbauten zur Verhinderung von   Wasserschäden.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung an Hochbauten zur Verhinderung von Wasserschäden, und ihr wesentliches Kennzeichnen besteht darin, dass die dem Eindringen von Wasser ausgesetzten Räume einen wasserundurchlässigen Boden erhalten, der mit Gefälle in Auslaufschlitze übergeht, die in den   Aussenmauern   vorgesehen sind. Durch diese Ableitung des eingedrungenen Wassers nach aussen sollen die darunter befindlichen Räume samt ihren Einrichtungsgegenständen (Maschinen,   Lagervorräten od. dgl. ) vor einem Wasserschaden bewahrt werden. Besonders vorteilhaft ist es, den   Dachboden von Hochbauten in der erfindungsgemässen Art auszugestalten.

   Es wird so nicht nur das atmosphärische Wasser, sondern auch das bei Daehstuhlbränden in gewaltigen Mengen in den Dachraum geschleuderte Löschwasser nach aussen abgeleitet, während bisher bei Dachstuhlbränden das   Löseh-   wasser in den meisten Fällen in die Stockwerkswohnungen durchsickerte und zu einem   Wasserschaden   (insbesondere   Deckendurchnässungen)   Anlass gab, der den Feuerschaden oft sogar überstieg. 



   Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch den Dachboden eines Gebäudes, das als Wohnhaus, Lagerhaus, Maschinenfabrik od. dgl. gedacht sein kann, und die Fig. 2 eine Einzelheit hiezu in Draufsicht. 



   Mit 1 ist der Dachbodenraum bezeichnet, mit 2 der darunter befindliche Raum (z. B. der Wohn-   raum des obersten Stockwerkes, ein Lagerraum, Maschinensaal od. dgl. ), dessen Decke z. B. als Tram-   decke 3 ausgebildet ist. Mit 4 ist die übliche Sturzsehalung, mit   5   die Beschüttung, mit 6 das z. B. aus gewöhnlichem Beton oder von Ziegeln gebildete Dachbodenpflaster bezeichnet. Dieser Boden wird mit einer wasserundurchlässigen Schicht, z. B. mit einer   Feinbetonschieht/,   versehen, die ein leichtes Gefälle (z. B. von   2%)   gegen die Aussenmauern 8 erhält. In Abständen sind in den Aussenmauern Schlitze   S   ausgespart, durch die das in den Dachbodenraum eingedrungene Wasser nach aussen abfliessen kann. 



  Die wasserundurchlässige Schicht 7 reicht in diese Auslaufschlitze hinein und bildet den Boden derselben. 



  Die Aussenmauer 8 wird in einem gewissen Bereich um die Schlitze herum und innerhalb der Schlitze mit Zement verputzt. Zwischen den   Auslaufschlitzen   ist die Schicht 7, wie bei 10 angedeutet, hohlkehlenartig hochgezogen. Der Boden jedes   Auslaufschlitzes   S geht in eine Traufe   11,   z. B. aus Blech, über, die so weit nach aussen ragt, dass das Wasser von der Fassade abgelenkt herunterfliesst. Man kann die für den Ablauf des Wassers erforderlichen   Ausflussquerschnitte   über mehrere Aussenmauern verteilen und dementsprechend den   wasserundurchlässigen   Boden nach mehreren Richtungen geneigt (mit Gefälle) ausbilden. 



   Um zu verhindern, dass Wasser, welches in den   Dachbodenraum   eingedrungen ist oder bei Löschung eines Brandes in den Dachbodenraum geschleudert wurde, durch die Dachbodentür in das Stiegenhaus abfliesst, wird gemäss Fig. 2 in der Zone der   Dachbodentür   15 das   Dachbodenpflaster   mit einer Betonleiste 16 versehen. Diese Betonleiste wird zirka 15 cm hoch gemacht und   umschliesst   rechteckig oder 
 EMI1.1 
 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung an Hochbauten zur Verhinderung von Wasserschäden, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Eindringen von Wasser ausgesetzten Räume einen wasserundurchlässigen Boden erhalten, der mit Gefälle in Auslaufschlitze übergeht, die in den   Aussenmauern   vorgesehen sind. 

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Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1 zum Schutze von Wohnräume (Lagerräumen, Masehinensälen od. dgl. ) gegen Wasserschaden, dadurch gekennzeichnet, dass der Dachraum (die Daehräume) (1) einen <Desc/Clms Page number 2> wasserundurchlässigen Boden erhalten, der mit Gefälle in Auslaufschlitze (S) der Aussenmauern übergeht.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei gegenüberliegende EMI2.1 Aussenmauern ausgeführt ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden der Auslaufschlitze in nach aussen ragende Traufen (11), z. B. aus Blech, übergeht, die das abfliessende Wasser von der Fassade ablenken.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Daehbodenpflaster in der Zone der Daehbodentür mit einer Leiste (16), vorzugsweise aus Beton, versehen ist, die das Wasser von der Türöffnung abhält, ohne das freie Spiel der Dachbodentür (15) zu behindern. EMI2.2
AT135123D 1932-11-04 1932-11-04 Einrichtung an Hochbauten zur Verhinderung von Wasserschäden. AT135123B (de)

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