AT135321B - Verfahren zur Herstellung von Gußeisengegenständen, insbesondere von Ventilstößeln. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Gußeisengegenständen, insbesondere von Ventilstößeln.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Gusseisengegenständen, insbesondere von Ventilstösseln. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Gusseisengegenständen, insbesondere von Ventilstösseln, bei welchem zuerst ein Rohling durch Giessen des Eisens in eine Form hergestellt, hierauf durch Ausglühen weiehgemacht, bearbeitet und schliesslich durch Wiedererhitzen und Abkühlen gehärtet wird, und besteht darin, dass das Ausglühen bei einer Temperatur von 927 bis 954 0 C und das Härten durch Erhitzen des bearbeiteten Rohlings auf eine Temperatur von 843 bis 954 C, auf welcher der Rohling während 3 bis 30 Minuten erhalten wird, und Abkühlen erfolgt. Dadurch wird die Massenherstellung von Gusseisengegenständen auf billige Weise möglich. Als Ausführungsbeispiel sei die Anwendung des Verfahrens zur Herstellung eines Ventilstössels näher erläutert. Die Zeichnung veranschaulicht einen Ventilstössel, u. zw. zeigen die Fig. 1 und 2 einen Ventil- EMI1.1 Teil eine Öffnung 13 zur Aufnahme eines Zapfens mündet, der den Stössel in seiner Lage im Motorblock sichert, wenn die Nockenwelle entfernt wird. Die in Fig. 3 dargestellte Gussformhälfte besitzt mehrere, der Form der Ventilstösselrohlinge angepasste Ausnehmungen 14, von denen jede durch einen engen Kanal 15 mit dem Hauptkanal 16 verbunden ist und in einen Steigkanal 17 mündet. Die Ausnehmungen 14, die Kanäle 15, der Hauptkanal 16 und die Steigkanäle17 werden durch die entsprechend ausgebildete andere Gussformhälfte vervollständigt. Gusseisen von nachstehender Zusammensetzung eignet sich besonders zum Giessen des Ventil- EMI1.2 Mangan, 3-40 bis 3-70% Kohlenstoff und der Rest Eisen. Diese Zusammensetzung kann selbstverständ- lieh den jeweiligen Erfordernissen angepasst werden. Das geschmolzene Eisen wird in die in Fig. 3 veranschaulichte Gussform gegossen. Das auf diese Weise hergestellte Gussstück wird in einen Ofen eingebracht, in welchem eine Temperatur von 927 bis 9540 C herrscht. Nachher wird das Gussstück an der Luft abgekühlt. Dadurch entsteht ein weiches Guss- stück, dessen Brinellhärte vorzugsweise unter 228 liegt. Die Härte der Oberfläche der nicht ausgeglühten Gussstücke würde deren Bearbeiten erschweren und deren wirtschaftlichen Erfolg unmöglich machen. EMI1.3 Die Enden und Seiten des Stössels werden nach dem Erwärmen nochmals abgeschliffen, da sie einerseits als Lagerflächen dienen, anderseits die Länge des Stössels von grösster Wichtigkeit ist. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Gusseisengegenständen, insbesondere von Ventilstösseln, bei welchem zuerst ein Rohling durch Giessen des Eisens in eine Formhergestellt, hierauf durch Ausglühen weiehgemaeht, bearbeitet und schliesslich durch Wiedererhitzen und Abkühlen gehärtet wird, dadurch gekennzeichnet, <Desc/Clms Page number 2> dass das Ausglühen bei einer Temperatur von 927 bis 954 C und das Härten durch Erhitzen des bearbeiteten Rohlings auf eine Temperatur von 843 bis 9540 C, auf weleher der Rohling während 3 bis 30 Minuten erhalten wird, und Abkühlen erfolgt. EMI2.1
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| AT135321D AT135321B (de) | 1929-06-21 | 1930-06-14 | Verfahren zur Herstellung von Gußeisengegenständen, insbesondere von Ventilstößeln. |
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- 1930-06-14 AT AT135321D patent/AT135321B/de active
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