CH150996A - Verfahren zur Herstellung von gusseisernen Gegenständen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gusseisernen Gegenständen.

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CH150996A
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Limited Ford Motor Company
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Ford Motor Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
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    • B22C11/00Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same

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Description


  Verfahren zur     Herstellung    von Busseisernen Gegenständen.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Herstellung     Busseiserner     Gegenstände. Gemäss der Erfindung wird ein  Rohling in einer Dauerform gegossen, das       Gussstück    dann ausgeglüht (erweicht), bevor  es maschinell bearbeitet     wird,    dann schliess  lich durch Erhitzen und Ablöschen gehärtet.  



  Das Härten von Gusseisen wurde bisher  nicht als praktisch befunden, da Versuche  ergaben, dass es unmöglich war, eine gleich  förmige Härte zu erzielen. Die     gehärteten          Gusseisengegenstände    wurden vielfach ent  weder zu hart oder zu weich und wiesen  zu grosse     Härtevariationen    auf.  



  Es wurden auch Gegenstände aus     Guss-          eisen    hergestellt, welche eine sehr harte,  durch     Schalenguss'    erzeugte     Oberfläche    hatten.  Solche Gegenstände     konnten    wegen zu gro  sser Härte nicht wirtschaftlich bearbeitet wer  den. Gewöhnliche     Gussstücke    aus     Grauguss          können    maschinell bearbeitet werden, haben  aber für viele Zwecke eine ungenügende  Festigkeit und Härte.     Gusseisengegenstände,       welche zuerst maschinell bearbeitet und dann  gehärtet wurden, wurden     bisanhin    nicht  hergestellt.  



  Nach dem vorliegenden Verfahren her  gestellte Gegenstände besitzen die     gewünschte     gleichförmige Härte.  



  Die Zeichnung veranschaulicht durch     Fig.     1 und 2 einen nach dem vorliegenden Ver  fahren hergestellten Gegenstand in Form  eines     Ventilhebers    im Aufriss und teilweisem       Schnitt;        Fig.    $ ist ein     Grundriss    einer Hälfte  der Dauerform, die beispielsweise zum Gie  ssen des Gegenstandes verwendet werden  kann.  



  10 bezeichnet einen Ventilheber von übli  cher     Form,    mit von einem umlaufenden     Nok-          ken    zu betätigendem Fuss 11 und einer Boh  rung 12. Nahe dem obern Ende der Boh  rung 12 besitzt der Ventilheber ein Stift  loch 13 zum Einstecken eines Stiftes, um  den Heber im Motorblock zu halten, wenn  die- Nockenwelle     entfernt    ist.      Der Heber wird zweckmässig in einer  Dauerform nach     Fig.    3 gegossen. Diese  Form besitzt eine Anzahl von Aushöhlungen  14, *von denen jede zur Bildung eines Roh  lings für einen Ventilheber bestimmt ist. Jede  Aushöhlung 14 ist durch einen kleinen Ka  nal 15 mit dem Hauptkanal 16 verbunden  und zudem sind Steigkanäle 17 vorgesehen.

    Es ist zu beachten, dass die     Fig.    3 nur die  Hälfte einer     Form    darstellt und dass die an  dere Hälfte in der Hauptsache gleich     wie     die dargestellte ist.  



  Zum Giessen des Ventilhebers wird zweck  mässig Eisen von folgender Zusammensetzung       verwendet:    2,5 bis<B>2,9%</B> Silizium, 0,1  Schwefel     (Maximum),    0,42 bis 0,48% Phos  phor, 0,6 bis<B>0,8%</B> Mangan, 3,4 bis 3,7%  Kohlenstoff und der Rest Eisen. Diese For  mel kann auch etwas     variieren.     



  Ein Beispiel des vorliegenden Verfahrens  ist das folgende:  Geschmolzenes Eisen wird in die Form  nach     Fig.    3 eingegossen. Die so erzeugten       Gussstücke    werden     m    einen Ofen gebracht  und auf einer Temperatur von vorzugsweise  zwischen 925 und 955   C gehalten, um die  Härte herauszuziehen. Alsdann werden sie  in der Luft abgekühlt. Die so hergestellten  Gegenstände sind     Weichgussstücke    mit einer       Brinellhärte    von unter 228.  



  Wenn die     Gussstücke    nicht ausgeglüht  würden,     besässen    sie eine Oberflächenhärte,  welche die Bearbeitung schwierig und un  wirtschaftlich machen würde. Nach dem  Abkühlen werden die     Gussstücke    maschinell  bearbeitet und roh geschliffen, sowie die Lö  cher 12 und 13     gebohrt.     



  Nach dem Bearbeiten werden die     Guss-          stücke    in einen Ofen gebracht und auf eine  Temperatur von zirka 900   C erhitzt und  zirka 10 Minuten auf dieser Temperatur er  halten.     Alsdann    werden sie in einem Ölbad  bei gewöhnlicher     Temperatur    abgekühlt, wor  auf sie die passende Härte für ihre Arbeit  von über 400'     Brinell    haben. Da die En  den und Seiten dieser Ventilheber Arbeits  flächen sind, und da die Länge der Heber  ausserordentlich wichtig ist, werden diese    Enden und Seiten nach der Wärmebehand  lung fertig geschliffen.  



  Im Härteverfahren können Änderungen  stattfinden. So kann zum Beispiel die Tem  peratur des Ofens von 840 bis 955  C und  die Zeit der Wärmebehandlung von 5 bis  30 Minuten variieren. Bei längerer Zeit der       Wärmebehandlung    und erhöhter Temperatur  wird die Härte gesteigert, im     umgekehrten     Falle werden weichere Erzeugnisse erzielt.  



  Nach dem oben beschriebenen Härte  verfahren können die     Gussstücke    angelassen  werden.  



  Die Erzeugnisse des vorliegenden Ver  fahrens sind billiger als nach bisherigen     Ver-          f        ahren    hergestellte ähnliche Gegenstände, in  dem die Herstellungsvorgänge billiger sind  als     bisanhin.    Die     Massenproduktion    der  selben ist leichter als bis jetzt. Das Erzeug  nis ist ein durchwegs hartes     Gussstück,    das  sich aber doch     maschinell    bearbeiten     lässt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von gusseiser- nen Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rohling in einer Dauerform gegos sen, das Gussstück vor maschineller Bearbei- tung ausgeglüht und nach letzterer schliess lich durch Erhitzen und Abkühlen gehärtet wird. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gussstück nach dem Härten noch geschliffen wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass' man den bearbeiteten Gegenstand auf eine wenig unter der ihm zum Ausglühen vor der Bearbeitung er teilten Temperatur liegende Temperatur erwärmt, 5 bis 30 Minuten lang auf dieser Temperatur erhält und dann abkühlt. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass man den er hitzten Gegenstand in 01 bei gewöhnlicher Temperatur abkühlt. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, ge kennzeichnet durch die Verwendung eines Eisens, enthaltend 3,4 bis<B>3,7%</B> Kohlen stoff, 2,5 bis<B>2,9%</B> Silizium, höchstens 0,1% Schwefel und 0,42 bis 0,48% Phos phor.
CH150996D 1929-06-21 1930-06-13 Verfahren zur Herstellung von gusseisernen Gegenständen. CH150996A (de)

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US2962397A (en) * 1955-06-23 1960-11-29 Earl A Thompson Method of making tappets
SI9700101A (en) * 1997-04-21 1997-10-31 Mile Jakir Technological process of manufacture of valve raisers from low-alloy hard casting

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FR697631A (fr) 1931-01-20
GB356795A (en) 1931-09-07

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