AT135435B - Nadelwechselvorrichtung für Grammophonsehalldosen. - Google Patents

Nadelwechselvorrichtung für Grammophonsehalldosen.

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AT135435B
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Austria
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Emil Hyra
Hans Ing Neumann
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Emil Hyra
Hans Ing Neumann
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Description


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    Nadelweehselvorriituttg für Grammophonsehalldosen.   



   Die Erfindung betrifft eine Nadelwechselvorrichtung für Grammophonschalldosen, welche aus einem unabhängig vom Nadelträger an der Schalldose angeordneten Nadelbehälter besteht, aus welchem die Nadeln mittels eines Transportorganes einzeln dem Nadelträger zugeführt werden. 



   Zur Vereinfachung der Konstruktion und Handhabung der   Nadelwechselvorrichtung ist gemäss   der Erfindung das Transportorgan als eine mit einem Radialschlitz versehene drehbare Scheibe (Segment, Hebel od. dgl.) ausgebildet, die in einem an der   Schalldose   angeordneten, den Nadelbehälter tragenden Gehäuse gelagert und deren Radialschlitz mittels eines   Betätigungsgriffes   zwischen dem Nadelbehälter und einer gegenüber dem Nadelträger stehenden Ausgabeöffnung des Gehäuses verdrehbar ist. 



   Das Auswechseln der Nadel kann sowohl bei tiefstehender Nadelklemme als auch bei einer durch Verdrehen der Schalldose nach oben verschwenkten Nadelklemme mittels eines für diesen Zweck entsprechend ausgebildeten Transportorgans für die Nadeln durchgeführt werden. 



   Eine besondere Vereinfachung in der Handhabung der Nadelwechselvorrichtung wird noch dadurch erzielt, dass die Scheibe mit einer Steuerkurve eine am Nadelträger angeordnete, die Nadel selbsttätig festhaltende Klemmeinrichtung zur Abgabe der abgespielten Nadel betätigt. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht, u. zw. zeigen die Fig. 1 und 2 eine Ausführungsform der Vorrichtung in Ansicht und im teilweisen Längsschnitt. Die Fig. 3 zeigt ein in der Führung sitzendes Nadelmagazin im   Sehaubild,   teilweise geschnitten. In Fig. 4 ist eine andre   Ausuhrungsform   der Vorrichtung in Ansicht und teilweisem Schnitt veranschaulicht. Die Fig. 5 und 6 zeigen eine weitere, vollkommen selbsttätig wirkende   Ausfuhrungs-   form der Vorrichtung zum Auswechseln der Nadel in Ansicht und teilweisem Längsschnitt. 



   Die erste in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung dargestellte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes besteht aus einem mit der   Schalldose 1 vereinigten,   über dem   Nadelträger angeordneten   Gehäuse 3, in dem eine Scheibe   4-   drehbar gelagert ist. Die Scheibe   4-   ist mittels eines aus einem Umfangsehlitz 5 des Gehäuses herausragenden Betätigungsgriffes 6 in dem Schlitzbereich verdrehbar und mit einem Radialsehlitz 7 versehen, der in der Ausgangsstellung des Betätigungsgriffes gegenüber einem   Gehäuseschlitz   8, in der Endstellung des Betätigungsgriffes aber gegenüber der Bohrung des Nadelträgers zu stehen kommt.

   An der Scheibe 4 greift eine im Gehäuse 3 gelagerte und mit dem einen Ende an ihm befestigte Feder 9 an, welche die Scheibe ständig in der Ausgangsstellung zu erhalten sucht. Auf dem Gehäuse 3 ist ein mit Nadeln gefülltes Magazin 10 angeordnet, das in eine Führung 11 einschiebbar ist. 



  Das Nadelmagazin, welches eine verkaufsfertige Packung darstellt, ist mit einer Reihe Nadeln gefüllt und mit einem versehiebbaren Deckel   12   versehen. Das Magazin wird mit dem Deckel zur Gehäusewand in die Führung 11 bis zu einem von letzterer gebildeten Anschlag   M   über den Gehäuseschlitz 8 einge-   schoben.   Es ist jedoch nicht nur für das Magazin, sondern auch für dessen Deckel 12 ein Anschlag 14 am   Gehäuse.   3 vorgesehen, der den Deckel beim Einschieben des Magazins schon am Rande des Schlitzes 8 aufhält und dadurch das Magazin beim Einschieben bis zum Anschlag   18   um die Nadelstärke bzw. Breite des Schlitzes 8 öffnet.

   Die erste Nadel des im Magazin unter Federdruck stehenden Nadelstapels wird dadurch sofort in den Schlitz 8 von den   nachdrängenden   Nadeln   hineingedrüekt   und im Falle der in der Ausgangsstellung stehenden Scheibe 4 in deren Radialsehlitz 7 einfallen. Das Gehäuse ist gegenüber der Bohrung des Nadelträgers   3 mit   einer Ausgabeöffnung 15 versehen, durch welche die neue Nadel aus dem Radialschlitz 7 der Scheibe 4   hindurchfällt,   wenn letztere mittels des Betätigungsgriffes 6 

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 tätigungsgriffes 6 an das Ende des Schlitzes   5   bewirkt. 



   Zum Auswechseln der abgespielten Nadel wird diese durch Drehen der Klemmschraube 16 des Nadelträgers 4 gelöst, so dass die Nadel frei aus der Bohrung des Nadelträgers 2 abfallen kann. Durch Verdrehen der Klemmschraube 16 wird gleichzeitig ein mit ihr verbundenes, an sich bekanntes Sperr- 
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 spitzenlänge entsprechenden Abstand unterhalb der Mündung der Bohrung des   Nadelträgers 2 zu   stehen kommt. Dieses Sperrorgan ist zur Schonung der Nadelspitzen so wie ein Nähmaschinenfüsschen mit einer Gabelung versehen, deren Spalt etwas schmäler gehalten ist, als der Stärke der Nadel entspricht, so dass diese beim Abfallen durch die Bohrung des Nadelträgers 2 in der richtigen Lage ohne Beschädigung der Nadelspitze aufgefangen werden kann. 



   Wird die Scheibe 4, in deren Radialschlitz 7 eine Nadel liegt, mittels des Betätigungsgriffes 6 innerhalb seines Schwenkbereiches verdreht und dadurch der Radialsehlitz 7 der Bohrung des   Nadelträgers 4   gegenübergestellt, so fällt die Nadel durch die Bohrung auf das Sperrorgan   17   auf und kann durch Verdrehen der Klemmschraube 16, bei welcher gleichzeitig das Sperrorgan 17 in die Aussergebrauchstellung   hoehgesehwenkt   wird, am Nadelträger 2 unabhängig von der beim Abfallen der Nadel unter Federwirkung in die Ausgangsstellung zurückkehrende Scheibe 4 wieder festgestellt werden.

   In dem Augenblick als die Scheibe 4 die Ausgangsstellung erreicht, fällt sofort die nächste in dem Schlitz 8 des Gehäuses vorbereitete Nadel in den Radialschlitz 7 ein, so dass der Transportmechanismus gleich wieder für die nächste Auswechslung   schaltbereit   ist. 



   In Fig. 4 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, bei 
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 Zeichnung dargestellt ist, nur entfällt das Sperrorgan 17. 



   Zum Einführen der Nadel in die Bohrung des Nadelträgers 2 ist der Betätigungsgriff als ein radial in der Scheibe 4 geführter, unter Federwirkung stehender Druckbolzen. 31 ausgebildet, dessen eines Ende bis in den Radialsehlitz 7 der Scheibe 4 reicht und dessen andres Ende einen Druckknopf 82 trägt. 



   Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist genau die gleiche wie bei der ersten Ausführungsform, 
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 kann der Druekknopf 32 freigegeben werden, worauf er unter der Wirkung seiner Feder   83 samt dem   Bolzen   81   zurückgeht und durch die sich unter der Wirkung der Feder 9 zurückdrehende Scheibe 4 in die Ausgangsstellung verschwenkt wird. Die ganze Schalteinrichtung steht somit wieder in der   Grund-   stellung für die nächste Auswechslung bereit. Nach erfolgter Auswechslung kann die   Sehalldose   um ihre Trägerachse zurückgedreht werden. 



   Zum Schlusse sei noch eine in den Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beschrieben, bei welcher das Auswechseln der Nadel durch Betätigen einer einzigen Handhabe unmittelbar durch eine von der Scheibe 4 zwangläufig gesteuerte   Klemmeinriehtung   erfolgt. Die Ausführungsform des Nadelmagazins und des Transportorganes wurde hiebei gemäss dem in den Fig. 1 und 2 veranschaulichten Ausführungsbeispiel gewählt. 



   Die Klemmeinrichtung ist auf dem   Nadelträger : 2   angeordnet und besteht z. B. aus mehreren, in Ausnehmungen einer Hülse 41 sitzenden Klemmbacken   42,   deren äussere Fläche konisch ausgebildet ist und von einem gemeinsamen Ring   48   umfasst wird. Der Ring steht unter der Wirkung einer an einem Bund der Hülse 41 sich abstützenden Feder 44 und hat das Bestreben, die Klemmbacken 42 in der Druck- 
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 der Scheibe 4 drückt ihre Steuerkurve 4'auf den Schieber   45,   welcher bei seinem   Abwärtsdrücken   den Ring   43   entgegen der Wirkung der Feder 44 verschiebt und dadurch die Klemmbacken   4S aus   der Drueklage freigibt. In diesem Augenblick lassen die Klemmbacken die abgespielte Nadel zum Abfallen los. 



  Unmittelbar nach dem Abfallen der Nadel wird das   Sperrorgan J' ? durch   Zusammentreffen seines Armes mit dem Anschlag 47 der Scheibe 4 unter die Mündungsöffnung der Hülse   41   des   Nadelträgers geschwenkt   und dadurch die nach einer kleinen Restdrehung der Scheibe 4 aus ihrer Radialnut heraus in die Hülse   41   
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   Schieber 45 frei, welcher den Ring 43 unter der Wirkung seiner Feder 44 in die Klemmstellung hochsteigen lässt, in welcher die Klemmbacken 4 : 1 von dem Ring 43 unter Druck an die Nadel angedrückt   werden.

   Die auf diese Weise am Nadelträgcr befestigte Nadel wird nur noch während einer kleinen Restdrehung der Scheibe 4 von dem Sperrorgan   17   befreit, das durch Zusammentreffen seines Armes mit dem Anschlag 48 der Scheibe 4 in seine Ausgangsstellung   zurückgeschwenkt   wird. 



   Auf diese Weise kann das Ausweel seln der Nadel durch Betätigen eines einzigen Handgriffes vollkommen selbsttätig erfolgen. Zur besseren Wirkung der Klemmbacken 42 können diese auf an der Hülse 41   ! angebrachten Federzungen   befestigt sein, welche die Klemmbacken ständig in der unwirksamen Stellung zu halten suchen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Nadelwechselvorrichtung für Grammophonschalldosen mit einem unabhängig vom Nadel- träger an der   Sehalldose   angeordneten Nadelbehälter, ans welchem die Nadeln mittels eines Transport- organes einzeln dem Nadelträger zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass als Transportorgan   eine mit einem Radialschlitz (7) versehene drehbare Scheibe (4) (Segment, Hebel od. dgl. ) dient, die   
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 und deren Radialschlitz 7 mittels eines Betätigungsgriffes   (6)   zwischen dem Nadelbehälter   (10)   und einer gegenüber dem Nadelträger   (2)   stehenden Ausgabeöffnung   (15)   des Gehäuses (3) verdrehbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsgriff (6) in einem den Schwenkbereich des Radialschlitzes (7) der Scheibe (4) begrenzenden Schlitz (5) des Gehäuses geführt ist und die Scheibe (4) mit Hilfe einer an ihr angreifenden, im Gehäuse gelagerten Feder (9) ständig in die Ausgangsstellung gedrängt wird, in welcher sich der Radialschlitz (7) der Scheibe (4) und der Gehäuseschlitz (8) für den Nadelbehälter (10) decken.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Nadelbehälter (10) in eine Führung (11) des Gehäuses (, einschiebbar ist, welche sowohl für den Nadelbehälter (10) als auch für EMI3.2 beim Einschieben des Nadelbehälters (10) vor dem Gehäusesehlitz (8), der Anschlag (1. 3) hingegen den Nadelbehälter (10) knapp nach dem Gehäuseschlitz (8) zur Bildung eines Ausgabespaltes in Nadelstärke nacheinander aufhalten.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsgriff der Scheibe (4) aus einem mit einem Betätigungsknopf (32) versehenen, in Richtung des Radialschlitzes (7) in der Scheibe verschiebbar gelagerten Bolzen (31) besteht, dessen Ende in den Radialschlitz eingreift und bei der entgegen der Wirkung einer Feder (33) erfolgenden Betätigung des Bolzens die Nadel aus dem Schlitz (7) hinausschiebt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 2, mit einem den Nadelträger untergreifenden, die frische Nadel gegen Abfallen sichernden Sperrorgan, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (4) knapp vor Erreichen ihrer beiden Endstellungen mit je einem Anschlag (47 bzw. 48) od. dgl. auf einen in deren Bewegungsbereich angeordneten Arm des am Gehäuse (3) oder Nadelträger (2) schwenkbar gelagerten Sperrorganes (17) einwirkt und letzteres entweder in die Sperrlage oder unwirksame Stellung verschwenkt.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (4) mit einer Steuerkurve (4') eine am Nadelträger angeordnete, die Nadel selbsttätig festhaltende Klemmeinrichtung (41 bis 46) zur Abgabe der abgespielten Nadel betätigt.
    7. Vorriehtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmeinrichtung aus mehreren in den Nadelkanal des Nadelträgers eingreifenden Klemmbacken (42) besteht, welche von einem unter Federwirkung stehenden Ring (43) gemeinsam in die Klemmstellung zum Festhalten der Nadel gedrückt und von einem auf den Ring einwirkenden, von der Steuerkurve betätigten Schieber (45) aus der Klemmstellung zwangläufig entgegen der Wirkung einer Feder (44) zum Lösen der Nadel befreit werden.
AT135435D 1932-10-15 1932-10-15 Nadelwechselvorrichtung für Grammophonsehalldosen. AT135435B (de)

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