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Die Erfindung betrifft eine gemäss dem Patente Nr. 135435 ausgebildete Nadelwechselvorrichtung, welche aus einer als Nadeltransportorgan ausgebildeten, mit einem Radialschlitz versehenen, drehbaren Scheibe (Segment, Hebel od. dgl. ) besteht, die in einem an der Schalldose angeordneten, den Nadelbehälter tragenden Gehäuse gelagert und deren Radialschlitz mittels eines Betätigungsgriffes zwischen dem Nadelbehälter und einer gegenüber dem Nadelträger stehenden Ausgabeöffnung des Gehäuses verdrehbar ist. Bei dieser Nadelwechselvorrichtung ist es erforderlich, dass die abgespielte Nadel nach Lüften des Klemmorganes des Nadelträgers durch ihre Eigenschwere abfällt. Die Nadel bleibt jedoch dabei öfter in der Bohrung des Nadelträgers stecken und verursacht Störungen, besonders bei selbsttätig wirkenden Nadelwechselvorrichtungen.
Auch das ständig im Bereiche des Nadelträgers aus dem Gehäuse herausragende Sperrorgan zum Auffangen der neuen Nadel in der Klemmstellung wirkt durch seine Lage beim Spielen störend.
Der Erfindung liegen nun solche Verbesserungen der Nadelwechselvorrichtung zugrunde, durch welche diese Nachteile behoben werden.
Gemäss der Erfindung ist die Scheibe mit einem Anschlag zur Betätigung einer im Gehäuse gegenüber der Bohrung des Nadelträgers angeordneten Vorrichtung zum Ausstossen der abgespielten Nadel aus dem Nadelträger ausgestattet.
Eine weitere Verbesserung der Nadelwechselvorrichtung besteht darin, dass das Sperrorgan zum Auffangen der neuen Nadel innerhalb des Gehäuses der Nadelwechselvonichtung angeordnet ist und mit einem von der Scheibe gesteueiten Steuerorgan in Verbindung steht, welches es bei Drehung der Scheibe aus einer Öffnung des Gehäuses heraus in die Sperrstellung bewegt und am Ende der Rückdrehung der Scheibe in das Gehäuse zurückzieht.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemäss verbesserten Nadelwechselvorrichtung veranschaulicht, u. zw. ist in Fig. 1 die Vorrichtung bei abgenommener Gehäusedeekplatte und strichpunktiert angedeuteter Scheibe in Ansicht bei in der Ruhestellung stehendem Mechanismus veranschaulicht. Fig. 2 zeigt eine Ansicht der Vorrichtung mit noch in der Sperrstellung stehendem Sperrorgan und unmittelbar vor dem Ende ihres Rückgangs dargestellter Scheibe ; Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung.
Die mittels der Handhabe 6 im Gehäuse 3 verdrehbare Scheibe 4 steuert eine Ausstossvorrichtung für die abgespielte Nadel, eine Klemmvorrichtung des Nadelträgers und das Sperrorgan 17 zum Auffangen der neuen Nadel in der Klemmstellung. Die Nadel wird hiebei wie in der Patentschrift Nr. 135435 beschieben, durch den Radialschlitz der Scheibe 4 aus dem Magazin heraus dem Nadelträger 2 durch Drehen der Scheibe 4 zugeführt.
Die Ausstossvorrichtung für die abgespielte Nadel besteht aus einem an einer Gleitführung 21 befestigten, axial zur Bohrung des Nadelträgers 2 angeordneten Stift 22. Dieser wird von einem an einen Anschlag 23 der Gleitführung 21 angreifenden, am Gehäuse 3 um den Zapfen 24 schwenkbaren Hebel 25 in die Bohrung des Nadelträgers 2 eingeschoben und durch eine an dem Hebel 25 angreifende Feder 26
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wieder in die unwirksame Stellung zurückgezogen. Der zweite Arm des Hebels 25 besteht aus einer einseitig nachgiebigen Klinke 27, die durch eine Feder 28 ständig in dem Bewegungsbereich eines Anschlages 30 der Scheibe 4 gehalten wird.
Die Gleitführung 21 des Stiftes 22 ist einseitig zweckmässig mit einer Feder 31 am Gehäuse 3 anhebbar befestigt, so dass der Stift 22 durch eine Keilfläche 32 der Scheibe 4 vollständig aus dem Bereiche der Achse der Nadelträgerbohrung ausschwenkbar ist. Unmittelbar hinter dieser Keilfläche 32 ist in einem verstärkten Teil der Seheibe 4 der Radialschlitz für die Nadel angeordnet, der nun am Ende der Scheibendrehung statt dem Stift 22 axial über der Bohrung des Nadelträgers zu stehen kommt.
Für die Steuerung der Klemmvorrichtung ist die Scheibe 4 mit einer Kurvennut 33 ausgestattet, die einen Zapfen 34 eines im Gehäuse 3 unter der Scheibe 4 schwenkbar gelagerten Hebels 35 zwangläufig führt. Dieser Hebel 35 wirkt auf einen Daumenhebel 36 ein, der in einem Langschlitz des Nadelträgers 2 um einen Zapfen 38 schwenkbar gelagert ist und in seiner Klemmstellung mit seinem Daumen in die Bohrung des Nadelträgers zum Festklemmen der Nadel eingreift. Am Daumenhebel 36 ist noch eine Nase 39 vorgesehen, die in der Klemmstellung des Daumens in die Bohrung des Nadelträgers eingreift und diese nach oben hin sperrt. Eine am Nadelträger 2 befestigte Feder 40 drückt den Daumenhebel 36 ständig in seine wirksame Stellung, aus welcher er bei Betätigung der Scheibe 4 zur Freigabe der abgespielten Nadel durch den Hebel 35 ausgeschwenkt wird.
Die Nase 39 des Daumenhebels 36 kann auch hakenartig ausgebildet sein, um als Nachschub die in der Bohrung des Nadelträgers steckengebliebene Nadel in die richtige Lage auf das gabelartig ausgebildete Sperrorgan 17 herabzuschieben.
Dieses Sperrorgan 17 wird von einem Lenker gebildet, der an einem Ende die gabelartige Rast 41 zum Auffangen der Nadel aufweist, mit dem andern Ende hingegen, an einem im Gehäuse 3 um den Zapfen 29 schwenkbar gelagerten Hebel 42 gelenkig angebracht ist. Dieser Hebel ist derart gekrümmt, dass er den Lenker 17 bis auf die gabelartige Rast 4J ! vollständig innerhalb des Gehäuses 3 hält. Die gabelartige Rast des Sperrorganes 17 liegt in der Grundstellung am Umfang des Gehäuses 3 an, welches an dieser Stelle eine Öffnung 43 für den Durchtritt des Lenkers 17 aufweist.
Der Hebel 42 ist mit einem zweckmässig federnden Arm 44 ausgestattet, welcher in den Bewegungsbereich der Gleitführung 21 des Stiftes 22 ragt und von dieser zum Verschwenken des Hebels 42 und Ausschieben des Lenkers 17 aus dem Gehäuse betätigt wird. Um den Lenker 17 beim Ausschieben mit der Rast 41 unter die Bohrung des Nadelträgers 2 zu schwenken, ist er nahe seinem Gelenkpunkt mit einer Anschlagnase 45 versehen, die beim Auftreffen auf einen feststehenden Zapfen 46 des Gehäuses 3 die Verschwenkung des Sperrorganes bzw. Lenkers 17 in die Sperrlage entgegen der Wirkung einer Feder 47 bewirkt.
Das Zurückziehen des Sperrorganes 17 erfolgt durch den Anschlag 30 der Scheibe 4, welcher knapp vor Beendigung der Rückdrehung der Scheibe 4 auf einen Arm 48 des Hebels 42 auftrifft und dadurch diesen zum Zurückziehen des Sperrorganes 17 in das Gehäuse 3 in die Ausgangslage verschwenkt, wobei die Feder 47 den Lenker 17 am Beginn der Rückzugbewegung aus dem Bereich des Nadelträgers 2 verschwenkt.
Zum Nadelwechsel wird die Scheibe 4 mittels der Handhabe 6 entgegen dem Uhrzeigersinn in Fig. 1 und 2 verdreht. Hiebei wird zuerst durch die Kurvennut 33 der Scheibe 4 der Hebel 35 verschwenkt, der gleichzeitig den Daumenhebel 36 entgegen dessen Feder 40 aus der Bohrung des Nadelträgers 2 ausrückt, so dass die abgespielte Nadel abfallen kann. Bei offengehaltener Klemmvorrichtung trifft hierauf der Anschlag 30 der Scheibe 4 auf die Klinke 27 des Hebels 25 auf, so dass dieser entgegen der Kraft der Feder 26 nach unten verschwenkt und dadurch der Stift, 22 zum Ausstossen der abgespielten Nadel für einen Augenblick in die Bohrung des Nadelträgers 2 gestossen wird.
Gleichzeitig hat die Gleitführung 21 des Stiftes 22 während ihrer Abwärtsbewegung den Hebel 22 mittels des Armes 44 nach unten geschwenkt und dadurch das Sperrorgan 17 aus der Gehäuseöffnung 43 hinausgeschoben, welches beim Auftreffen seiner Anschlagnase 45 auf den Zapfen 46 mit seiner gabelartigen Rast 41 selbsttätig in die Sperrlage unter den Nadelträger 2 schwenkt, aus dem die abgespielte Nadel bereits ausgestossen worden ist. Der Stift 22 wird nun nach Abgleiten des Anschlages 30 von der Klinke 27 sofort von der Feder 26 in seine Ausgangsstellung zurückgezogen und unmittelbar darauf von der Keilfläche der Scheibe 4 aus dem Bereiche der Nadelaehse ausgeschwenkt.
Am Ende der Verdrehung der Scheibe 4 mittels der Handhabe 6 steht der die neue Nadel enthaltende Schlitz 7 genau gegenüber der Bohrung des Nadelträgers, so dass die Nadel durch ihr Eigengewicht in die Bohrung einfällt und mit der Spitze in dem gabelartigen Schlitz der Rast 41 des Sperrorganes 17 stecken bleibt.
Nun erfolgt die Rückdrehung der Scheibe 4 im Sinne der Uhrzeigerbewegung nach Freigabe der Handhabe 6 unter der Wirkung der beim Verdrehen der Scheibe 4 gespannten Feder 9 vollkommen selbsttätig. Hiebei wird zuerst der Stift 22 von der Keilfläche 32 freigegeben und von der Feder 31 seiner Gleitführung 21 in die Ebene der Nadelachse zurückgeschwenkt. Im weiteren Verlaufe der Rückdrehung der Scheibe 4 streift ihr Anschlag 30 die Klinke 27, ohne jedoch die von der Feder 26 gehaltene Gleitführung 21 des Stiftes 22 zu betätigen, während die Kurvennut 33 der Scheibe 4 sodann den Hebel 35 in seine Ausgangsstellung zurückkehren lässt, so dass der Daumenhebel 36 die in der Bohrung des Nadelträgers 2 befindliche neue Nadel unter Wirkung seiner Feder-40 einklemmt.
Sofort nach erfolgter Klemmung trifft während der Restdrehung der Scheibe 4 der Anschlag 30 auf den Arm 48 des Hebels 42 und schwenkt
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dadurch diesen in die Ausgangsstellung zurück, wobei das die Nadel bisher haltende Sperrorgan 17 in das Gehäuse zurückgezogen und am Beginn seiner Rückzugbewegung durch die Feder 47 aus dem Bereiche des Nadelträgers 2 geschwenkt wird. Die Schalldose ist dadurch wieder betriebsbereit fertiggemacht. Die eingeklemmte Nadel wird durch die Nase 39 des Daumenhebels 36 in ihrer Lage gegen Zurückweichen in die Bohrung des Nadelträgers 2 gesichert, so dass die Sehalldose 1 fest mit ihrer Nadel auf der Schallplatte aufruht.
PATENT-ANSPRÜCHE :