<Desc/Clms Page number 1>
Schreibende Additions- bzw. Subtraktionsmaschine oder schreibende Rechenmaschine mit
Es sind bereits Additionsmaschinen mit ortsfesten und beweglichen Zählwerken bekannt. Mit diesen Maschinen ist es möglich, in den Kolonnen und Zeilen einer Tabelle additive Postenwerte zu schreiben und in den Kolonnen (vertikal) und Zeilen (horizontal) die ausgeworfenen Beträge additiv zu sammeln, also jeweils die Summen zu bilden.
Mit diesen Maschinen können auch Zwischensummen, aber nur aus rein additiven Posten gebildete. gezogen werden.
Erreicht wird dies dadurch, dass die quer geschriebenen Beträge oder Gruppen derselben, die in die beweglichen Zählwerke eingebracht sind, in dem ortsfesten Zählwerk der Maschine gesammelt und aus diesem heraus in ein beliebiges der mit dem Papierwagen beweglichen Zählwerke als Zwischen-oder Endsumme gespeichert werden.
Nachstehendes Beispiel soll das vorher Gesagte näher erläutern :
Tabelle I
EMI1.1
<tb>
<tb> ZwischenName <SEP> Betrag <SEP> I <SEP> Betrag <SEP> II <SEP> Zuschlag <SEP> I <SEP> Zuschlag <SEP> II <SEP> Totale
<tb> summe
<tb> A <SEP> 300 <SEP> 200 <SEP> 500 <SEP> 100 <SEP> 50 <SEP> 650
<tb> B <SEP> 200 <SEP> 100 <SEP> 300 <SEP> 50 <SEP> 30 <SEP> 380
<tb> C <SEP> 150 <SEP> 50 <SEP> 200 <SEP> 30 <SEP> 20 <SEP> 250
<tb> 650 <SEP> 350 <SEP> 1000 <SEP> 180 <SEP> 100 <SEP> 1280
<tb>
Die vorliegende Erfindung besteht nun darin, dass die beweglichen Zählwerke vom ortsfesten Zählwerk einer Maschine betätigt werden, welches nicht nur addiert, sondern auch subtrahiert.
Hiedurch wird gegenüber den bisher bekannten Maschinen der Vorteil erzielt, dass nicht nur in den ortsfesten Zählwerken derselben, aus bloss additiven Beträgen gebildete Summen, sondern auch aus additiven und sub- ; raktiven Beträgen entstandene Differenzen (Saldi) aus den ortsfesten Zählwerken heraus in ein beliebiges ler beweglichen Kolonnenxählwerke gespeichert und von dort aus zum Abdruck gebracht werden können.
Es können also auch Saldi, sowohl als Zwischensumme, Gruppensummen oder Endsummen durch das Betätigungswerk der Maschine in eines oder mehrere der beweglichen Zählwerke automatisch übertragen, lort zu einer Totalsumme addiert und dann aus diesem heraus beliebig als Zwischen-oder Gruppen-bzw.
Endsumme zum Abdruck gebracht werden.
Nachstehende Tabelle soll diese Arbeitsweise näher erläutern :
<Desc/Clms Page number 2>
Tabelle II
EMI2.1
<tb>
<tb> ZwischenName <SEP> Betrag <SEP> Zuschlag <SEP> Abzug <SEP> I <SEP> Abzug <SEP> II <SEP> Saldo
<tb> summe
<tb> A <SEP> 300 <SEP> 200 <SEP> 500# <SEP> 100- <SEP> 50- <SEP> 350=
<tb> B <SEP> 200 <SEP> 100 <SEP> 300# <SEP> 50- <SEP> 30- <SEP> 220=
<tb> C <SEP> 150 <SEP> 50 <SEP> 200# <SEP> 30- <SEP> 20- <SEP> 150=
<tb> 180= <SEP> 100= <SEP> 720=
<tb> 650= <SEP> 350= <SEP> 1000=
<tb> Kreuzprobe <SEP> 720=
<tb>
Diese durch die Tabelle erläuterte Arbeitsweise zeigt, dass durch die Maschine gemäss vorliegender Erfindung, also mit nur einem ortsfesten Zählwerk und einer der Kolonnenanzahl entsprechenden Anzahl beweglicher Zählwerke, Plus- und Minusbeträge geschrieben, deren Restsummen (Saldi) gebildet und automatisch zum Abdruck gebracht werden können.
Ferner zeigt die Tabelle, dass es möglich ist, durch Speieherung dieser Restsummen, wie auch der Zwischensummen in jeder Zeile in den verschiebbaren Zählwerken die Fusssummen jeder vertikalen Betragskolonne als auch die Fusssumme der Zwischen-
EMI2.2
automatisch abgedruckt werden kann.
Die Einrichtung gemäss vorliegender Erfindung kann naturgemäss nicht nur bei Maschinen mit nur einem ortsfesten Rechenwerk, sondern auch bei Maschinen mit mehreren ortsfesten Rechenwerken verwendet werden. Für das Wesen der Erfindung ist es auch gleichgültig, ob die beweglichen Kolonnen- zählwerke nur addierende oder auch direkt subtrahierend wirkende Zählwerke sind.
Im nachstehenden sei an einer Tabelle ein Beispiel gezeigt, welches mit einer Maschine gemäss vorliegender Erfindung mit zwei ortsfesten, addierenden und subtrahierenden Zählwerken arbeitet.
Tabelle III
EMI2.3
<tb>
<tb> Summe <SEP> d. <SEP> Zwischen- <SEP> Summe <SEP> d.
<tb>
Name <SEP> Betrag <SEP> Zuschlag <SEP> I <SEP> Zuschlag <SEP> II <SEP> Abzüge <SEP> I <SEP> Abzüge <SEP> II <SEP> Saldo
<tb> Zuschläge <SEP> summe <SEP> Abzüge
<tb> A <SEP> 300 <SEP> 135: <SEP> 65: <SEP> 200= <SEP> 500# <SEP> 100: <SEP> 50: <SEP> 150= <SEP> 350=
<tb> B <SEP> 200 <SEP> 25: <SEP> 75: <SEP> 100= <SEP> 300# <SEP> 50: <SEP> 30: <SEP> 80= <SEP> 220=
<tb> C <SEP> 150 <SEP> 10: <SEP> 40: <SEP> 50= <SEP> 200# <SEP> 30: <SEP> 20: <SEP> 50= <SEP> 150=
<tb> 180= <SEP> 100= <SEP> 280= <SEP> 720=
<tb> 650= <SEP> 170= <SEP> 180= <SEP> 350= <SEP> 1000=
<tb> Kreuzprobe <SEP> 720=
<tb>
EMI2.4
<Desc/Clms Page number 3>
Beim nunmehr erfolgenden Rückgang der Typenträger werden die Zahnbogen 6, die mit den
Hebeln 3 in Verbindung sind, durch Verschwenken des Hebels 7 in bekannter Weise mit den Rädern des ortsfesten Zählwerkes 8 in Eingriff gebracht, so dass jedes Zählwerksrad den RÜckweg des betreffenden
Typenträgers aufnimmt.
An dem die Papierwalze 5 tragenden Schlitten 10 ist mittels der an dessen beiden Stirnseiten angelenkten Hebeln 11 die U-förmige Schiene 12 angebracht, auf der die Kolonnenzählwerke 13 längs- verschiebbar befestigt sind (Fig. 2). An den Gehäusen der Zählwerke sind mittels der Schrauben 16 die
Klemmstücke 16'befestigt, die zusammen mit den Seitenteilen 15 den Flansch 12'der Sehiene 12 um- greifen. Nach Lockern der Schrauben 16 können die Gehäuse mit den Zählwerken beliebig verschoben oder abgenommen werden und durch Festziehen der Schrauben festgestellt werden.
Dies dient dazu, um die einzelnen Zählwerke der Kolonneneinteilung entsprechend einzustellen, die einzelnen Zählwerke 13, von denen so viel auf der Schiene 12 sitzen, a ! s die Maschine Kolonnen rechnen soll, werden nacheinander beim Weiterschalten des Schlittens 10 durch die Typenstangen 1 betätigt. Zu diesem Zwecke trägt jede Typenstange einen Zapfen 1', der in das gegabelte Ende je eines Hebels 17 eingreift, der wieder mit seinem anderen Gabelende einen Zapfen 18 eines gefederten Schwingstückes 19 umfasst, das an der längsverschieb- baren Zahnstange 20 angreift.
Die Bewegung des Schwingstückes 19 ist durch einen Anschlag 20', der auf der Zahnstange 20 sitzt, begrenzt, so dass nach Auftreffen des Sehwingstüekes auf den Anschlag die Zahnstange mitgenommen wird. Der Hebel 19 erreicht den Anschlag 20'gerade, wenn die Nulltype auf Walzenmitte steht ; von da an wird die Zahnstange 20 abwärts bewegt, während der Hebel 19 durch die Feder 19'ständig gegen den Ansehlag 20'gedrÜckt bleibt.
Wenn die Typenträger 1 ihre den eingestellten Beträgen entsprechende höchste Stellung erreicht haben, so erfolgt der Druckvorgang und zugleich die Rückstellung sämtlicher Zehnerarretierklinken 22 durch die Anschlagschiene 25.
Nach erfolgtem Einrücken der Zählwerke 8 und 13 beginnt der Rückgang des Hebels 3, damit des Zahnbogens 6 und des Typenträgers 1. Der Zahn bogen 6 verdreht die Ziffernscheiben des Zählwerkes S um die entsprechende Anzahl Zähne.