AT135550B - Gliederkessel für Niederdruckdampf. - Google Patents

Gliederkessel für Niederdruckdampf.

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AT135550B
AT135550B AT135550DA AT135550B AT 135550 B AT135550 B AT 135550B AT 135550D A AT135550D A AT 135550DA AT 135550 B AT135550 B AT 135550B
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AT
Austria
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boiler
hanging
boiler according
cladding
walls
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Inventor
Karl Ing Modl
Original Assignee
Fordham & Co
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  • Incineration Of Waste (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Beim dargestellten Beispiel werden, im Querschnitt des Heizraumes (Fig. 1) betrachtet, seitliche, hängende Bekleidungsplatten 9, 10 und dachförmig angeordnete Stützplatten 11, 12 angewendet, die sämtlich aus feuerfestem Material bestehen. Die in der   Längsrichtung   des Heizraumes aneinander gereihten Platten   9, 10   hängen auf horizontalen Stäben 13, 14, die von   rückwärtigen     Nuten a bzw. 16   der Platten aufgenommen und von gespreizten Zuggliedern   17, 18   getragen werden. Diese Zugglieder verlaufen vorzugsweise in den Stossfugen zwischen den Stützplatten 11   bzw. 12 und mÜnden   zu je einem gemeinsamen Hängeglied 19.

   Diese Hängeglieder werden durch die bei den meisten Kesseln dieser Type vorhandenen Öffnungen 20 (meistens von Zweiecksform) nach aussen geführt und so ausgestaltet, z. B. mit grösserer Unterlagsscheibe und Schraubenmutter versehen, dass sie sich auf den Kessel stützen. 



   Somit ist die ganze aus den hängenden und stützenden Verkleidungsplatten 9, 10, 11, 12 bestehende domartige Auskleidung an einigen Hängegliedern   ? so   aufgehängt, dass eine Verspreizung der Ver- kleidungsplatten 9, 10 gegen die Kesselwände zweckmässig unter Anliegen an diesen stattfindet, wodurch sie in ihrer Lage sicher gehalten werden. Da diese Aufhängung die Benutzung von namentlich in den unteren Partien dünnwandigen Platten   9,   10 ermöglicht, findet eine verhältnismässig geringere Ver- engung des Heizraumes in der Breite (Fig. 1) statt. Die Verkleidungsplatten 9, 10 ragen so weit nach abwärts, als es zum Schutze der Kesselwände im Bereiche des Dampfraumes gegen heisse Gase notwendig ist. 



   Es ist für die Heizung   zweckmässig,   insbesondere die Verkleidungsplatten 9, 10   möglichst   wenig durch Wärmeleitung auf die Kesselwände einwirken zu lassen, sondern sie als intensivere   Wärmespeicher   zu benutzen, die die aufgenommene Wärme durch Strahlung auf die Kesselwände übertragen. Da anderseits ein Anliegen dieser Platten an den Kesselwänden wegen der Festlegung der ganzen domartigen Auskleidung vorteilhaft ist, werden zur Erzielung beider Vorteile diese Verkleidungswände   9, 10   (gegebenenfalls auch 11, 12) auf ihrer Hinterfläche mit Rippen 21 oder sonstigen Ansätzen versehen, um sie zu den Kesselwänden hohl zu legen (Höhlungen 22). 



   Die Verkleinerung des Heizraumes an dessen   Stirnflächen   ist von geringerer Bedeutung. Daher können an den Stirnflächen des Heizraumes 8 dickere Verkleidungen 23 und 24 angewendet und diese von unten aufgebaut werden. Dabei ist es von Vorteil, in der dem Brennerrohr 7 gegenüber befindliehen Verkleidung 23 einen konsolenartigen Vorbau   2.   5 zur Leitung der Heizflammen einzubauen und an der Verkleidung 24 die Fortsetzung 26 der üblichen Einfüllöffnung 27 für festen Brennstoff freizulassen. 



  Es empfiehlt sich, auch diese Verkleidungen 23,24 zu den Kesselwänden hohl zu legen, um sie in   höherem     Masse   zur intensiveren Wärmespeicherung nutzbar zu machen. 



   Ferner ist auf den Rost 4 ein feuerfester Belag 28 aufgebracht, der durch seitlich aufsteigende Wände 29 zu einer Art von als Wärmespeicher wirkendem Feuertrog ausgestaltet werden kann. Die Wände 29 schützen die in der Höhe des Brennerrohres 7 befindlichen,   zurückgesetzten   Kesselwände und sind   zweckmässig   in einem Abstand von diesen in den zurückspringenden Räumen angeordnet, um den Heizraum 8 unten   möglichst   wenig zu verkleinern. Diese Wände 29 haben   zweckmässig   eine nach hinten grösser werdende Höhe (Fig. 2), um die Erreichung des durch die Pfeile dargestellten Flammenzuges zu begünstigen, u. zw. durch Schaffung eines nach vorne an Breite   zunehmenden Ubergangs-   sehlitzes 30   zum nächsten   Heizgaszug 31. 



   Die Aussparung 26 in der Verkleidung 24 ermöglicht im Notfall die Wiederverwendung von festem Brennmaterial nach blosser Beseitigung des Feuertroges   28,   29 bzw. nur des Belages 28. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gliederkessel für   Niederdruekdampf,   dadurch gekennzeichnet, dass behufs   Anwendung   einer intensiveren Beheizung mittels flüssiger oder gasförmiger Brennstoffe in den Kesselheizraum   (Sehacht)   eine diesen oben und seitlich, also domartig   abschliessende   feuerfeste Verkleidung eingebaut ist. die die Kesselwände in der Dampfzone und damit an der am meisten gefährdeten Trennungsstelle zwischen der Dampf-und Wasserzone ohne wesentliche Verkleinerung des Schachtraumes gegen unmittelbare Heizung schützt.

Claims (1)

  1. 2. Kessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die feuerfeste Verkleidung im Kesselheizraum (Schacht) hängend angeordnet ist.
    3. Kessel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Tragen der Verkleidung dienende Hängeglieder durch obere Öffnungen des Gliederkessels nach aussen geführt sind und sieh auf den Kessel stützen.
    4. Kessel nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidung aus an horizontalen Stäben (13, 14) hängenden Seitenteilen (9, 10) und aus dachförmig angeordneten Stützteilen (11, 12) besteht, die die Seitenteile abstützen, u. zw. durch Vermittlung von gespreizten Zug- gliedern (17, 18), die die horizontalen Stäbe mit Hängegliedern (19) verbinden.
    5. Kessel nach den Ansprüchen 1, 2 und 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidung (9.
    10, 11, 12, 23, 24) entweder überhaupt oder durch Anbringung von Rippen (21) od. dgl. an der Rück- fläche im wesentlichen zu den Kesselwänden hohlgelegt ist. um sie zur intensiveren Wärmespeicherung nutzbar zu machen. <Desc/Clms Page number 3>
    6. Kessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen Belag (28) für den Rost (4) und von diesem Belag innerhalb der zurückspringenden Räume aufsteigenden Seitenwänden (29) eine Art Feuertrog gebildet ist.
    7. Kessel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (29) nach vorne an Breite zunehmende Übergangsschlitze (30) zum nächsten Heizgaszug (31) bilden. EMI3.1
AT135550D 1931-11-07 1931-11-07 Gliederkessel für Niederdruckdampf. AT135550B (de)

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AT135550B true AT135550B (de) 1933-11-25

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ID=3638807

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AT135550D AT135550B (de) 1931-11-07 1931-11-07 Gliederkessel für Niederdruckdampf.

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AT (1) AT135550B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1007460B (de) * 1954-12-16 1957-05-02 Vorkauf Heinrich Schachtfeuerung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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